Wie eine Fitness-App den Standort von US-Militärbasen verrät


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Aufregung um unbeabsichtigte Konsequenzen einer populären Tech-Innovation:  Verrät eine Fitness-App den Standort geheimer US-Militärbasen?

Die Jogging-App Strava, die auf Smartphones oder Fitbits läuft, sammelt die Daten von Menschen bei körperlichen Ertüchtigungen wie dem Joggen. Eine Übersicht der Aktivitäten wurde auf einer globalen „Heat Map“ dargestellt.

Auf dieser Weltkarte leuchten die Orte mit den meisten Fitnessaktivitäten grell auf – eine an sich unterhaltsame Spielerei, so dachte es sich das Tech-Unternehmen wohl.

Geheime Basen in Syrien, Türkei, Jemen

Doch die Sache ist brisant, da auch viele US-Soldaten die populäre App verwenden – und auf der Heat Map plötzlich auch die Örtlichkeiten von US-Stützpunkten in entlegenen Regionen der Welt auszumachen sind.

Einige der Basen sind geheim, wie in Syrien, der Türkei und dem Jemen.

Deutlich zu sehen sind die Aktivitäten von US-Soldaten im Afrikastaat Niger, wo lediglich an einem Ort im ganzen Land Leuchtspuren zu sehen ist – einer Drohnen-Basis der Air Force. Mehr noch: Nachdem Soldaten meist rund um den Stützpunkt joggen, ist sogar der Grundriss der Militäreinrichtung zu erkennen.

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