Hatz nach „Brutus“: Trump trägt Zettel mit den Namen von 12 Verdächtigen mit sich herum


Trump
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Sogar First Lady Melania Trump wurde in den Rachefeldzug gegen den „Brutus“ im Weißen Haus eingespannt. Seit der Publikation des Gastbeitrages eines anonymen Trump-Offiziellen in der New York Times, der alarmierend vor einem gefährlichen Choleriker im Oval Office warnte, tobt eine Hexenjagd nach dem Urheber. 

Der wie ein Vulkan explodierte Präsident verwandelte seinen Amtssitz in ein Weißes Toll-Haus. Und auch seine Frau muss ran: „Sie beschützen dieses Land nicht, Sie sabotieren es mit ihren feigen Handlungen“, zürnte sie dem anonymen Autor. Sie scheint um ihren Mann zu kämpfen. Das Prügeln der Medien, wie es Trump mit Tiraden gegen das „Versagerblatt Times“ auf die Spitze treibt, verweigerte sie aber: Die First Lady unterstütze „die Rolle der freien Presse“, ließ ihr Stab aussenden.

Trump blies zur Hexenjagd auf den „Verräter“, wie er es sieht. Er ließ sich ausgedruckte Dementis von Mitarbeitern bringen, verlangte Treueschwüre. Die Liste der „Ich wars nicht“ -Erklärung reichte von Vize Mike Pence, Außenminister Mike Pompeo bis Finanzminister Steve Mnuchin. Trump trage einen Zettel mit den Namen von zwölf Verdächtigen mit sich herum,. Senator Rand Paul empfahl, alle sollten zum Test mit Lügen-Detektoren. 

Ganz Washington sucht den Maulwurf. Es ist die größte „Fahndung“ nach einem Whistleblower innerhalb der US-Regierung seit Watergate-Informanten Deep Throat, der Nixon-Geheimbissen verriet. 

Wegen des Alarmrufes,  dass Trump  gefährlich und impulsiv agiere, verlangt Demokraten-Senatorin Elizabeth Warren seine Absetzung wegen Unzurechnungsfähigkeit nach dem 25. Zusatzartikel der US-Verfassung. Watergate-Ko-Aufdecker Carl Bernstein fordert zumindest-Hearings, in denen Trumps Geisteszustand evaluiert werden sollte. 

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