„Rocket Man“: Hat Trump mit Wahnsinnstweet gegen Militär-Regeln verstoßen?


Raketen
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Weiter helle Aufregung rund um die Welt um den Raketen-Tweet von Donald Trump: Der US-Präsident hatte auf eine Drohung Russlands, man werde US-Raketen abschießen und auch Kriegsschiffe ins Visier nehmen, mit dem wahnwitzigsten Tweet seiner Präsidentschaft regiert: Er kündigte an, dass bald “hübsche, neue und smarte Raketen” in Richtung Syrien auf den Weg gemacht werden würden. 

Die Welt reagierte entsetzt über die fast kindischen Drohgebärden.

Ernsthafter: Trump dürfte mit der “Kriegserklärung auf Twitter” militärische Protokolle verletzt haben, ein schwerer Vorwurf für den Oberkommandierenden. 

Das Prozedere heißt “Operations Security”, kurz OPSEC. Darin ist festgehalten, dass militärische Operationen nicht vorab angekündigt werden dürfen. Das Pentagon definierte Verstöße gegen OPSEC so: “Informationen, die von einem Gegner benutzt werden können, um eine militärische Mission zu gefährden, dürfen nicht öffentlich bekanntgegeben werden”. 

Es sind sogar verschiedene Kanäle angeführt, über die ein solcher Geheimnisverrat durchgeführt werden kann, darunter “Social Media”-Sites, Tweets, SMS, Blogs, Videos, Fotos, GPS-Geodaten oder Newsletters”.

Besonders das Pentagon ist alarmiert.

Der Lapsus könnte auch zur Sprache kommen bei einem geplanten Treffen zwischen Trump und Verteidigungsminister James Mattis im Oval Office. Das Timing des Meetings hatte auch zu Spekulationen geführt, ob ein Militärschlag gegen Syrien knapp bevorstehen könnte.     

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