Bomben-Zyklon: Monster-Schnee-Sturm legt die US-Küste lahm


Schnee
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Seit dem Morgengrauen in New York tobt einer der gefährlichsten Schnee-Stürme seit Jahren an der US-Ostküste: Bei heftige Schneetreiben und Windböen von bis zu 100 km/h kommt das sonst pulsierende Leben in der Metropole New York nur langsam in Fahrt.

Meteorlogen sprachen von einem Bomben-Zyklon, da sich der Sturm explosionsartig intensiviert.

Alle Schulen wurden geschlossen: Mehr als eine Million Schüler haben frei. die Öffis verkehren im Big Apple im reduzierten Ausmaß. Für die „City“ waren 20 Zentimeter Schnee vorhergesagt.

Auch in Boston, wo am Donnerstag Windböen in Hurrikan-Stärke und mehr als ein halber Meter Neuschnee erwartete wurden, sind die Schulen geschossen.  Befürchtet werden vor allem Stromausfälle.

Verkehrschaos an der Ostküste

Der Sturm führt zu einem Verkehrschaos, besonders auch im Luftverkehr: In Newark Liberty wurden 450 Flüge gestrichen, Stornierungen gibt es auch an dutzenden weiteren Flughäfen, darunter dem JFK-Airport. Insgesamt fielen 2700 Flüge aus.

Der Wintersturn hinterließ bereits ein Chaos in Süd-Staaten, die für Winterwetter schlecht ausgerüstet sind. In Georgia kam es zu Massenkarambolagen auf eisglatten Straßen, ein Amtrak-Zug von Miami nach New York entgleiste wegen vereister Weichen.

In Virginia wurde der Notstand ausgerufen , in Charleston (South Carolina) waren Palmen tief verschneit.

Die brutale Kältewelle forderte bereits 17 Tote in den USA.

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