„Ich bin Präsident, Sie nicht!“ Neuer wirrer Rundumschlag von Donald Trump


Trump
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Diesmal legte Donald Trump in einem Interview mit der CBS-Kultsendung „60 Minutes“ los. „Ich bin Präsident, Sie nicht“, wies der US-Präsident sogar einmal die scharfzüngige TV-Reporterlegende Lesley Stahl in dem hitzigen Austausch zurecht.

Er verbreitete eine Litanei krauser Theorien: Die EU wäre bloß gegründet worden, so Trump, um Amerika beim Handel über den Tisch zu ziehen.

Immerhin wollte der Krawall-Republikaner den Klimawandel nicht mehr als von China in die Welt gesetzten „Scherz“ bezeichnen. „Irgendwas geht da vor sich“, sagte er. Aber er wisse nicht, ob das durch Menschenhand verursacht werde. Und: „Das wird sich alles wieder umkehren…“

Unternehmen wolle er jedenfalls nichts: Amerika unter seiner Führung würde doch nicht „Billionen ausgeben und Millionen Arbeitsplatz riskieren“, so  Trump.

Die Vorwürfe, Russland hätte die US-Wahlen 2016 manipuliert, seien „lächerlich“, fuhr er fort.

Dass Nordkoreas Kim Jong-un ein „Schurke“ sei, wie Stahl ausführte, kratzt ihn nicht: „Ich verstehe mich prächtig mit  ihm.“ Und er vertraue ihm.

Mehr jedenfalls als offenbar seinem eigenen Stab: „Ich traue nicht allen im Weißen Haus über den Weg…“, sagte der Präsident.   

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