Drehtüre im Weißen Haus: Kein Präsident verschleißt so viel Personal wie Trump


Trump
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Ständiges Personal-Chaos plagte die Präsidentschaft von Donald Trump seit dem Start und führte zu einer Flut peinlicher “Leaks” und alarmierender Schlagzeilen.

Die Rauswurf-Rate liegt bei 34 Prozent, errechnete jetzt die New York Times, höher als jemals zuvor im Weißen Haus.

Die Times nennt Beispiele für die krassen Personalrochaden und Dramen vom West Wing bis in die Führungsetagen anderer zentraler Ministerien in Washington: “Der Vizestabschef räumt seinen Schreibtisch, ein Redenschreiber muss zurücktreten, die Nummer 3 im Justizministerium kündigte ihren Rückzug an, der Stabschef droht, zu kündigen – und das war alles letzten Freitag”, schrieb die “Times”.

Wie kommt es zu dem ständigen Tohuwabohu rund um Trump:

  • Viele fähige Profis wollen für Trump nicht arbeiten.
  • Willige Kräfte werden teilweise abgelehnt, wenn sie sich irgendwann früher negativ über Trump geäußert hatten und als “nicht loyal” eingestuft werden.
  • Jene, die letztendlich im Weißen Haus arbeiten, werden durch den Reißwolf aus Intrigen, Machtkämpfen und dem ständigen Wahnsinn rund um einen jähzornigen Egomanen als Boss gedreht.

Ex-Mitarbeiter packen über Trump-Wahnsinn aus

Die Abgänge packen teilweise aus Rache über Trump und seine Tölpel-Truppe aus nach dem Exit: Ex-Stratege Steven Bannon versorgte “Fire & Fury”-Autor Michael Wolff mit brisantem Material.

Und seit Tagen bereits liefert die ehemalige Beraterin Omarosa Manigault peinliche Enthüllungen über das Innenleben der US-Führungsspitze – und das in der Reality-Show “Celebrity Big Brother”. Omarosa sagte zuerst, dass sie befürchte, Trump werde die USA und die Welt ins Verderben stürzen.

Doch sie hält Vize Mike Pence sogar für noch gefährlicher: Der sei ein Jesus-Freak, der allen ernstes glaube, der Messias würde ihm ins Ohr flüstern.

Photo by angela n.

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