Stormy Daniels berichtet in Sensations-Interview über Trump-Sex und Todesdrohungen


Stormy
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Es war das brisanteste TV-Interview für einen Präsidenten seit Clintons Lewinsky-Skandal: Pornostar Stormy Daniels (Stephanie Clifford im Geburtsnamen) packte in der CBS-Sendung “60 Minutes” im Gespräch mit Star-Reporter Anderson Cooper über ihre Affäre mit Donald Trump im Jahr 2006 aus.

Trump ließ bisher alles abstreiten. Das Drama hätte packender kaum sein können: Der Präsident landete eine Stunde vor der Ausstrahlung vor dem Weißen Haus, Reporter brüllten ihm Fragen nach, ob er sich das Interview ansehen würde.

Stormy stellte gleich zu Beginn des Gesprächs fest: “Ich bin kein Opfer, das hat nichts mit der #MeToo-Bewegung zu tun”.

Dann erzählt sie über ihr erstes Treffen – in Trumps privaten Hotelzimmer in einen Ressort in Lake Tahoe. Er hätte ständig über sich selbst geredet, ihr sogar ein Time-Cover mit ihm am Titelblatt gezeigt. “Du solltest damit versohlt werden”, scherzte sie.

Sie forderte ihn auf, seine Hosen runterzulassen, schlug Trump, in seinen Unterhosen, dann mehrmals mit dem Magazin auf den Po. Er flirtete heftig, er hätte ihr geschmeichelt, dass sie ihn an seine Tochter erinnern würde. Sie fragte nach seiner Gattin Melania: „Mach dir keine Sorgen“, hätte er gesagt, er meinte, sie hätten ohnehin getrennte Schlafzimmer.

Und vor allem: Er versprach ihr eine Rolle in der TV-Hitshow “The Apprentice”. Als sie vom Badezimmer zurückkam, wäre er ausgebreitet und halb bekleidet am Bett gelegen. Sie hätte sich noch gedacht: “Oh Gott! Jetzt geht es los!” Eigentlich wollte sie nicht ins Bett mit ihm, doch sie hätte nie “Nein” gesagt. Sie hatten Sex im gegenseitigen Einverständnis, bestätigte sie. Ohne Kondom.

Für sie wäre es wie eine “Geschäftstransaktion” gewesen. Nach dem Sextreffen hätte er mehrmals angerufen, manchmal drückte sie im Kreis von Freunden den Freisprechknopf.

Einmal traf sie ihn noch in einem privaten Bungalow im “Beverly Hills Hotel”: Im TV lief ein Doku über Haie. “Ich musste mir die ganze Sendung ansehen”, sagt sie. Er wollte Sex mit ihr, doch sie eine Zusage, ob sie wirklich Chancen auf eine Rolle beim Apprentice hätte. Als er sie vertröstete, verließ sie die Suite.

Später sagte er, dass es nichts werde mit dem TV-Job, es gab keine Treffen mehr.

2011 gab sie im Magazin InTouch ein Interview über die Affäre: Es wurden ihr 50.000 Dollar versprochen. Trumps Anwalt Michael Cohen jedoch drohte der Publikation mit einer Monsterklage.

Kurz drauf erhielt sie selbst Todesdrohungen: Ein Mann sprach sie auf einem Parkplatz in Las Vegas an und drohte: „Lass Trump Ruhe! Vergiss diese Story!“, sagte der Mann. Daniels war zusammen mit ihrer kleinen Tochter: „Das ist ein wunderschönes, kleines Mädchen, es wäre doch schade, wenn ihrer Mutter was passieren würde“, so der Unbekannte.

Nach Trumps Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten gab es wieder Angebote von Medien, die Story zu erzählen. Anwalt Cohen jedoch unterbreitete ihr ein Angebot: Für ihr Schweigen würde sie 130.000 Dollar erhalten.

Dieser Deal ist nun explosiv und zieht Trump in einen fast gefährlicheren Skandal als “Kremlgate”: Mit dem Schweigegeld an die Ex-Mätresse könnten Wahlkampf-Finanzierungsgesetze gebrochen worden sein.

Trumps Verbündete halten den Druck auf Stormy Daniels aufrecht: Mit jeder ihrer öffentlichen Aussagen wäre ein Strafe von einer Million Dollar fällig, so eine eingebrachte Klage.

Daniels sagte, sie gehe an die Öffentlichkeit, um ihren Ruf wiederherzustellen und nicht wegen des Geldes. “Du hast mir nicht einmal das Frühstück bezahlt”,scherzte sie gegenüber Interviewer Cooper.

Angesprochen auf die mehrmaligen Statements, in denen sie früher die Affäre bestritten hatte, sagte sie, dass man sie auch hier unter Druck gesetzt hätte: “Sie sagten, diese Leute können dein Leben zur Hölle machen”.

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