Massaker an Texas-High-School: Teenager-Schütze tötete acht Schüler und zwei Lehrer


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Wieder ein Blutbad an einer Schule in den USA. Schüsse fielen Freitagmorgen in der Santa Fe High School in Texas im Großraum Houston. Das Sheriff Department von Harris County bestätigte, dass es zehn Todesopfer gibt, neun Schüler und ein Lehrer.

Zehn Menschen wurden verletzt, darunter ein Polizist. Der Schütze, ein Schüler der High School, wurde in Polizeigewahrsam genommen.

Der Amokschütze wurde als Dimitrios Pagourtzis (17) identifiziert.

Als Tatwaffen wurden ein Schrotgewehr und ein Revolver sichergestellt. Beide eigentlich antiquierteren Waffen hatte der Teenager von seinem Vater entwendet, sagte Texas-Gouverneur Greg Abbott.

Seine Facebook-Page wurde gelöscht. Er hatte dort davor Fotos von Jacken mit Nazi-ähnlichen Symbolen gepostet. Und ein T-Shirt mit der Aufschrift „Born to Kill“.

Eine Schülerin, Tyler Turner, berichtete über zahlreiche Schüsse. „Ich dachte niemals, dass so etwas auch hier passieren kann“, weinte sie.

Der Schütze hatte das Feuer um 7:45 Uhr eröffnet, während einer Kunstunterricht-Klasse. Er soll in den Raum gestürmt sein und gerufen haben: „Surprise!“ (Überraschung).

Der Teenager, der als  verschrobener Einzelgänger galt und oft gehänselt wurde, tötete jene Klassenkameraden, die er nicht leiden konnte, so Reports.

Eine zweite Person wurde verhaftet, so die Polizei: Es wurde zuerst vermutet, dass es sich um einen möglichen Komplizen handeln hätte können, doch der Verdacht bestätigte sich vorerst nicht.

Im evakuierten Schulgebäude und der Umgebung waren Sprengsätze entdeckt worden. Offenbar plante der Schütze ein noch weit größeres Massaker.

Die Polizei durchsuchte auch ein Warehouse, in dem die Bomben hergestellt worden sein könnten.

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