#MeToo-Welle erreicht Weißes Haus: 16 Frauen gegen Trump


Trump
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Jetzt hat die #MeToo-Bewegung auch das Weiße Haus erreicht: Donald Trump hatte zwar trotz den Beschuldigungen von bis zu zwanzig Frauen, die ihm sexuelle Belästigungen vorwarfen, die 2016-Wahl gewonnen.

Nach der durch den Weinstein-Skandal losgetreten Welle an Enthüllungen über Sexattacken mächtiger Männer jedoch holt offenbar auch den US-Präsidenten die Vergangenheit nun ein. Dabei hatte Trump eine Weile so getan, als gehe ihn das alles gar nichts an.

Damit ist jetzt Schluss: Denn seine Opfer gehen in die Offensive, wittern Morgenluft. Das Ministudio “Brave New Films” präsentierte gerade den aufwühlenden Doku-Film “16 Women and Donald Trump”, in dem 16 der mutmaßlichen Trump-Opfer zu Wort kommen.

Kongress soll Trumps Grapscher-Affäre untersuchen

Eine nach der anderen, Geschäftsfrauen, Models, Assistentinnen, TV-Kandidatinnen oder ehemalige Bewerberinnen bei Schönheitswettbewerben, erzählen über ihre Begegnungen der horriblen Art mit dem früheren Immobilien-Mogul. Es ist von Ausgreifen die Rede, Küssen auf den Mund, Grapschen und Inspektion der Missen in Umkleidekabinen.

Vier der Frauen erneuerten ihre Vorwürfe gegen Trump in einem aufwühlenden TV-Interview mit NBC-Star Megyn Kelly und in einer Pressekonferenz in New York.

Die Frauen verlangen eine Kongress-Untersuchung über Trumps “Sex-Vergangenheit”. Trump hat bisher alle Vorwürfe zurückgewiesen und die Frauen als “Lügnerinnen” bezeichnet.

Doch der Sturm der Entrüstung wächst: Bereits drei Demokraten im Senat, darunter Kirsten Gillibrand aus New York, forderten Trump zum Rücktritt auf.

Als weiterer Rückschlag wird die Bemerkung von UN-Botschafterin Nikki Haley bewertet, die festhielt, Trumps mutmaßliche Opfer hätten es verdient, angehört zu werden. Die Front bröckelt…

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