Skandalfieber packt USA: „Feds“ überwachten Handy von Trumps Privatanwalt Cohen ab


Cohen
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Jetzt kommt es knüppeldick: Der Sender NBC  berichtetet, dass Bundesermittler das Telefon von Trumps ehemaligen Privatanwalt Michael Cohen abhören hatten lassem – und das bereits Wochen vor den FBI-Razzien in Cohens Büro, Wohnung und einen Hotelzimmer. 

Unter den abgehörten Anrufen war einer, den Cohen mit jemandem innerhalb des Weißen Hauses führte. Ob es Präsident Donald Trump war, ist derzeit unklar.

Unbekannt ist bisher auch, wann genau der richterliche Abhörbescheid für Cohens Handy genehmigt worden war.

Gegen Cohen ermitteln Ankläger des New Yorker “Souther District”-Bundesgerichts – vor allem wegen einer fragwürdigen Schweigegeld-Zahlung von 130.000 Dollar an Trumps mutmaßliche, ehemalige Sexgespielin, Pornostar Stormy Daniels. 

Die Bombenenthüllung des Lauschangriffs gegen Cohen wird nun in Zusammenhang gebracht mit den Enthüllungen von Trumps neuem Chefanwalt, Ex-New-York-Bürgermeister Rudy Giuliani: Der hatte auf “Fox News” verlautet, dass Trump seinem Anwalt Cohen das Schweigegeld zurückgezahlt hätte.

Trump bestätigte Stunden nach dem explosiven “Fox”-Interview, dass er doch über die Zahlungen an Daniels Bescheid wusste – entgegen früherer Dementis.

Es könnte sein, dass die “Feds” bei der Abhöraktion definitive Beweise gefunden hatten, die Trump inkriminieren. Giulianis Aussagen könnten deshalb der Start einer neuen “Flucht nach vorne”-Strategie gewesen sein.

Update: NBC ruderte bei der explosiven Story leicht zurück – jetzt heißt es, dass die Behörden bei Cohens Telefonaten nicht mithörten, sondern sie nur protokollierten.

Photo by IowaPolitics.com

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