Nichts als Undank zu Thanksgiving… Trump platzt der Kragen


Trump
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“Thanksgiving” ist Amerikas Fest der Danksagung – und Donald Trump ist sauer. Vor dem großen Truthahn-Schmaus wurmte den America-Great-Macher immer mehr, wie wenig Lob ihm sein undankbares Volk zu Teil werden lasse.

Er musste das Heft selbst in die Hand nehmen, um klarzustellen, wie “great” sein Job im Oval Office wirklich laufe und welche herausragenden Leistungen er als Oberkommandierender erbringe.

Im bizarren Streit mit dem Geschäftsmann LaVar Ball, dem Vater des in China beim Ladendiebstahl erwischten College-Basketballspielers LiAngelo Ball, musste Trump seinen Erfolg eigenhändig auf den Punkt bringen – nachdem er bei China-Präsidenten Xi Jinping für die Freilassung von Ball und zwei Kumpeln interveniert hatte. „Nicht das Weiße Haus, nicht Mitarbeiter von Balls Firma, nicht das State Departement hätte den Hinflug der drei Ladendiebe ermöglicht: DAS WAR ICH”, twitterte Trump in Blockbuchstaben.

Nichts als Undank schlägt Trump auch sonst entgegen: An der Wall Street purzeln die Rekorde, die Wirtschaft wächst, die Arbeitslosigkeit sinkt – und in den News geht es immer um “Kremlgate”, Rückschläge bei seiner Agenda oder dem Dauerchaos im Weißen Haus. Nur 39 Prozent der Amerikaner sind im Umfragenschnitt mit seiner Amtsführung zufrieden, 56,3 Prozent lehnen sie ab.

Balsam für das Seelenheil des frustrierten Supermachtführers ist nur mehr der andauernde Applaus seitens seiner eisern zu ihm haltenden Basis. Und die zeigen wenigsten Dankbarkeit. Über die Website WND wird ein Arsenal von “Thank You”-Karten vertrieben, mit griffigen Slogans wie “Thank You, President Trump, for putting America First!” oder “Thank you, President Trump, for real HOPE and CHANGE”. 10.000 “Trumpies” hätten bereits solche aufbauenden, elektronischen Dankes-Karten an ihren Führer geschickt.

Vielleicht verbessert das ja seine Laune – neben dem sommerlichen Golfwetter im Florida-Ressort Mar-a-Lago.

“Happy Thanksgiving, Amerika!”

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