„Es reicht!“: Machtvolle Schülerproteste gegen Waffengewalt erfassen USA


Waffengewalt
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Die Protest-Märsche von Schülern wurden zu einem neuerlichen, machtvollen Aufstand der Jugend gegen die Waffengewalt und durch die Waffenlobby NRA willfährig gemachte Politiker.

Um 10 Uhr Ortszeit in jeder der drei US-Zeitzonen verließen Millionen Kinder und Jugendliche ihre Klassenzimmer. Sie absolvierten einen Schweigemarsch, der meist 17 Minuten dauerte – zum Gedenken an die 17 Todesopfer beim Massaker an der “Marjory Stoneman Douglas High School” in Florida vor genau einem Monat.

Die nationale Protestaktion wurde organisiert von der Gruppe “Youth EMPOWER”, hinter der auch zahlreiche Aktivisten der “Women March”-Bewegung stehen.

Weißes Haus belagert

Die Protestwelle hielt die Nation in Atmen mit bewegenden Live-TV-Bildern. Viele Schüler nützen den Protesttag zu mehrstündigen Kundgebungen, dabei wurde auch das Weiße Haus belagert.

Einen Eklat lieferte der konservative Sender “Fox News”: Dort rief ein Priester die Jugend auf, statt der Proteste lieber zu beten.

Einige Schulbezirke hatten den Schülern verboten, an Protestmärschen teilzunehmen – es wurde sogar mit Suspendierungen gedroht.

Es kam zu Verhaftungen, als eine Schüler-Gruppe einen Sitzstreik vor dem Büro von Senatsführer Mitch McConnell begann.

Meine Tochter Mia (10) nahm an einem Marsch rund um ihre Schule, der PS 276 in Battery Park City, teil: Der Rundgang in klirrender Kälte wurde zum bewegenden Tribut für die Opfer von Schulmassakern und zum Signal, dass diese Generation das Heft in die eigene Hand nehmen möchte.

Ich war stolz auf sie und alle ihre Mitschüler und Lehrer.

Hier das Video:

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