New York im Visier: 4. Schneesturm in Serie sucht US-Ostküste heim


Schnee
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Die Weltmetropole New York liegt genau in Fadenkreuz eines Monster-Schneesturmes. Der Amerika-Report liefert während des erwarteten „Snowmageddons“ Live-Updates: 

22:35 Uhr: In den Nachtstunden haben sich die Schneefälle in New York intensiviert, offenbar nach dem Einsickern kälterer Luftmassen. Bisher wurden 22 Zentimeter Neuschnee gemessen, erst Donnerstagmorgen sollen die Schneefälle abklingen.

20:10 Uhr: Die Schneemengen blieben zwar vorerst im Big Apple unter den Erwartungen, dennoch sorgte der Nor’easter-Wintersturm für schwere Verkehrsbehinderungen.

Wegen den Schneefällen gab es gegen Abend Verzögerungen im Subway-Netz: Einige Express-Routen wurden eingestellt, teilte New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo mit. Wegen der Schneefälle waren 10.000 zusätzliche Arbeiter der Verkehrsbetriebe im Einsatz, um das Verkehrsrückgrat der Metropole in Betrieb zu halten. Die Schneefälle sollen die Nacht über anhalten.

In diesem Video ist zu sehen, wie Battery Park City in eine zauberhafte Winterlandschaft verwandelt wurde.

14:35 Uhr: Während der Wintersturm in New York bisher nur zögerlich in Fahrt kommt, vergrößert sich das Verkehrschaos im Nordosten der USA: Insgesamt wurden bereits 4.300 Flüge wurden storniert.

In diesem Video ist zu sehen, wie die Lage am frühen Nachmittag in Lower Manhattan ist: Der nasse Schnee bleibt bisher nicht überall liegen, die Behinderungen auf den Straßen sind vorerst gering.

12:30 Uhr: Laut dem Sender ABC werden in den Nachmittagsstunden Bedingungen wie bei einem Blizzard erwartet, wenn auch die exakten Eckdaten nicht ganz erreicht werden dürften.

Von einem Blizzard ist offiziell die Rede bei Windstärken von mehr als 56 km/h, einer Dauer von mehr als drei Stunden und Sichtweiten unter 400 Meter). Der  Gouverneur des Staates New York, Andrew Cuomo, hat in Teller des US-Staates den Notstand ausgerufen.

11:20 Uhr: 75 Millionen Menschen sind von dem Wintersturm betroffen, so die US-Wetterdienste.

Das gigantische Tiefdruckgebiet löst Winterwetter von West Virginia bis Maine aus. Entlang der Küstenstriche werden Überschwemmungen durch die Sturmflut befürchtet, Windböen von bis zu 60 km/h erwartet.

10:30 Uhr: Bei dichtem Schneetreiben an der US-Ostküste kommt es zum Verkehrschaos – besonders im Flugverkehr: Bereits 2.350 Flüge wurden storniert.

American Airlines gab bekannt, dass auf den Flughäfen LaGuardia und Newark alle Flüge ab 11 Uhr Ortszeit eingestellt werden, am JFK ab 13 Uhr Ortszeit. Die heftigsten Schneefälle werden am Nachmittag erwartet, dabei kann es auch zum Phänomen Thunder-Snow kommen, wenn inmitten des Schneesturmes Gewitterzellen entstehen.

9: 10 Uhr: In New York haben bereits heftige Schneefälle eingesetzt, früher als die Wetterfrösche im Frühstücks-TV noch verkündet hatten. Bis zu 45 Zentimeter an nassem Neuschnee könnten im Großraum New York bis Donnerstagmorgen fallen.

1,1 Millionen Kinder und Jugendliche haben Schulfrei, nachdem Bürgermeister Bill de Blasio öffentliche Schulen für Mittwoch schliefen ließ. Bisher wurde jedoch keine Stilllegung des Subway-Systems erwogen. Experten warnen, dass das Küstentief „Toby“ zum schlimmsten Frühjahrsschneesturm in der Stadtgeschichte werden könnte.

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