Nach dem Schneesturm bitterer Frost zum Finale der US-Kältewelle


Frost
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Nach dem Abzug eines Monsterschneesturmes scheint in New York wieder die Sonne – aber es ist bitter kalt: Das Quecksilber fiel am Morgen auf -12 C Frost,  mit dem Wind eingerechnet fühlt es sich an wie –20 C.

Der gigantische Wintersturm, den Meteorlogen Bombenzyklon genannten, forderte weitere Tote: Gerade wurde bekannt, dass in den Carolinas vier Menschen ums Leben kamen.

Die Opferbilanz bei einer der schlimmsten Kältewellen in den USA seit Jahren liegt jetzt bei 17 Todesopfern.

Einen Volltreffer landete der Winter-Hurrikan, so US-Medien, in der Massachusetts-Metropole Boston: Durch einen Rekord-Flutpegel von 4,6 Metern – den höchsten Stand seit dem großen Blizzard 1978 – versanken Teile der Innenstadt in den eisigen Fluten.

Wellenbrecher krachten gegen Häuser

Auch Küstenorte wurden komplett überschwemmt, während Wellenbrecher gegen Häuser krachten.

Immerhin wurden Windböen mit  Hurrikanstärke  von 122 km/h gemessen. Insgesamt fielen in Boston 45 Zentimeter Neuschnee.

Am Wochenende werden die bisher kältesten Temperaturen dieser Mini-Eiszeit in Amerika erwartet: In New York soll es sich wegen des beißenden Nordwindes anfühlen wie –28 C. Im Mittleren Westen sind gefühlte Temperaturen von bis zu –50 C vorhergesagt.

New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio warnte die Bewohner, Aktivitäten im Freien zu vermeiden und Haustiere nicht vor die Türe zu lassen.

Chaos auf Airports

Auch die Nachwirkungen des durch den Wintersturm ausgelösten Verkehrschaos sind noch spürbar an der US-Ostküste. 4000 Flüge wurden gestrichen – tausende Passagiere sitzen noch auf Flughäfen fest, darunter auch am JFK-Airport in New York.

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