Folgen den harten Worten bald die Bomben? Trump droht mit Syrien-Militärschlag


Syrien
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Donald Trump droht Syriens Despoten Bashar al-Assad mit militärischer Vergeltung – nach dem neuerlichen Giftgas-Gräuel gegen Zivilisten im Damaskus-Vorort Douma.

Mindestens 48 Menschen, darunter viele Kinder, erstickten qualvoll mit Schaum vor dem Mund. Der US-Präsident verlangt nun Rache.

Er verdammte die Giftgas-Attacke abwechselnd als „abscheulich“, „grausam“, „schrecklich“ und „barbarisch“. Und: Es werde eine „kraftvoll Antwort geben“. Der Countdown tickt.

Schon vor einem Jahr ließ Trump 52 Marschflugkörper auf eine syrische Militärbasis abfeuern als Reaktionen auf ein damaliges Giftgas-Massaker.

Jetzt gingen zwei Zerstörer, darunter die USS Donald Cook, beide bestückt mit Cruise Missiles, im Mittelmeer in Position. Erwogen werden diesmal Attacken auf Kommandozentren der Assad-Armee – es wäre eine dramatische Eskalation.

Trump drohte aber auch Kremlchef Wladimir Putin, Assads Verbündeten: Der werde „einen hohen Preis bezahlen“, tönte er.  Russland dürfte eine Attacke erwarten: Der Funkverkehr von US-Aufklärungsdrohnen in Syrien wurde gestört, so NBC.

Nach einem Telefonat zwischen Trump und Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron  könnte sich eine Allianz bei einem Vergeltungsschlag gegen Giftgas-Schlächter Assad abzeichnen. Kriegsvorbereitungen laufen auch in Großbritannien.

Experten rechnen diesmal mit einem längeren Dauerbombardement syrischer Ziele.  

Update: Trump sagte gerade seine seit langem geplante Reise zum Lateinamerika-Gipfel in Lima (Peru)  ab,  um die „amerikanische Antwort in Syrien“ zu überwachen, teilte Sprecherin Sarah Huckabee Sanders mit

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