Trump-Chaos: Todesstrafe für Dealer? McMaster out? Ging Mueller zu weit?


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Ist alles nur Ablenkungsmanöver oder meint es Donald Trump ernst?

Der US-Präsident verlangte jetzt, dass Drogendealer die Todesstrafe erhalten sollen. Bei dem Vorschlag schwingt offenbar Trumps Bewunderung für den brutalen Philippinen-Despoten Rodrigo Duterte mit, der im „Kampf gegen die Drogen“ bereits tausende Drogen-Verdächtige ohne Prozess beseitigen ließ.

Trump hatte einmal angemerkt, dass es in den Philippinen jetzt keine Dealer mehr gäbe, weil man die dort „einfach umbringt“.

Trumps Forderung nach der Todesstrafe soll Teil eines Maßnahmenpakets des Weißen Hauses zur Bekämpfung der Opium- und Heroin-Epidemie sein, die weite Teil Amerikas erfasste und an der pro Jahr bereits 66.000 Menschen an einer Überdosis sterben.

Chaostage im Weißen Haus

Auch sonst bleibt Trump im Kreuzfeuer der Kritik: Das Personal-Chaos in seinem Team geht weiter. Jetzt will er Sicherheitsberater H.R. McMaster feuern – nachdem er zum Wochenbeginn Außenminister Rex Tillerson abserviert hatte.

Größer wird der Druck auch beim Skandal „Kremlgate“: FBI-Sonderermittler Bob Mueller ließ nun Finanzunterlagen der „Trump Organization“ bezüglich Geschäften mit Russland einziehen.

Mit dem Herumschnüffeln in Trumps Firmenfinanzen könnte Mueller die Grenze überschritten haben – und ein panischer Trump die Reißleine ziehen und den “Special Counsel” feuern, weil er ihm zu nahe kommt, wird befürchtet.

 

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