Börsen-Tumulte: Dow Jones stürzt wegen Zinsangst mehr als 1000 Punkte ab


Dow Jones
Print Friendly, PDF & Email

Es geht weiter die Zinsangst um an der Wall Street: Nach wilden Achterbahnfahrten bei den Notierungen setzte sich Donnerstag die Talfahrt am New York Stock Exchange fort.

Der “Dow Jones” schloss mit einem Minus von mehr als 1000 Punkten .

Als Auslöser gelten neuerlich eigentlich gute News von der US-Wirtschaftsfront: Die Zahl der wöchentlichen Arbeitslosen-Anträge fiel auf 221.000, den niedrigsten Wert seit 45 Jahren.

Die Börsianer befürchten aber, dass die “Fed” wegen einer sich möglicherweise überhitzenden Wirtschaft die Zinsenschraube schneller als erwartet zudrehen dürfte in diesem Jahr.

Ära des billigen Geldes vorbei

Den Finanz-Profis werde plötzlich klar, so die New York Times”: “Die Ära das billigen Geldes geht zu Ende”.

Die wilde Volatilität an der Wall Street gilt laut Experten auch als erster echter Test für Donald Trumps Wirtschaftsplan: Kritisiert wird bereits, dass der Präsident die US-Wirtschaft vor allem mit dem Steuerpaket überhitzen würde – und nun durch Inflationsgefahr und steigende Zinsen das Wirtschaftswachstum sogar abgewürgt werden könnte, so die “Times”.

Trump, der sich mehrheitlich von Ex-Investmentbanken beraten lässt, könnte mit dem ganzen Turbo-Wachstumsplan das Gegenteil erreichen und sogar eine Rezession provozieren – während er das US-Budgetdefizit massiv ausweitet.

Photo by wwward0

Previous 2/8: "Ich liebe diesen Sch..."
Next Neues Drama um US-Budget: Rand Paul provozierte mit Marathon-Rede "Shutdown"