Börsen nervös wegen Chaos-White-House: Kommt es zum „Cohn-Crash“?


Börsen
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Der Rücktritt des Top-Wirtschaftsberaters im Weißen Haus, Gary Cohn, macht neuerlich die Börsen nervös.

Der “Globalist” Cohn hatte im Streit um geplante Strafzölle mit “America First”-Präsidenten Donald Trump Dienstag das Handtuch geworfen und seinen Rückzug angekündigt.

Für Finanzprofis war der ehemalige Top-Manager von Goldman Sachs einer der wenigen verblieben “Erwachsenen” inmitten Trumps nach Serienrücktritten ausgedünnter Chaos-Truppe im West Wing.

Verluste rund um die Welt

Cohn galt auch als Chefarchitekt einer neoliberalen Wirtschaftspolitik (mit der Steuerreform und Deregulierungen als Herzstücke), die vor allem der Wall Street und Corporate America zugute kommt.

Die Dow-Jones-Futures lagen in New York Mittwochmorgen mit einem Prozent im Minus. An den Bösen in Asien und Teilen Europas kam es zu Verlusten. Der DAX in Frankfurt jedoch schien sich gegen Börsenschluss zu erholen.

Photo by dflorian1980

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