Trump wollte die Auslieferung von Ex-US-Botschafter nach Russland „prüfen“


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Kein Tag ohne neuen Skandal in Trumps Russland-Fiasko: Nach der peinlichen Anbiederung an Kreml-Herrscher Wladimir Putin überlegte Donald Trump ernsthaft die Überstellung des ehemaligen US-Botschafters in Moskau, Michael McFaul, an russische Behörden für Einvernahmen. 

Trump und Putin hätten bei ihrem Vieraugen-Gespräch in Helsinki über den Wunsch des Kremls für die Einvernahme von elf US-Staatsbürger gesprochen, darunter Obamas Ex-Botschafter McFaul. 

Anstatt die Kreml-Anfrage sofort abzuschmettern, sagte White House-Sprecherin Sarah Sanders: „Es gab ein Gespräch darüber, aber die Vereinigten Staaten hatten sich zu nichts verpflichtet“, so Sanders: „Und der Präsident wird mit seinem Team zusammenarbeiten, und wir lassen Sie wissen, wenn es da eine Ankündigung gibt“. 

Die Staatsanwaltschaft in Moskau hatte die Wünsche nach Verhören der Amerikaner am Dienstag bestätigt. 

Dass Team Trump das „prüfen“ wolle, führte zu einem neuen Sturm der Entrüstung. McFaul nannte das Ansinnen Moskaus „wahnwitzig“.

Update: 24 Stunden nach den Herumlavieren teilte Sarah Sanders in einer schriftlichen Stellungnahmen mit, dass Trump den „Vorschlag“ Putins nun doch ablehnt… 

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