Klimawandel: 230-km/h-„Firenado“ ominöser Vorbote noch tödlicherer Feuerstürme


Feuerstürme
Print Friendly, PDF & Email

Waldbrände sind devastierend, Tornados ebenso: Jetzt wurde in Kalifornien ein „Feuer-Tornado“ mit Windspitzen von 230 Stundenkilometern dokumentiert, als Unheil im Doppelpack.

Helfer trauten ihren Augen nicht, als sie die vom sechstschlimmsten Brand in der Geschichte des US-Staates zerstörten Bezirke in Redding untersuchten. 

Von mehr als 1000 Gebäuen blieben dort nur mehr rauchende Trümmerhalden. 

Die Feuerwehrleute entdeckten aber auch abgedeckte Hausdächer und umgewehte Strommasten – Schäden, wie man sie von Tornados kennt. 

Rasch war klar: In der Katastrophenzone hatte während des Infernos am 26. Juli neben den Flammenwalzen auch ein zerstörerischer Tornado gewütet. Und das eineinhalb Stunden lang. 

Riesige Waldbrände erzeugen ihr eigenes Wetter, inklusive „Firenados“ (Feuer-Torandos), so viel ist bekannt. Jetzt warnen Experten jedoch, dass es durch vom Klimawandel verstärkter, heftigerer Mega-Brände auch vermehrt zu solchen apokalyptischen Feuerstürmen mit glühend heißen Windhosen, wie zuletzt in Redding, kommen könnte. 

Die totale Zerstörung dort sei ein „ominöses Zeichen“ für die Zukunft im Treibhaus Erde, schrieb die Los Angeles Times.

Previous Trump drängt aufs Ende der Kremlgate-Ermittlungen: Läuft er ins offene Messer?
Next Horror-Sommer der Feuer-Infernos in Kalifornien: 17 Brände loderten, 1500 Quadratmeilen verbrannt