Extremwetter in den USA: Höllenhitze im Westen, Sintflut im Osten


Extremwetter
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Gefährliches Extremwetter herrscht in den USA: Während Menschen im Westen unter einer Höllenhitze stöhnen, suchen sintflutartige Regenfälle die Ostküste heim.

Im kalifornischen Palm Springs kletterten die Temperaturen auf 48,8 Grad, in der Millionen-Metropole Phoenix fiel mit 45,5 Grad der Tagesrekord. 

Auch L.A. stöhnt unter der Bruthitze: Wegen des extrem hohen Stromverbrauchs beim Betrieb der Klimaanlagen riefen die Behörden die Bevölkerung auf, die Lichter – wenn möglich – abzuschalten.

Unterdessen bedroht ein riesiger Waldbrand den berühmten Yosemite-Nationalpark. Hunderte Gebäude sind durch das Inferno bedroht. 3000 Feuerwehr-Leute kämpfen bei Temperaturen von 38 Grad gegen die Flammenwalzen. 

Land unter heißt es hingegen in weiten Teilen der Ostküste. Ein stationäres Tiefdruckgebiet schaufelt feuchte, tropische Luftmassen von Florida bis nach Massachusetts. 

Seit Tagen kommt es entlang der Luftströmung zu Platzregen und Unwettern, wie zuletzt auch in New York. In Baltimore fielen in diesem Monat bereits 254 Millimeter Regen, ein Rekord. Es kam zu Überschwemmungen. 

In Pennsylvania verwandelten Regengüsse Straßen in reißende Flüsse. Menschen mussten aus ihren Autos gerettet werden.

Die Prognosen an beiden US-Küsten sind unterdessen alles andere als optimistisch: Es ist keine Änderung der extremen Wetterlagen in Sicht, so Meteorologen. 

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