Warum für Donald Trump wegen dem National Enquirer eine Zeitbombe tickt


Enquirer
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Donald Trump und sein Anwalt Michael Cohen wollten ALLE negativen Storys vom Klatschblatt National Enquirer über den einstigen Immobilien-Mogul bis in die Achtziger zurückreichend aufkaufen, so die New York Times.

Der Enquirer hatte jahrzehntelang für Trump die Drecksarbeit erledigt und Skandale aus dem Weg geräumt. Die Methode: Reporter wühlten zunächst nach Affären, kauften Exklusivrechte zu Storys – und beerdigten sie dann. „Catch & Kill“ hieß die Taktik.

Das Motiv für das Vertuschen der Trump-Skandale: Herausgeber David Pecker, seit 1999 am Ruder, war ein guter Freund Trumps. 

Alle der brisanten Infos jedoch  landeten in einem Tresor, darunter Details der Schweigegeldzahlungen an zwei Ex-Mätressen (Stormy Daniels, Karen McDougal), Infos über weitere Affären, Material über seine Familie, krumme Geschäftsdeals und Dokumente über Melania. 

Die brennendsten Fragen jetzt: Wo ist die Skandalakte Trump jetzt? Was steht drinnen? Und vor allem: Wie erpressbar ist der US-Präsident?

Pecker bewahrte alles in einem  Safe auf, so Reports. Vor Trumps Vereidigung wurde der „Giftschrank“ an einen unbekannten Ort verfrachtet. Im Wahlkampffinale schien Trump zu dämmern, ob seine Geheimnisse bei Pecker wirklich sicher seien.

Mit „Consigliere“ Cohen wurde ein Plan geschmiedet, alles zurückzukaufen. Pecker könnte ja „von einem Bus umgefahren werden“, ist Trump in einem Tape zu hören. Der Plan wurde nie umgesetzt. Die Geheimakte Trump bleibt eine tickende Zeitbombe.

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