US-Senator nach CIA-Briefing über Khashoggi-Mord: Bin Salman „verrückt“


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CIA-Chefin Gina Haspel präsentierte Dienstag elf Senatoren in einem abhörsicheren Raum im Keller des Kapitol-Gebäudes die gesammelten Beweise über die Rolle des Saudi-Kronprinzen Mohammed bin Salman (MBS) beim Horror-Mord an Saudi-Dissidenten Jamal Khashoggi.

Es herrschte unter den Senatoren selten noch so überparteiliche Einigkeit nach dem Briefing: MSB wäre der Auftraggeber des Mordes, sagte Senator Bob Corker (R). „Es gibt null Zweifel daran, dass er den Mord angeordnet hat“, so Corker

Und: „Wenn man diese Beweise Geschworenen vorlegen würde, wäre er in 30 Minuten verurteilt“.

Donald Trump, der längst Zugang zu allen CIA-Infos hat, beharrt jedoch bis jetzt darauf, dass es keine „eindeutigen Beweise“ für MBSs Rolle gäbe.

Corker warf dem US-Präsidenten vor, den Mord an einem Journalisten einfach zu dulden.

Senator Lindsey Graham machte deutlich, dass MBS „verrückt“ und „gefährlich“ sei und es Konsequenzen geben müsse. Graham sagt auch, es gäbe bei dem Fall statt eines Beweises wie ein „rauchender Colt“ eine „rauchende Säge“, ein Seitenhieb auf die Knochensäge, die beim Zerstückeln der Leiche von Khashoggi verwendet worden war.

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