Bei Polizei-Verfolgung: Austin-Bomber sprengt sich in die Luft


Austin
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Update: Der Serien-Bomber in Austin ist tot: Die Polizei hatte einen 24-Jährigen als Täter identifiziert. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd jagte sich der Täter mit einem Sprengsatz im Autos selbst in die Luft. Die Behörden warnen jedoch weiter die Bevölkerung, dass Bombenpakete noch unterwegs sein könnten.

In einem FedEx-Zentrum eine Autostunde von der Texas-Metropole Austin entfernt explodierte in der Nacht auf Dienstag eine weitere Paketbombe.

Die Sendung war für eine Adresse in Austin bestimmt. Das Paket enthielt Nägel, eine Person wurde verletzt.

Der neue Terror folgt der Explosion von vier Paketbomben in Vororten von Austin in den letzten zweieinhalb Wochen – zwei Opfer starben, es gab vier Verletzte.

Perfide Sprengfalle

Zuletzt war eine besonders perfide Sprengfalle hochgegangen: Die Paketbombe mit Nägeln wurde durch einen Stolperdraht-Mechanismus ausgelöst, zwei junge Männer schwer verwundet.

Die Ermittler, drunter die “Feds” (FBI, ATF), prüfen, ob die jüngste Explosion in dem FexEx-Verteilerzentrum mit der unheimlichen Bombenserie in Zusammenhang steht.

Bisher ereigneten sich die Attentate in Nachbarschaften mit einem hohen Anteil an Schwarzen und Latinos, deshalb wird auch Rassenhass als Motiv nicht ausgeschlossen.

Kritiker von Donald Trump halten das aber auch für einen Grund, warum der US-Präsident zu der Bombenserie bisher geschwiegen hat.

 

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