Beim Krieg um „Supreme“-Kandidaten Brett Kavanaugh glich Washington einem Pulverfass


Kavanaugh
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Der umstrittene Richters Brett Kavanaugh wurde durch die Republikaner-Mehrheit bestätigt und als Höchstrichter angelobt – trotz Vorwürfen sexueller Nötigung und einer parteipolitischen Hassrede bei einem Hearing. 

Das Kapitol in D.C. wurde belagert von tausenden Aktivisten, darunter viele Frauen der #MeToo-Bewegung gegen sexuelle Gewalt. Angeführt von der Komödiantin Amy Schumer und Top-Model Emily Ratajowski besetzten die Frauen Kongress-Gebäude, es gab  300 Festnahmen, darunter die Stars.

Die Wut kochte über. Die Republikaner jedoch drücken Kavanaugh durch.

Die Protestwelle war zuletzt gewachsen: Der ehemalige, republikanische Höchstrichter John Paul Stevens sprach sich gegen die Ernennung von Trumps Wunschkandidaten aus.

Doch das Drama war am Freitag praktisch entschieden worden zugunsten des rechten Richters: Drei der vier entscheidenden Senatoren, die Republikaner Susan Collins und Jeff Flake, sowie der Demokrat  Joe Manchin, hatten ein Ja-Votum angekündigt. Nur Alaska-Senatorin Lisa Murkowski bleibt bei ihrem „No“.

Nach der Aussage des möglichen Sexopfers Dr. Christine Ford wurde das FBI mit der Überprüfung beauftragt. Die Demokraten verdammten jetzt die nur fünf Tage dauernde und bloß neun Befragungen umfassenden Ermittlungen als „Farce“. 

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