Kalifornien-Feuer: Neuer Höllenbrand bedroht nun San Diego


Feuer
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Der Feuer-Sturm von San Diego bis Ventura verkohlte bisher 460 Quadratkilometer, die Brände konnten kaum eingedämmt werden.

Fortschritte machten die Feuerwehren bisher nur beim Brand im LA-Nobelbezirk Bel Air: Für 700 Häuser, viele Promi-Villen (Paris Hilton, Chrissy Teigen etc.), blieben jedoch die Evakuierungsbefehle aufrecht.

Doch mit den neuerlich auffrischenden, heiß-trockenen „Santa Ana“-Winden brachen weitere Brände aus. Besonders das sogenannte  „Lilac Fire“ explodiert: Die Flammenhölle  bedroht Vororte von San Diego.

Bei dem Feuersturm erlitten drei Menschen Verbrennungen, 20 Gebäude wurden ein Raub der Flammen.

Tragödie um Zuchtpferde

Auf einer Farm wurden Zuchtpferde freigelassen, sie galoppierten durch schwarzen Rauch. Einige verbrannten. Eine größere Tragödie hatte sich Tage davor nahe L.A. ereignet: Ein Rancher fand die verkohlten Kadaver von 29 Pferden in völlig niedergebrannten Ställen.

Durch die extremen Bedingungen mit oft nur vier Prozent Luftfeuchtigkeit könnte das größte Inferno, das „Thomas Fire“, noch mehrere Wochen brennen, so Ventura-Feuerwehrchef Chief Mark Lorenzen. Der Brand bedrohte zuletzt die Kleinstadt Ojai, sogar „Feuertornados” wüteten. Die Flammenwalzen rücken jetzt auch in das „Santa Barbara County“ vor.

Ein Augenzeuge beschrieb die unglaublichen Szenen: „Das sieht aus, als wäre ein Vulkan ausgebrochen“.

Notstand ausgerufen

Kalifornien-Gouverneur Jerry Brown hat den Notstand ausgerufen. Es gab bisher ein Todesopfer zu beklagen, 200.000 Menschen mussten evakuiert werden. 439 Gebäude brannten ab, bei vielen ragte nur der Rauchfang aus der Brandruine.  Dicker Smog hängt über der Millionen-Metropole L.A., 256 Schulen bleiben wegen giftiger Luft zu.

Die extreme Trockenheit in Südkalifornien hätte die Brände begünstigt, sagen Klimaforscher.

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