Trumps Koalition der Willigen? Bis zu 10 Staaten planen Botschaften in Jerusalem


Jerusalem
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Bekommt US-Präsident Donald Trump nun Unterstützung bei seiner umstrittenen Jerusalem-Politik von einer „Koalition der Willigen“ – wie einst Vorgänger George W. Bush beim Irakkrieg?

Bis zu zehn Staaten könnten dem Beispiel der USA folgen und ihre Botschaften nach Jerusalem verlegen.

Die angekündigte Übersiedlung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem hatte zu heftigen Protesten im Nahen Osten und rund um die Welt geführt, da der Status des geteilten Jerusalems wegen des festgefahrenen Friedensprozesses zwischen Israelis und Palästinensern noch nicht geklärt ist.

Jetzt jedoch folgte der Zentralamerika-Staat Guatemala dem Vorbild der USA bei der provokanten Verlegung der diplomatischen Vertretung in die Heilige Stadt.

USA kürzen der UNO die Gelder

Bekannt wurde auch, dass die israelische Regierung selbst mit zehn weiteren Staaten, darunter auch in Europa, verhandle, ihre Botschaften ebenfalls nach Jerusalem zu verlegen. Namen wurden keine genannt.

Für Trump ist es Grund genug, seinen angeblichen diplomatischen Erfolg zu bejubeln.

Gleichzeit läuft aber offenbar auch ein Rachefeldzug gegen die UNO, nachdem dort die Vereinigten Staaten wegen ihrer Israel-Politik von 128 Staaten bei einer Abstimmung verurteilt worden waren.

Jetzt soll der Geldhahn zugedreht werden: Botschafterin Nikki Haley kündigte eine Kürzung des UN-Budgets um 285 Millionen Dollar an – und stellte weitere Reduktionen an Geldmitteln in Aussicht.

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