US-Regierung geht wegen Mauer-Streit das Geld aus


Freiheitsstatue
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Gibt es bis Freitag im Kongress keine Einigung über ein Budget, müssen Teile der Regierung stillgelegt werden.

Es handelt sich diesmal nicht um einen totalen Shutdown: 75 Prozent sind vorfinanziert, doch betroffen wären mehrere Schlüsselressorts, darunter das für Heimatschutz, sowie das Innen- und Außenministerium.

Auch ein Besuch der New Yorker Freiheitsstatue könnte – ausgerechnet in den Weihnachtsferien – dem Shutdown zum Opfer fallen. 

Schuld am Showdown ist Donald Trump: Der US-Präsident verlangt fünf Milliarden Dollar für den Bau der Mexiko-Mauer.

Die erstarkten Demokraten, die im Januar nach dem Midterm-Wahltriumph die Macht im Repräsentantenhaus übernehmen, wollen die Summe nicht rausrücken. Sie halten den Mauerbau für unnötig, möchten die Grenzsicherung mit anderen Maßnahmen erhöhen.

Trump aber will gegenüber seinen rechten Anhängern Härte zeigen beim Brennpunkt Immigration. Doch ein Shutdown ausgerechnet über Weihnachten ist politisches Harakiri – deshalb sucht auch seine eigene Republikaner-Partei fieberhaft nach einem Kompromiss. 

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