Trump-Consulenten missbrauchten Daten von 50 Millionen Facebook-Nutzern


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Die Firma Cambridge Analytica, die vom ultrarechten Hedgefonds-Krösus und früheren Mentor von Ex-Trump-Berater Steve Bannon mit 15 Millionen Dollar finanziert worden war, hatte die privaten Daten von Millionen Nutzern des “Social Media”-Riesen ohne deren Zustimmung verwendet, berichtet die New York Times.

50 Millionen Facebook-Konten waren beim größten Datenleck in der Geschichte der Tech-Firma betroffen.

Die unglaublichen Enthüllungen kamen von einem Insider von Cambridge Analytica. Die Firma konnte mit den Datensätzen die Aktivitäten eines großen Teils der US-Wählerschaft analysieren und ihr potenzielles Wählerverhalten prognostizieren. Es wurden regelrechte “psychografische Profile” angefertigt, so die “Times”.

Treibstoff für Kulturkriege

Dadurch konnten potenzielle Trump-Anhänger identifiziert, mit Werbungen versorgt und zum weiteren Engagement motiviert werden.

Experten glauben, dass solche “Daten-Kampagnen”, hinter denen ultrakonservativer Kräfte stecken, erst der Anfang sind: Mithilfe solcher Datenlecks sollen die sogenanten “Kulturkriege” vorangetrieben, die US-Gesellschaft weiter auseinander dividiert werden.

Das Ausmaß des Missbrauchs der Facebook-Daten von US-Bürgern war bisher nicht bekannt. Und Facebook? Das Unternehmen von Mark Zuckerberg selbst hat zu dem rissigen Leck bisher eisern geschwiegen.

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