Big Apple: iPhone-Hersteller schreibt mit Firmenwert von einer Billion Dollar Geschichte


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Der Tech-Konzern erreichte als erste Firma aller Zeiten einen Börsenwert von mehr als einer Billion Dollar zu erreichen.

Zum Börsenstart am Mittwoch war der Aktienkurs um fünf Prozent auf mehr als 200 Dollar gestiegen, am Folgetag wurde der Kurs 203,45 Dollar und die Billionen-Grenze erreicht.

Apples Höhenflug kommt nach der Bekanntgabe eines weiteren Rekordquartals: Der Konzern unter der Führung von Tim Cook hatte beim Quartalsbericht am Dienstag starke Zahlen vermeldet, die über den Erwartungen der Wall Street lagen. 

Apple meldete einen Quartals-Umsatz von 53,3 Milliarden Dollar, es wurden im April, Mai und Juni 41,3 Millionen iPhones verkauft. Das iPhone ist freilich Apples wichtigstes Produkt. 

Was Anleger besonders ermutigte: Im Riesenmarkt China, in dem Apple bisher zurücklag, stiegen die Verkäufe um 20 Prozent.

Aus dem Quartalsbericht ist auch herauszulesen, dass Apple mit seiner jüngsten Strategie teurerer iPhones höhere Profite erzielen konnte. Beim im Vorjahr präsentiertem iPhone X lag der Preis erstmals bei über 1.000 Dollar. Wie es scheint, waren mehr Kunden als erwartet bereit, so viel Geld hinzublättern für ein Smartphone.  

Die Profite stiegen für Apple wegen der Hochpreis-Politik um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahrsquartal. Vor allem Investoren waren begeistert.

Apple hat sich dazu in einer Phase behauptet, in der vor einem möglichen Crash der Tech-Aktien gewarnt wird, nachdem Facebook nach einem schlechten Quartalsbericht an einem einzigen Tag 120 Milliarden Dollar an Börsenwert verloren hatte.    

 

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