„Null-Toleranz“-Horror: Nur 500 Kinder bisher mit ihren Eltern wiedervereinigt


Kinder
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First Lady Melania Trump wollte – wenn auch mit der falschen Garderobe – mit ihrem Trip an die Texas-Grenze auf die Schicksale separierter Kinder aufmerksam machen.

Doch selbst nach dem Ende der Familientrennung per Exekutivverordnung durch Donald Trump geht das Drama weiter.

Die Welt ist fassungslos über die Knallhart-Politik des Präsidenten. Mehr als 2.300 Kinder wurden seit Mai ihren Eltern nach illegalen Grenzübertritten entrissen, nur 500 davon sollen mit ihren Vätern und Müttern wiedervereinigt worden sein. 

Beata Mariana de Jesus Mejia-Mejia aus Guatemala wenigstens konnte ihren Sohn Darwin (7) wieder in die Arme nehmen – nachdem Anwälte die Trump-Regierung wegen “Kindesmisshandlung” verklagt hatten.

Doch für die meisten geht das Leid weiter: NBC sprach telefonisch mit einer Mutter in einem Internierungslager, die seit neun Tagen ihren Sohn (9) nicht gesehen hat. “Sie sagten, er kommt in einer Stunde wieder”, weinte die verzweifelte Frau.

239 Kindern wurden mit Bussen 3200 Kilometer weit nach New York gekarrt. Kinder sind bereits auf 13 US-Staaten aufgeteilt. Eltern und Kinder zusammenzubringen ist selbst für Anwälte ein bürokratischer Alptraum.

Und gleich der nächste Eklat: Die Trump-Regierung will nun Kinder, die ohne Eltern die Grenze überquerten, in Kasernen unterbringen. Das Pentagon soll Platz für 20,000 Jugendliche schaffen.   

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