„Black Friday“-Wahnsinn in den USA: Krieg in den Regalen nach Schnäppchen und ein Toter bei Schießerei 


Black Friday
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Massenanstürme, Schlägereien und sogar eine Schießerei sorgen für Aufsehen am berühmtesten Shopping-Tag das Jahres, dem „Black Friday“, gleich nach dem Thanksgiving-Feiertag.

Wegen der guten US-Wirtschaft dürften Verkaufsrekorde purzeln: Vor den Shopping-Zentren standen oft tausende Menschen Schlange – an der US-Ostküste wegen einer brutalen Kältewelle bei klirrendem Frost und Temperaturen unter minus zehn Grad.

In den Verkaufsräumen der Mega-Stores kam es zu wilden Szenen: Einkäufer rannten durch die Regale bei der Jagd nach den besten Schnäppchen, vor allem elektronische Geräte wie TVs, Spielkonsolen, Smartphones und Computer.

In einem Walmart in Rockmart (US-Staat Georgia) klammerte sich eine Frau an eine Schachtel, die ein anderer Käufer wegtragen wollte. In einem weiteren Video-Clip aus einem anderen Walmart sind Shopper zu sehen, wie sie sich mit Flatscreen-TV-Schachteln über dem Kopf durch die Massen schieben.

Beim berühmten Maga-Kaufhaus Macy´s in New York hatten sich Einkäufer bereits um 4:30 Uhr angestellt, trotz klirrender Kälte.

Ein erstes Barometer der Kauflust der Amerikaner in der diesjährigen Weihnachtssaison waren Online-Verkaufszahlen vom Thanksgiving-Feiertag: Vor und nach dem Truthahn-Schmaus wurden bereits 3,7 Milliarden Dollar ausgegeben, ein neuer Rekord.

Zur einem tödlichen Zwischenfall kam es im Shopping Center Riverchase Galleria in Hoover (US-Staat Alabama). Dort eröffnete ein Teenager nach einem Streit das Feuer, ein Mann wurde getroffen, wie auch ein 12-jähriges Mädchen. Der Schütze wurde von der Polizei erschossen – während Einkäufer panisch durch die Gänge flüchteten. 

Zwischen dem Black Friday und dem Online-Megakauftag „Cyber Monday“ werden dieses Jahr Umsätze von 23,4 Milliarden Dollar erwartet. 

 

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