Medienkrieg um zweites „Kavanaugh-Opfer“ hilft Republikanern in Supreme-Drama


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Reporter Ronan Farrow, dessen Berichte über Harvey Weinsteins Sex-Übergriffe die #MeToo-Bewegung ausgelöst hatten, geriet nach einem „Scoup“ über ein weiteres, vermeintliches Oper des Höchstrichter-Kandidaten Brett Kavanaugh unter heftigen Beschuss – von Reporter-Kollegen der „New York Times“.

Ronan hatte berichtet, dass sich Kavanaugh als Yale-Student bei einer Party vor der Studentin Deborah Ramirez entblößt hätte.

Doch die „Times“ fiel ihrem Kollegen in den Rücken mit Reports, wonach sie niemanden finden hätten können, der Ramirezes Story bestätigen könne.

Farrow, der seinen Report im „New Yorker“ publizierte, schoss gegen den Dolchstoß aus der eigenen Branche zurück: Das Blatt hatte die Frau selbst interviewen wollen und wäre bloß sauer, da sie exklusiv nur mit Farrow redete.

Der Medien-Showdown spielt in die Hände des Kavanaugh-Lagers: Prompt rückten die Republikaner wegen der, wie sie behaupten, konzertierten Lügenpropaganda gegen ihren „Supreme“-Kandidaten zusammen.

Das Drama überschattet auch den geplanten Auftritt des ersten angeblichen Opfers, Christine Blasey Ford, vor dem Kongress am Donnerstag.  

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