Marsch auf Washington: Massaker-Überlebende starten Polit-Bewegung gegen Waffen-Irrsinn


Waffen
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Die Generation, die nach dem Columbine Massaker 1999 aufwuchs, will beim Kampf gegen den Waffen-Wahn nicht mehr einfach nur resignieren: Überlebende des Blutbades an einer High School in Parkland (Florida) haben in wütenden Protesten die Ignoranz des Kongresses und des Weißen Hauses bei der neu ausgebrochenen Waffen-Debatte angeprangert.

Die Teenager nützen die große Medien-Präsenz für ihre klare Forderung: “Es reicht! Dem Waffen-Wahnsinn muss endlich ein Ende bereitet werden!”

Zu einer der charismatischsten Anführerinnen der neuen Schülerbewegung gegen die Waffengewalt stieg Emma Gonzales auf, die in einer Wutrede bei einer Kundgebung am Wochenende mit Trump & Co. abrechnete.

Marsch auf Washington

Jetzt planen die Schüler der “Marjory Stoneman Douglas High School” für den 24. März sogar einen Marsch auf Washington.

US-Präsident Donald Trump provoziert unterdessen mit seinem bizarren Benehmen nach dem schlimmsten High-School-Massaker in der US-Geschichte neue wütende Reaktionen.

Zuerst posierte er dämlich grinsend und mit dem Daumen nach oben mit einer Überlebenden in einem Krankenhaus.

Jetzt schlachtete er die Tragödie auch noch für persönliche, politische Vorteile aus: Nach dem Versagen des FBI, als einem konkreten Tipp über die Gewaltbereitschaft von Killer Nikolas Cruz nicht nachgegangen worden war, kritisierte der Präsident die Bundespolizei scharf – und brachte sogar seinen eigenen Skandal “Kremlgate” ins Spiel.

Das FBI würde mit den Untersuchungen in der Russencausa zu viel Zeit verschwenden, twitterte Trump: Deshalb hätte die Behörde die Chance verpasst, das Massaker verhindern zu können, insinuierte Trump.

Arizona-Abgeordneten Ruben Gallego, ein Irakkriegs-Veteran, platzte der Kragen: Er verdammte Trump als “Psychopathen”, da er den Tod von 17 Menschen so schamlos ausnütze, so Gallego.

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