Exodus aus dem White House: Ist Sarah Sanders die nächste?


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Kaum ist Donald Trump wieder in den USA nach dem Gipfel-Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un gelandet, sorgt neuerlich Chaos in seinem Stab für negative Schlagzeilen

Laut einem Bericht von CBS wolle Sprecherin Sarah Huckabee Sanders das Handtuch werfen, wie auch ihr Vize Raj Shah.

Sanders ist als offizielles Sprachrohr eine der profiliertesten Figuren im West Wing und soll nach dem Abgang von Hope Hicks, die Trump wie eine Tochter schätzte, zu einer engen Vertrauten des Präsidenten aufgestiegen sein.

Doch der Job der „Spokes Person“ ist einer der schwierigsten Positionen im Stab, fast ein Schleudersitz: Wie ihr Vorgänger Sean Spicer muss Sanders fast täglich Unwahrheiten, glatte Lügen und Ungeheuerlichkeiten aus dem Oval Office verteidigen oder schönreden. 

Sanders dementierte den Report energisch. CBS wüsste da mehr als sie, ätzte sie auf Twitter. Es sei ihr „eine Ehre“, für den Präsidenten zu arbeiten, schrieb sie. 

Wirbel gibt es auch an einer weiteren Personalfront: Stabschef John Kelly verwehrte dem Sohn von Trump-Chefverteidiger Rudy Giuliani, Andrew Giuliani, den Zugang zum Weißen Haus, obwohl der Oberkommandierende persönlich einen Job für den „Junior“ gefordert hatte.

Der Krach könnte neuerlich die Spannungen zwischen Trump und Kelly dramatisch verschärfen. 

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