# 31. Dezember: Angst vor neuer Terrorwelle

Angst in der Welt vor einer neuen Terror-Welle: Nach dem Schock um die fast geglückte Sprengstoffattacke des 23-jährigen Al-Kaida-Terroristen Umar Faruk Abdulmutallab (siehe auch rechts) auf den Flug “Delta NW 253” zu Weihnachten, folgte gleich der nächste schwere Angriff, diesmal in Afghanistan: Ein mit einer Sprengweste ausgestattete Selbstmordbomber drang in einen entlegenen US-Außenposten in der schroffen Bergwelt nahe der Grenze zu Pakistan ein. Er zündete die Bombe im Fitnessraum der Basis, tötete acht Agenten des US-Geheimdienst CIA.
Es war der blutigsten Tag für Amerikas Spion-Truppe seit dem Bombenanschlag gegen eine US-Basis in Beirut 1983, wo ebenfalls acht CIA-Leute starben. Besonders perfide: Der Täter trug eine Uniform der afghanischen Armee, gelangte so durch die Checkpoints. Die Taliban bekannten sich zu dem Anschlag.
Die Sorge zum Start des neuen Jahrzehntes: Die Allianz zwischen Al-Kaida und die Taliban “rüstet zur Offensive und die Fronten “multiplizieren sich”, so US-Terror-Experte Steven Emerson. Die Grenzregion zwischen Afghanistan und Pakistan wird zwar weiter als “Ground Zero” der Aktivitäten islamischer Extremisten beschrieben. Doch der Staat Jemen, wo “Unterhosen”-Bomber Abdulmutallab trainiert wurde, taucht verstärkt als neue Front im Kampf gegen den Terror auf. Bei einem wilden Schusswechsel mit Regierungstruppen wurde bei einer Razzia ein Terror-Verdächtiger verhaftet.
Und die USA scheinen nach der unglaublichen Pannenserie vor der Jumbo-Attacke wenig gerüstet. US-Präsident Barack Obama erhielt einen Zwischenbericht über die Untersuchungen des Versagen mehrerer Antiterror-Agenturen. Dabei gleich der nächste Paukenschlag: Vor vier Monaten hörte die Lausch-Behörde NSA Gespräche zwischen Al-Kaida-Führern im Jemen ab, wonach sie einen “Nigerianer” für eine Terror-Attacke einsetzen wollen, so die “New York Times”. Auch die CIA und das US-Außenamt hatten detaillierte Infos über Abdulmutallabs verdächtige Umtriebe. Doch keine der US-Stellen tauschte die Berichte untereinander aus. Das “National Counterterrorism Center”, dass Infos verknüpfen hätte sollte, versagte. Haarsträubend: Die CIA etwa publizierte ihren Report über das Terror-Kid aus Nigeria nicht, da ihnen ein Foto fehlte.

# 31. Dezember: Mysteriöser Krimi um Unterhosen-Bomber

Der Fall des „Unterhosen-Bombers“ wird immer mehr zum mysteriösen Krimi.
New York. Fragen werden lauter, ob Umar Abdulmutallab die versuchte Terror-Attacke mit 80 Gramm des Sprengstoffes PETN allein ausführte – oder doch während der Operation Komplizen hatte. Ein Passagier erzählte einer Radiostation in Detroit, wo der Airbus 330 mit 278 Passagieren am Christtag landete, dass ein Mann den gesamten Flug mit einer Video-Kamera dokumentierte. Er filmte auch, als Stichflammen aus dem Schoss des Jung-Terroristen schossen.
Brisant auch die Erzählung des Passagiers Kurt Haskell aus Newport (Michigan): Der soll beobachtet haben, wie ein „gut gekleideter“ Mann am Schipol-Flughafen in Amsterdam Abdulmutallab beim Einchecken „ohne Pass“, wie er sagte, behilflich war. Haskell, ein Anwalt, will gehört haben, wie der Helfer zur Schalterbeamtin sagte: „Er ist aus dem Sudan, hat keine Papiere, das ist nichts außergewöhnliches“.
Das FBI soll den Passagier bereits verhört haben. Die Holländer bestritten, dass der Al-Kaida-Bomber ohne Reisedokumente an Bord von Flug „Delta NW 253“ gelangte.
Andere Zeugen des Horror-Fluges erzählten, dass sie nach der Landung und Isolation in einem Hangar die Verhaftung zumindest drei weiterer Personen sahen. Die US-Zollbehörde gab die Festnahme eines Mannes zu. Details wollte sie keine nennen.
Die US-Behörden haben insgesamt zwei Videos von Passagieren bereits sichergestellt. Abdulmutallab wird weiter in einer Haftanstalt im Ort Milan südlich von Detroit von den US-Marshalls festgehalten. Die Staatsanwaltschaft werkt an einer Anklage wegen „versuchter Zerstörung eines Flugzeuges“. Es drohen ihm 20 Jahre Haft. Kurios: Die Anstalt in Milan, wo Amerikas prominentester „Kriegs-Gefangener“, ist ein Gefängnis mit “minimaler Sicherheit”, gedacht für Kleinkriminelle.

# 30. Dezember: Obama zürnt eigenen Geheimdiensten

US-Präsident Barack Obama gerät wegen dem Versagen der US-Behörden vor dem Flug des Unterhosen-Bombers Umar Faruk Abdulmutallab unter Druck. Fast holte er in einer Ansprache aus seinem Urlaubsdomizil in Hawaii zum Befreiungsschlag aus: Er räumte “potenziell katastrophale Sicherheitsmängel” ein, erteilte den Geheimdiensten und weiteren US-Behörden eine überraschend heftige Schelte. Bereits heute will Obama – den die republikanische Opposition bereits wegen der “zögerlichen Reaktion” auf die Beinahe-Katastrophe am Christtag attackiert – erste Zwischenberichte über die angeordneten Untersuchungen in der Pannenserie am Tisch haben.
Das Fall ist tatsächlich eine Blamage: Der Geheimdienst CIA hatte den jungen Terroristen bereits seit August am Radar, gab ihm den Codenamen “Der Nigerianer”. Agenten sollen sich sogar mit seinem Vater getroffen haben. Davon wusste jedoch die US-Botschaft in Nigeria nichts, als der Vater am 19. November auch dort vorstellig wurde: Er erzählte, dass Umar in den Jemen zu “Treffen mit islamischen Extremisten” reiste. Die Botschaft kabelte jedoch nur ein einzeiliges, dürres Statement ins Außenamt nach D.C..
Und gleich die nächste Panne: Niemand fiel auf, dass Abdulmutallab ein gültiges US-Visum hatte. Die Infos der CIA versandeten inzwischen im Wirrwarr verschiedener Terrorlisten. Obama mahnte die Regierungsstellen zu “verstärkter Koordination”. Am brisantesten: US-Stellen sollen, so US-Medien, vorab ominöse Warnungen über einen bevorstehenden Terroranschlag “zu Weihnachten” erhalten haben.

# 30. Dezember: Die neuen Herren des Terrors

Nach dem Schrecken um “Unterhosen-Bomber” Umar Faruk Abdulmutallab (23) – der am Christtag beinahe an Bord von “Northwest-Flug” Nr. 253 eine Bombe vor der Landung in Detroit zündete – fokussieren Ermittler auf Al-Kaida-Netzwerke im Jemen. Der nigerianische Selbstmord-Attentäter trainierte zwischen August und Anfang Dezember in Trainingslagern dort. Bizarr: Die CIA hatte den Extremisten im Visier, nannte ihn “Der Nigerianer”. Wegen dem Versanden der brisanten Infos zürnte US-Präsident Barack Obama jetzt wegen der “katastrophalen” Sicherheitspanne.
Längst ist der Jemen die vorderste Front im Kampf gegen den Terror. Vor allem der Prediger Anwar Al-Awlaki stieg zu einer Zentralfigur auf: Der Imam flüchtete aus den USA in den Jemen, nachdem bekannt wurde, dass drei der Jumbo-Entführer der Terror-Attacke des 11. September (3.000 Tote) in seiner Moschee im US-Staat Virginia beteten. Al-Awlaki inspirierte den auch Amokläufer auf der texanischen Militärbasis Fort Hood, Nidal Malik Hasan, der im November 13 Menschen abknallte. Auch der Detroit-Bomber soll Kontakt zu dem Hass-Prediger gehabt haben, bezeichnete sich als “Riesenfan”. Al-Awlaki hätte, so die “Washington Times”, die Jumbo-Attacke sogar “ausdrücklich genehmigt”. Die perfide Sprengfalle, wo 80 Gramm des Sprengmittels PETN in Abdulmutallabs Unterhose eingenäht waren, wurde im Jemen gefertigt. Der Imam soll den jungen Nigerianer auch in die Terrorkreise “eingeführt” haben, segnete ihn: “Du bist jetzt die Speerspitze muslimischer Nationen”.
Für Aufsehen sorgen auch zwei weitere Planer der Attacke – zu der sich am Montag die Al-Kaida-Filiale “Arabische Halbinsel” bekannt hatte: Deren führende Köpfe sind Ex-Gefangene des US-Terrorlager in Guantanamo Bay (Kuba), Muhamad Attik al-Harbi (Haftnummer 333) und Said Ali Shari (Nr. 372). 2007 wurden sie von der Bush-Regierung nach Saudi-Arabien deportiert. Die Ironie: Die Saudis ließen sie laufen, nachdem sie ein “Rehabiltationsprogramm durch schöne Künste” absolvierten, so ABC-TV. Im Jänner tauchten sie jedoch in einem Web-Video an der Seite von Al-Kaida-Größe Abu Basir Naser al-Wahishi auf, dem ehemaligen Sekretär von Superterroristen Osama Bin Laden.
Obamas Dilemma: Er will Guantanmo schließen, 91 Jemeniten repatriieren. Die republikanische Opposition läuft bereits Sturm. Die USA verstärken militärische Attacken gegen Kaida-Stellungen im Jemen. 300 Extremisten sollen sich laut dem jemenitischen Außenminister in dem historisch reichen, 24-Millionen-Einwohner-Wüstenstaat tummeln. Bei einem kürzlichen Großangriff soll die US-Marine sogar “Cruise Missiles” auf Trainingslager abgefeuert haben. Radikal-Imam Al-Awlaki könnte dabei ums Leben gekommen sein.

# 30. Dezember: Hollywood-Stories

Es war kein leichtes Jahr für „Sex“-Star Sarah Jessica Parker (44). Zuerst gab es Scheidungsgerüchte mit Gatten Matthew Broderick (47), dann folgte das Drama um Drohungen gegen die Leihmutter ihrer Zwillinge Marion und Tabitha. Zuletzt schien sie sich mit dem Dreh für Teil II von Sex and the City (SATC) gepaart mit dem Baby-Stress zu Hause übernommen zu haben: Parker wirkte abgemagert, ausgelaugt.
Filmhit. Doch jetzt zum Start ihres Filmhits Did You Hear About the Morgans gemeinsam mit Briten-Beau Hugh Grant (49) ist sie wieder obenauf. Das Komplott der Komödie: Parker und Grant sind ein Manhattan-Powerpaar – viel Erfolg im Beruf, doch ihre Ehe ist fast kaputt. Plötzlich werden sie Zeugen eines Mordes, geraten ins Visier eines Auftragskillers – und die „Feds“ verstecken sie in einem Nest in Wyoming. Die Hetz um die gestressten New Yorker im „Cowboy-Country“ beginnt.
Liebe für Big Apple. Für Parker war es ein guter Anlass über ihr geliebtes New York zu schwärmen: „Ich habe mich vom ersten Moment an in die Stadt verliebt, ihre ehrlichen, zielstrebigen und ungeduldig Einwohner“. Durch Carrie Bradshaw wurde sie in der SATC-Kultserie (Teil II ab 28. Mai im US-Kino) zum New Yorker „It-Girl“. Doch Limits der typischen Hemdsärmeligkeit stellt sie gegenüber Life & Style an ihrer eigenen Mutterrolle mit den Baby-Twins und Sohn James (7) fest: „Es gibt Tage, wo ich total versage…“.

Vielleicht lag es an der guten Weihnachtslaune – oder der warmen Karibikbrise: Gleich zwei Hollywoodstars nützten die Festtage zur Versöhnung mit ihren ehemaligen Flammen. Jude Law (36, Sherlock Holmes) und Leonardo DiCaprio (35, Titanic).
Law plantschte auf der Paradiesinsel Barbados mit Ex, Filmsirene Sienna Miller (28, G.I. Joe), fröhlich am Palmenstrand. Es tummelten sich auch seine drei Kinder mit Sadie Frost. Die Erstauflage des Briten-Duos zerbrach 2005 in der hochnotpeinlichen Affäre, als der Beau Sex mit dem Kindermädchen eingestand. Zuletzt hatten sie sich – beide geben gerade in Broadway-Theatern ihre Schauspielkunst zum Besten – in New York versöhnt.
Playboy. Beobachter sind skeptisch, ob der Playboy diesmal treuer bleibt: Gerade war er zum vierten Mal Vater geworden. Die drei Monate alte Tochter Sophia entstammt einem flüchtigen Sextreffen mit Model Samantha Burke. Law selbst scheint den Überblick über sein turbulentes Liebesleben verloren zu haben: Bei einem Talkshow-Auftritt entfiel ihm, wie viele Kinder er habe. Immerhin, so Freunde: Er habe sich diesmal fix vorgenommen, „dass es mit Sienna klappt“.
Neue Fotos aus der Mexiko-Strandenklave Riviera Maya illustrieren auch die Versöhnung des Traummannes DiCaprio mit dem israelischen Supermodel Bar Refaeli (24). Das Traumpaar hatte sich – nach drei Jahre zusammen – letzten Juni getrennt. Leonardo schaukelte auf Luxusjachten mit anderen Bikini-Schönheiten durch den Sommer.
Versöhnung. Offizielle Bestätigungen einer Neuauflage der Romanze fehlen bisher – doch beide waren kurz vor dem Mexiko-Trip bereits am Palmenstrand der Bahamas gesichtet worden. Ob beide Romanzen die harscheren Realitäten nach dem Ende der Weihnachtsferien überleben, bleibe „noch abzuwarten“, so Beobachter.

Weiter „Brangelina“-Beben: Angelina Jolie (34) soll schwanger sein mit Kind Nr. 7 (bisher drei adoptierte, drei leibliche), so das Magazin InTouch. Und sie sehe die neuen Baby-Freuden auch als Druckmittel, um ihren angeblich unglücklichen Partner Brad Pitt (46) weiter bei der Stange zu halten. Freunde: „Sie hatte gerade erfahren, dass er sie verlassen wird“. Knapp vor Weihnachten hätte er es ihr klargemacht, so das Magazin. Doch dann kamen die Baby-News – und nun sitze der Inglourious-Basterds-Star „mehr in der Falle den je“.
Kein Zwang zur Treue. Obwohl sich das Paar mit einer Spende von 100.000 Dollar für Waisenkinder zum Weihnachtsfest als Wohltäter gefiel, erinnerte Jolie selbst in einem deutschen Interview an den explosiven Zustand ihrer Beziehung: „Man muss ja in einer Partnerschaft nicht angekettet sein“, deutet sie an, dass sie es mit der Treue nicht so ernst nehmen.

Immer offensichtlicher werden die Indizien für eine bevorstehende Hochzeit zwischen den Filmstars Renee Zellweger (40) und Bradley Cooper (34): Jetzt verbrachte sie das Weihnachtsfest mit seinen Eltern.
Mamma beeindruckt. Das Paar, das die Romanze im Sommer begann, war mehrmals in L.A. mit Bradleys Mutter Gloria gesichtet worden. „Renee versteht sich mit seiner Mutter richtig prächtig“, werden Freunde zitiert. Und sie wollte vor allem mit dem Auftischen leckerer Weihnachtsspezialitäten Eindruck machen. Nach dem erfolgreichen Test stehe dem raschen Altargang wenig im Wege, so Insider.

Kleine Verschnaufpause für Filmstar Nicolas Cage (45) in seinem persönlichen Finanzdebakel: Eine Investmentfirma wird Cage nun nicht, wie zunächst berichtet, auf ruinöse 36,7 Millionen Dollar verklagen. Die privaten Geldgeber fordern „nur“ die Summe von drei Millionen an ausstehenden Krediten zurück.

# 29. Dezember: Redet Unterhosen-Bomber Abdulmutallab?

Detroit-Bomber Umar Faruk Abdulmutallab (23) ist Amerikas Top-Gefangener im “Krieg gegen den Terror”. Der nigerianische Student, der mittels eines versteckten Sprengsatzes 278 Menschen beim “Northwest”-Flug Nr. 253 von Amsterdam nach Detroit am Christtag beinahe in den Tod riss, wird in einem Hochsicherheitstrakt in der Stadt Milan, 80 Kilometer südlich von Detroit verhört. Er packte aus, dass er den Airbus 330 nahe dem Flughafen sprengen wollte, damit es “keine Zweifel” an einem Terroranschlag gegeben hätte.
Er drohte mit einer Welle neuer Attacken. Er sei nur “einer von vielen”, so Abdulmutallab, die gerade in Trainingscamps im Staat Jemen ausgebildet würden. Die Britenpolizei suchte zuletzt fieberhaft nach 25, in den Jemen abgereiste Extremisten.
Haarsträubend die Details der geplanten Attacke: US-Marschalls veröffentlichten Fotos der perfiden Unterhosen-Bombe. 80 Gramm des Profi-Sprengstoffes Nitropenta (PETN) waren in einem 15 Zentimeter langen Päckchen im Schritt eingenäht. Der Zündmechanismus: Eine mit Säure gefüllte Spritze, die das Pulver zur Explosion hätte bringen sollen. Doch zum Glück entfachte die Säure nur ein Feuer, die Plastikhülle der Spritze schmolz, die Zündung blieb aus.
Dabei hatte der Al-Kaida-Ableger “Arabische Halbinsel”, die sich zum Anschlag bekannte, minutiös geplant: Der Selbstmordbomber kaufte schon am 16. Dezember um über 3000 Dollar das Ticket, reservierte Sitzplatz 19A. Exakt die angreifbarste Stelle des Jumbos: “Dort sind die Tragflächen am Rumpf montiert”, so Experten im US-TV. Auffallend auch die Nähe zu den Treibstofftanks. Test zeigten, das schon 50 Gramm PETN ein Loch in die Hülle reißen können, so die “Washington Post”.
Der Schock ist groß, wie der junge Mann aus gutem Haus (sein Vater ist steinreicher Banker in Nigeria) trotz Eliteausbildung in London auf mörderische Al-Kaida-Abwege geraten konnte. Als Kind besuchte er den Buckingham Palast, zwischen 2005 und 2008 studierte er an einer Londoner Uni Maschinenbau. Seine “Studentenwohnung”: Ein 4,4 Millionen Euro teueres Luxusapartment im schicken West End. Doch Abdulmutallab fühlte sich einsam: “Ich bin deprimiert, habe keine Freunde, befinde mich an einem Ort fernab der Heimat mit wenigen Muslimen”, schrieb er 2005 unter dem Pseudonym “Farouk 1986” in Web-Foren. Er träumte schon damals vom “Heiligen Krieg”: Er stelle sich vor, wie die Muslimen aus dem Dschihad siegreich hervorgehen “und die Welt regieren” werden.

# 28. Dezember: Bad Boy Charlie Sheen

Weiter Riesenprobleme für Hollywood-Star Charlie Sheen (44): Der Star aus dem Film-Klassiker “Wall Street” und der TV-Serie “Two and a Half Man” muss sich in Colorado wegen “häuslicher Gewalt” gegen Ehefrau Nr. 3, die Immobilieninvestorin Brooke Mueller, verantworten. Immer bizarrere Details des gewalttätigen Krachs am Christtag in einer Mietwohnung im Nobel-Skiort Aspen tauchen auf: Sheen habe seine bessere Hälfte, die im März die Babyzwillinge Bob und Max zur Welt brachte, im Wohnzimmer mit einem Messer bedroht, sie gar gewürgt, so der Webdienst TMZ. Mueller rief die Notruf-Nummer 911. Die eintreffende Polizei hätte blaue Flecken an ihr festgestellt.
Sheen landete im Knast, sein Verhaftungsfoto (“Mug Shot”) machte die Runde am Internet. Für 8.500 Dollar Kaution kam er frei. Angeblich soll seine Frau eine gerichtliche Verfügung bewirkt haben, wonach er sich ihr nicht nähern dürfe. Der pikante Dreh in dem wirren Weihnachtswickel: Mueller nahm plötzlich den Großteil ihrer Behauptungen zurück, gab zu, stockbesoffen gewesen zu sein (1,3 Promille wurden gemessen). Dann sagte sie, zur Rücknahme ihrer Anschuldigungen “genötigt” worden zu sein. Jetzt stellte sie die Kooperation mit dem ermittelnden Sheriff komplett ein.
Sheens düstere Vergangenheit wird ihm beim Prozess kaum helfen: Seiner Verlobten Kelly Preston schoss er 1990 versehentlich in den Arm. Dann sorgten Beziehungen mit zwei Pornostars für Aufsehen. 1998 landete er wegen einer Kokain-Überdosis im Spital. Seine Ehe mit Denise Richards, mit der er zwei Töchter hat, zerbrach, ebenfalls wegen Gewalt und Drogenexzessen.
Sheen muss am 8. Februar vor Gericht erscheinen. Er beauftragte Staranwalt Richard Cummings, ihn vor der Haft zu retten. Der enthüllte, dass Sheen und Mueller intensive Eheberatung begannen: “Sie lieben sich und werden ihre Differenzen überwinden”.

# 28. Dezember: Terror-Panik

Nach der haarscharf vereitelten Terrorattacke gegen Northwest-Flug 253 beim Landeanflug auf Detroit am Christtag – der Nigerianer Umar Faruk Abdulmutallab (23) wollte in seiner Unterhose versteckten Sprengstoff detonieren – erfasst die USA komplette Terrorpanik: Zum Höhepunkt der Weihnachts-Hauptreisezeit stürzen strikte Sicherheitskontrollen US-Flughäfen ins Chaos. Passagiere sollten vier Stunden (!) vor dem Abflug am Terminal erscheinen, raten Fluglinien: Die meisten werden bei den Sicherheitsschleusen händisch abgetastet, stundenlange Wartezeiten sind das Ergebnis.
Wie sehr die Nerven blank liegen, illustrierte eine Schrecksekunde beim Northwest-Flug der gleichen Route (Amsterdam Detroit) am Sonntag: Ein Geschäftsmann aus Nigeria hatte sich wegen einer Lebensmittelvergiftung eine Stunde lang am Klo eingesperrt. Das Flugpersonal alarmierte die Einsatzkräfte, Jumbo und Gepäck wurden nach der Landung mediengerecht nach Sprengstoff untersucht. Die US-Regierung, unter Druck wegen der eklatanten Sicherheitspanne durch den “Unterhosen-Bomber” (US-Medien), will Flagge zeigen: US-Präsident Barack Obama ordnete eine Untersuchung der Sicherheitsvorkehrungen an (auch am Obama-Urlaubsort wurde ein engerer Kordon um seine Strandvilla auf der Hawaii-Insel Oahu gezogen). Blamiert hat sich Heimatschutzministerin Janet Napolitano: Sie behauptete, das System habe “funktioniert” – obwohl der Terrorist trotz Warnungen, einem mit Bargeld bezahlten Oneway-Ticket und ohne Reisegepäck an Bord des Jumbos gelangte.
Heftig der Zorn herrscht unter Fluggästen, dass die stümpernden Behörden nun mit bizarren Regeln überkompensieren: Eine Stunde vor der Landung darf niemand mehr aus dem Sitz, Decken und Polster im Schoß sind verboten, “Live”-Karten, die die Position des Jumbos zeigen, sowie teils des gesamte Unterhaltungsprgramm sind abgeschaltet. Ein TV-Kommentator entrüstet: Damit geben sie ja indirekt zu, dass auch künftig Bomber durch die Airport-Checks schlüpfen könnten.

# 27. Dezember: Holländer rettet 278 Passagiere

Amerika feiert den holländischen Passagier Jasper Schuringa, der durch die Überwältigung eines Al-Kaida-Jumbobombers 290 Menschen das Leben rettete.
New York. Der Werbefilmer Jasper Schuringa (32), vereitelte am Christtag die potenziell tödlichste Terrorattacke seit 9/11. Er verhinderte beim Anflug von Northwest-Flug 253 auf Detroit, dass der nigerianische Terrorist Umar Faruk Abdulmutallab (23) eine Bombe zünden konnte. Die Höllenmaschine enthielt den militärischen Sprengstoff PETN. Wäre die Nitroglycerin-Variante explodiert, hätte kaum wer überlebt. Das FBI verglich den tapferen Holländer mit Kino-Haudegen Bruce Willis, der in den Stirb-Langsam-Kinohits Terrorbanden stets eigenhändig neutralisiert.
„Nicht gezögert“ Das Protokoll: 30 Minuten vor der Landung kehrt der Jumbo-Bomber vom Klo auf seinen Sitzplatz, 19A, zurück. Schuringa, der am Fenster an der gegenüberliegenden Seite sitzt, hört plötzlich eine Serie kleinerer Explosionen, wie „Feuerwerkskörper“, erzählte er CNN (siehe rechts). Doch dann sieht er links Rauchschwaden aus dem Sitz steigen. Panisch kreischen Passagiere: „Feuer! Feuer!“ Der Held zögerte keine Sekunde. In einem gewaltigen Hechtsprung überquert er die viersitzige Mittelreihe, stürzt sich auf den Terroristen: „Zwischen den Beinen loderten Flammen“.
Im Kondom versteckt. 80 Gramm PETN hatte Abdulmutallab in einem Kondom in seiner Unterhose versteckt gehabt. Eine chemische Substanz in einer Injektionsnadel sollte als Zündmechanismus dienen. Das Riesenglück: Der Sprengstoff explodierte nicht, entzündete sich nur.
Scharunga entdeckte die Bombe in der offenen Hose, löschte das Feuer mit „bloßen Händen“, wie er sagte. Er riss die Bombe herunter, nahm den röchelnden Terroristen in den Schwitzkasten, zerrte ihn zur Geschäftsklasse. Eine filmreife Szene: Passagiere standen auf, klatschten frenetisch. FBI-Agenten fragten Schuringa, der schwere Verbrennungen an den Händen erlitt: „Wie haben sie das geschafft?“
Skandal. Für die US-Behörden und die Sicherheitsteams am Schiphol-Flughafen in Amsterdam, wo Flug 253 startete, ist es eine Riesenblamage: Abdulmutallabs Vater, ein nigerianischer Banker, hatte die US-Botschaft vor sechs Monaten über das „extremistische Verhalten“ seine Sohnes gewarnt. Großbritannien verweigerte ihm ein Einreisevisum. Sein Name landete aber nur im US-Register von 550.000 Terrorverdächtigen, nicht jedoch auf der „Flugverbotsliste“ (4.000 Namen). Prompt wurden Kongress-Untersuchungen angekündigt.

# 27. Dezember: Finale der Arnie-Ära

Der Countdown zum Ende der Ära des Arnold Schwarzenegger als Politboss Kaliforniens tickt: Wird er nach 2011 Senator, TV-Held oder Berater?
Los Angeles. Zu Neujahr startet Arnie sein letztes Amtsjahr, im Jänner 2011 muss er abtreten. Mit aller Kraft will er im Finale sein Politerbe retten. Sein Bilanz (siehe rechts) ist gemischt: Der Austro-Amerikaner scheiterte, den Riesenstaat zu sanieren. Doch er überzeuget als beherzter Krisenmanager bei Feuer-Infernos – und machte Kalifornien zum US-Vorreiter beim Klimaschutz.
Klimaguru. Heftig wird über Schwarzenegger Post-„Governator“-Karriere spekuliert: Laut L.A. Times könnte ihn, trotz Dementis, doch ein Senatoren-Posten reizen. Die jetzige Kalifornien-Senatorin Barbara Boxer wäre nächsten November zu schlagen. „Und Senator Schwarzenegger klingt ja nicht übel“, so das Blatt. Gerätselt wurde auch über eine Rolle als Öko-Berater der Obama-Regierung – oder durch die Welt zu Vorträgen und Konferenzen jettender Klima-Guru, wie Nobelpreisträger Al Gore. Beim UN-Gipfel in Kopenhagen gefiel sich Arnie sichtlich im Rampenlicht.
TV-Show? Oder kehrt er zum Film zurück? Star-Regisseur James Cameron zuletzt: „Er überlegt Filmrollen“. Sogar über eine eigene TV-Show wurde spekuliert. Möglich ist auch eine Wirtschaftskarriere: Die Times empfahl in als Boss des Mediengiganten NBC Universal. Lukrativ wären Aufsichtsratsfunktionen von Hightech-Firmen bis Investmentfonds. Nur eines scheint fast ausgeschlossen: Dass sich Arnie gänzlich zur Ruhe setzt.

# 24. Dezember: Der Rollstuhlentfüher

Amerika hat seinen ersten Geiselnehmer im Rollstuhl: In einem bizarren Verbrechen ergab sich der behinderte Warren “Gator” Taylor, der ein künstliches Bein hat und im Rollstuhl sitzt. Er hielt neun Stunden lang drei Geiseln in einem winzigen Postamt im US-Staat Virginia in seiner Gewalt. Die Szene nur Stunden vor dem Heiligen Abend schien Hollywood-reif: Der Gangster ergab sich einem Roboter zur Bombenentschärfung. SWAT-Eliteeinheiten der Polizei und Sonderkommandos kauerten hinter einem gepanzerten Einsatzwagen. Spezialisten der Bundespolizei FBI hatten ihn zur Aufgabe überredet.
Taylor hob sich dann aus dem Rollstuhl, legte sich beim Ergeben mit dem Gesicht voran auf den Boden, die Hände ausgestreckt. Der Fall ist bisher ein Rätsel: Seine Forderungen beschränkten sich nur auf die Zustellung einer Pizza. Er erlaubte den Geiseln auch, Telefonate zu führen. Sheriff Keith Dugan: “Der Mann betrat das Postamt mit einer schwarzen Tasche und feuerte einen Schuss ab!” Zuerst hieß es, Taylor habe zwei Kilo Plastiksprengstoff an seine Brust geklebt. Mehrere umliegende Gebäude in dem Ort Wytheville (8.500 Einwohner) wurden evakuiert.
Eine Nachbarin: “Sie erzählten uns, es wäre genug Sprengstoff, um mehrere Häuserblocks auszuradieren”. Nach dem Ende des Geiseldramas wurde jedoch kein explosives Material gefunden. Das Motiv blieb vorerst völlig unklar.

# 24. Dezember: Obama siegt bei Gesundheitsreform

Meilenstein bei der US-Gesundheitsreform: Senat genehmigte das Reformpaket.
Washington. Es war das beste Weihnachtsgeschenk für US-Präsidenten Barack Obama: In einer historischen Abstimmung am Tag des Heiligen Abend (der ersten seit 1895) genehmigte der Senat mit 60 zu 39 Stimmen die weitreichende Reform des US-Gesundheitswesens. Mit Kosten von 871 Milliarden Dollar sollen 31 Millionen zusätzlich eine Gesundheitsversicherung erhalten, fast alle Amerikaner hätten dann erstmals eine Krankenkasse.
Kritik. Das Reformpaket erhielt Flak-Beschuss von rechts wie links: Der Republikaner wüten gegen „sozialisierte Medizin“, die Parteilinke der Demokraten gegen das Fehlen einer „Public Option“, einer Staatskasse, die Privatversicherern Konkurrenz hätte machen sollen. Die wurde gestrichen, um konservative Demokraten an Bord zu kriegen. Nach dem Senatssieg müssen nun die zwei verschiedenen Reform-Versionen der Kongress-Kammern zu einem Paket geschnürt werden. Es wäre die erste US-Gesundheitsreform seit 60 Jahren. Zufrieden flog Obama in den Urlaub nach Hawaii.

# 23. Dezember: Die FBI-Akte Michael Jackson

Die Enthüllungen aus dem gerade freigegebenen FBI-Akten über Michael Jackson sorgen für Aufsehen. Die US-Bundespolizei hatte – sechs Monate nach dem der Pop-Ikone – 333 des insgesamt 678 Seiten der Jackson-Akte veröffentlicht. Die brisanten Dokumente dokumentieren die FBI-Hilfe bei den Kindersex-Fällen, Jordan Chandler 1993, und Gavin Arvizo (2003), sowie weiterer Porno-Recherchen und und Todesdrohungen:
Neue Bombenenthüllung aus der Vergangenheit der Pop-Ikone Michael Jackson (t50) nach der Veröffentlichung von 333 Seiten aus der FBI-Geheimakte: Bereits in den Achtzigern soll es Vorwürfe wegen Kindesmissbrauch gegen Jackson gegeben haben, doch die US-Bundespolizei hätte die Untersuchungen niedergeschlagen.
Ein anonymen Buchautor will erfahren haben, so die Unterlagen, dass die US-Behörden schon zwischen 1985 und 1986 Hinweise hatten, wonach Jackson zwei Buben aus Mexiko sexuell belästigt hätte. Dem Fall wurde aber nicht nachgegangen, da Jackson – gerade am Höhepunkt seiner Karriere – vor einer Ehrung im Weißen Haus durch den damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan (t93) stand. Dem Mann sei erzählt worden: “Die Ermittlungen wurden eingestellt und vertuscht”.
Die “FBI-Akte Michel Jackson” dokumentiert auch die Hilfe der Bundespolizei bei den Ermittlungen der zwei Kindesmissbrauchs-Skandale um die Jungen Jordan Chandler im Jahr 1993 (der mit einem 20-Millionen-Dollar-Vergleich endete) und Gavin Arvizo (wo Jackson 2005 freigesprochen wurde).
Weitere Enthüllungen:
# Ein kanadisches Paar aus Toronto hätte bei einer Zugfahrt am 7. März 1992 in Kalifornien beobachtet, wie Jackson extrem “besitzergreifend” schien bei einem Jungen, den die Zeugen auf 12, 13 schätzten. Er stellte ihn als “Cousin” vor. In der Nacht hätten das Paar “fragwürdige Geräusche” durch die Wand gehört.
# Das FBI wurde beauftragt, eine von der Zollbehörde 1994 sichergestellte VHS-Videokassette zu überprüfen. Das Tape war beschriftet mit: “Michael Jacksons Neverland-Lieblingsaufnahmen: – eine Kompilation aller Jungen”. Agenten stellten fast, dass die Qualität miserabel war.
# Agenten schwärmten bei ihren Jacko-Recherchen in alle Welt aus: Sie jetteten in die Philippinen, um zwei Ex-Mitarbeiter seiner Neverland-Ranch zu befragen, die zwischen 1988 und 1990 “sexuelle Übergriffe” beobachtet haben wollen und jeaktzt in Manila lebten. Die US-Botschaft in London wurde eingeschaltet, um einen in der Briten-Presse detaillierten Fall zu überprüfen: Es ging um angebliche Telefonate um “Selbstbefriedigung” mit dem damals 13-jährigen Schüler Terry George im Jahr 1979.
# Jackson hatte insgesamt 16 Apple-Computer auf Neverland, die das FBI nach Pornografie durchstöberte.
Am verrücktesten jedoch die in den Akten dokumentierten Details des offensichtlichen Irren Frank Paul Jones, der Jackson 1992 erpresste. Er drohte mit einem “Massaker bei einem Jackson-Konzert”. Der Mann glaubte auch, mit Jacksons Schwester Janet verheiratet zu sein.

# 23. Dezember: Weihnachtswunder von Jamaika

Gleich mehrere Weihnachtswunder in der internationalen Luftfahrt: In Jamaica, Glasgow und Sevilla überlebten 468 Flugpassagiere.
Kingston. Das schlimmste Drama der unheimlichen Serie schwerer Zwischenfälle spielte sich auf der Karibik-Ferieninsel Jamaica ab. Ein American-Airlines-Flug aus Washington via Miami krachte bei der Landung im Regensturm auf die Piste des „Norman Manley“-Airport in Kingston. Fahrgestell und Triebwerke wurden durch die Wucht der Bruchlandung um 22:22 Uhr, Dienstag Abends Ortszeit, abgerissen. Der Bauch des Boeing-737-Jets knickte ein. Doch das wirkliche Wunder: Die Maschine fing nicht Feuer – und kam nur zehn Meter vor dem Meer am Strand zum Stillstand. 154 Menschen überlebten, 40 landeten mit Blessuren und Knochenbrüchen im Spital.
Augenzeugen: „Es herrschte totales Chaos“
Die Augenzeugin Natalie Morales beschreibt den Albtraum im US-TV: „Der Regen peitschte bei der Landung, es ruckte“. Und dann der Crash von Flug AA 331: „Das Licht ging aus, Menschen schrien in Todesangst, drängten zum Ausgang, es herrschte totale Panik“. Der Innenraum war von beißendem Rauch erfüllt. Blutende Passagiere saßen im Trümmerfeld, starrten geschockt ins Leere. Die Ironie: Wegen den schweren Turbulenzen beim Landeanflug klatschten Passagiere beim Aufsetzen zunächst. Doch dann rief jemand: „Wir schlittern“. Die US-Flugbehörde NTSB will rasch die Unglücksursache erforschen.
Drama auch am eisigen Flughafen in Glasgow
Es war nicht die einzige Fastkatastrophe: In Glasgow schlitterte ein Jumbo des Billigfliegers Ryan Air über die Landebahn hinaus ins schneebedeckte Gras. 129 Personen kamen mit dem Schrecken davon. Dann musste ein Airbus der spanischen Spanair wegen eines Triebwerkschadens mit 185 Fluggästen in Sevilla notlanden. Die Dramen schreckten Passagiere weltweit vor den Weihnachtsflügen auf.

# 23. Dezember: Hat Tiger weiter Sex mit Rachel?

Knalleffekt in der Sex-Saga um Tiger Woods (33): Der über die Affären mit 14 Geliebten und Prostituierten gestürzte Supergolfer (14 “Majors”-Siege) soll die Affäre mit der New Yorker VIP-Hostess Rachel Uchitel (34) – selbst nach dem Auffliegen der Seitensprünge – fortführen. “InTouch” berichtet, Woods sei sogar nach L.A. zu einem Sex-Treffen gejettet. Das Magazin weiter: “Sie hat in den letzten Wochen mehrmals miteinander geschlafen”.
Tatsächlich: Er tauchte in Florida bei Freunden in North Palm Beach (wo auch seine Jacht “Privacy” ankert) unter, sie besuche in South Palm Beach “ihre Familie”, wie sie beteuert.
Unter den 14 ist Uchitel Tigers spezielle Mätresse: In Emails nannte er sie eine “Seelenverwandte”, am Telefon gestand er ihr die Liebe. Rachels Freunde berichten, dass sie fest an einen Fortbestand der Liebesbeziehung glaube. Sie war auch der Auslöser für das Schwingen des Golfschlägers der betrogene Woods-Frau Elin Nordegren (29).
Uchitel wurde in “Tiger-Gate” zum zweiten Mal weltberühmt: Ihr Verlobter Andy O´Grady war beim 9/11-Jumboterror im “World Trade Center” verglüht, ihr Foto, wo sie sich mit schmerzverzerrtem Gesicht an sein Bild klammert, bewegte die Welt. Das Trauma stellte ihr Leben auf den Kopf. Sie schmiss den Job als TV-Reporterin, stürzte sich als Club-Hostess ins Party-Leben von Las Vegas und New York, sorgte zuletzt durch Affären mit Stars für Aufsehen. Vor Woods soll sie mit TV-Star David Boreanz geschlafen haben. Elin will, so “US Weekly”, die Scheidung nun so rasch wie möglich vorantreiben: Sie will das volle Sorgerecht für beide Kinder – und die Hälfte von Woods 500-Millionen-Dollar-Vermögen.

# 23. Dezember: Hollywood-Stories

Obwohl die walisische Traumfrau Catherine Zeta-Jones (40) die Familie der Karriere vorzog, hat sie ihren Glanz keinesfalls eingebüßt: Ihre Premiere am New Yorker Broadway im Musical A Little Night Music sorgte für derartige Erregung, dass „die heißesten Karten der Stadt“ (Lokalpresse) via EBay um 300 Dollar verschachert wurden.
Kinder-Traum. Die Oscar-Preisträgerin Zeta-Jones (Chicago) – die nach ihrer Heirat zu Leinwand-Legende Michael Douglas (65) und der Geburt von Sohn Dylan (9) und Tochter Carys (6) für eine Weile die Füße in den Bermuda-Sand steckte – ist wieder voll da. Die Familie übersiedelte nach New York: „Mein Traum war es immer“, erzählte sie ABC-TV, „am Broadway zu spielen“. Und ihre Kids sollen im Big Apple eine erstklassige Schulbildung erhalten. Sie liebten die Inszenierung von Theaterstücken, schwelgte sie: „Das steckt wohl in den Genen“. Ihr Gatte dreht dazu Teil II des Banker-Klassikers Wall Street (Regisseur Oliver Stone). Dass sie nicht rostete, beweist ihr jüngster Film Lieber Verliebt, der jetzt im Austro-Kino anläuft: Dort brilliert sie als betrogene Hausfrau, die mit ihren Kindern nach New York zieht – und sich in einen jüngeren Babysitter verknallt.
Zeta-Jones macht offenbar mit ihrer Drohung, das Showgeschäft ganz an den Nagel zu hängen, nicht ernst. Als Grund gab sie damals an, die ständige Durchleuchtung der Paparazzipresse nicht ausstehen zu können. Prompt wurde sie jetzt, abgelichtet beim Verlassen des Broadway-Theaters, wegen ihrer „unglamourösen Garderobe“ kritisiert.

Sie waren die Shooting-Stars eines turbulenten Filmjahres: Sex-Sirene Megan Fox (23) versetzte mit transparenten Kleidern am Premiere-Teppich die Welt in Verzückung. Von einer neuen Jolie wurde geschwärmt. Die Starpower der provokanten, perfekt geformten, laut FHM-Magazin „Sexiest Woman“ brachte beim Blockbuster Transformers II global sagenhafte 834 Millionen Dollar ein. Selbst leichte Zickenalarme am Set und nicht sonderlich intelligente Kommentare (Regisseur Michael Bay nannte sie „Hitler“) konnten ihren Höhenflug kaum bremsen.
Vampir-Kult. Für den totalen Hype sorgte auch Ober-Vampir Robert Pattinson (23) in der Fortsetzung der Twilight-Saga: Fans campten tagelang vor den Kinos, mit 69 Millionen Dollar gab es eine Rekordwochenende. Die Romanze des coolen Briten mit Kostar Kristen Stewart (19) ließ Tabloids rotieren. Auch Legende Johnny Depp (46) freut sich über ein Traumjahr: People kürte ihn zum „Sexiest Man Alive“. Für die Rolle als Jack Sparrow im Teil Vier der Piraten-Reihe erhält er die Rekordgage von 30 Millionen. Und 2010 gibt es für Depp sogar Filmsex mit Angelina Jolie im Thriller The Tourist. (bah)

Wegen Brangelina bebte 2009 der Boulevard: In dem Inferno an Gerüchten über eine mögliche Trennung der Superstars Angelina Jolie (34) und Brad Pitt (46) sorgten vor allem die kolportierten Geheimtreffen zwischen Pitt und seiner Ex, Jennifer Aniston (40), für Aufregung. Es hätte erotische SMS und Telefonate gegeben. Zuletzt führte noch das Skandalbuch Brangelina Exposed zum Eklat: Autor Ian Halperin beschrieb eine Beziehungshölle aus Gewalt, Affären und Drogen.
„Brüno“ provozierte. Ober-Provokateur des Jahres wurde Filmspaßvogel Sache Baron Cohen (38), der als schwuler Ösi-Reporter „Brüno“ arglose Opfer übertölpelte. Trotz PR-Offensive in Fantasiekostümen enttäuschte der Film. Zuletzt wurde er sogar von einem persiflierten Palästinenser-Terroristen auf 114 Millionen Dollar verklagt.

Fast konkurrenzlos wurde Ex-Jungstar Lindsay Lohan (23) zur Absteigerin des Jahres: Die Skandalnudel lieferte feuchtfröhliche Exzesse in Nightclubs, Liebesdramen mit ihrer Ex, DJ Samantha Ronson. Sie wurde des Diebstahlsbezichtigt. Mit verschwollenem Gesicht wirkt sie mitunter älter als ihr Idol Donatella Versace (54). Die Karriere kollabierte: Ihr Film Labour Pains wurde statt im Kino nur im Kabel-TV gezeigt. Als Modeberaterin des Modehauses Ungaro wurde sie bei den Pariser Modewochen zur Lachnummer.
Kokain-OD. Ein echtes Horror-Jahr auch für den gleichaltrigen Jungstar Mischa Barton: Nach einem möglichen Suizidversuch per Kokain-Konsum landete sie im „Rehab“. Dann wurde ihre TV-Show The Beautiful Life für immer eingestellt.

Lange wurde bezweifelt, dass Italo-TV-Beauty Elisabetta Canalis (32) Hollywoods notorischstem Herzensbrecher George Clooney (48) tatsächlich zähmen konnte. Doch mit jedem verliebten Auftritt – zuletzt paradierte er gar gemeinsam mit ihr und seiner Mutter den Premieren-Teppich hinunter – steigt die Euphorie über eine Traum-Hochzeit für 2010 Es wäre tatsächlich eine Sensation: Seit Clooneys letzter Scheidung 1993 mit Aktrice Balia Balsam dauerten seine Liebschaften meist nur Monate.
Verlobungsring. Der Zielpunkt Traualtar ist auch für ein weiteres Hollywood-Traumpaar in Sicht: Die deutsche Schauspielerin Diane Kruger (33, National Treasure) wolle den australischen TV-Star Joshua Jackson (31, Dawson´s Creek) ehelichen, hieß es. Jackson will sich mit ihr in Paris niederlassen. Er scherzte: „Sie ist Deutsche, sie wird mir den genauen Zeitpunkt mitteilen“.
Überfällig ist auch die Heirat von Oscar-Gewinnerin Penélope Cruz (35) mit ihrem spanischer Landsmann Javier Bardem (40): Zuletzt trug sie stolz einen Diamanten-Klunker als Verlobungsring. Freunde sehen eine romantische Feier im Frühjahr in Spanien.

# 22. Dezember: Abfuhr für Polanski

Kalifornien-Richter lehnen Polanskis Ansuchen auf Prozessniederschlagung ab.
Los Angeles. Rückschlag für Star-Regisseur Roman Polanksi (76), der wegen eines Sex-Verbrechens vor 32 Jahren in Los Angeles in seinem Chalet im Schweizer Nobelort Gstaad unter Hausarrest steht – während die eidgenössische Justiz weiter über den US-Auslieferungsantrag brütet. Ein Berufungsgericht in Kalifornien lehnte eine Niederschlagung der Anklage wegen der Vergewaltigung der damals 14-jährigen Samantha Geimer mit Drei zu Null Stimmen ab. Polanskis Anwälte hatten „grobe Verfahrensmängel“ beim damaligen Prozess eingebracht, vor dessen Urteilsspruch der Filmemacher 1978 floh.
Keine Haft? Dem heute verstorbenen Richter im Polanksi-Fall wurden ethische und professionelle Vergehen nachgesagt. Doch obwohl die Richter auch die Gültigkeit des Auslieferungsbegehrens der L.A.S-taatsanwälte bestätigten, machten sie Polanski in der 70 Seiten langen Urteilsschrift auch Hoffnung: Angesichts der Ungereimtheiten im ersten Verfahren sei es wahrscheinlich, so die Richter, dass er bei einem neuen US-Prozess ohne weitere Haftstrafe davonkommen werde.

# 21. Dezember: Krimi um den Tod von Brittany Murphy

Schock, Trauer und Rätselraten in Hollywood nach dem jähen Tod der Schauspielerin Brittany Murphy. Ihre Mutter Shannon hatte sie Sonntag Früh ohne Herzschlag in der Dusche gefunden, um 10:04 Uhr war sie in “Cedars Sinai”-Spital für tot erklärt worden. Die zierliche Blondine wurde 14-jährig in “Clueless” entdeckt, dann in Eminems “8 Mile”, Komödien wie “Just Married” oder Kultfilmen wie “Sin City” weltberühmt. Sie war nur 32.
Das Mysterium wächst: Die Aktrice litt in den letzten Tagen an grippeähnlichen Symptomen, so der Webdienst TMZ. Am Morgen ihres Todestages hätte sie sich übergeben. Und: Wie beim Tod der Stars Michael Jackson und Heath Ledger fand die Polizei in ihrer L.A.-Villa – wo sie mit Britengatten Simon Monjack (38) seit 2007 lebte – “Riesenmengen an Medikamenten”, so ein Ermittler.
Spekuliert wurde auch, ob Murphy nach einer Serie von Schönheitsoperationen süchtig nach dem Schmerzmittel “Vicodin” war. Dazu gab es Gerüchte über exzessiven Kokain-Konsum. Sei hatte extrem an Gewicht verloren, ihr Leben war zuletzt aus der Bahn geraten: Im Vormonat wurde Murphy vom Drehset des Streifens “The Caller” in Puerto Rico gefeuert. Sie hätte sich “daneben benommen”, so die Crew. Schlimmer noch Regisseur-Gatte Monjack: Er pöbelte die Crew an. Am Rückflug nach L.A. lallte er, landete im Spital.
Monjacks Vergangenheit wirkt düster: Ex-Partner nannten ihn wegen windiger Geschäftspraktiken “Conjack” (Betrügerjack). 2007 wurde er zur Zahlung von 470.000 Dollar verurteilt. Böse Gerüchten besagten, er hätte Murphy wegen dem Geld und Ablauf seines Arbeitsvisum geheiratet. Bizarr sein Verhalten auch am Todestag: Im Spital bestand er darauf, dass keine Autopsie durchgeführt werden sollte. Als Murphy auf einer Trage, laut einer Nachbarn “offensichtlich bereits tot”, zum Rettungswagen getragen wurde, torkelte Monjack mit Unterhose und Pyjamas, weit entfernt von den Notärzten herum. Der Gerichtsmediziner bestand freilich auf einer Autopsie. Die Trauer kennt keine Grenzen. Ex-Boyfriend Ashton Kutcher (31) etwa via Twitter: “Die Welt hat einen Sonnenstrahl verloren”.

# 20- Dezember: Durchbruch bei Healthcare

Präsident Barack Obama beklatscht nach den Blessuren des Chaos-Klimagipfels jetzt immerhin den Durchbruch bei seiner wichtigsten Reform-Agenda, der eine Billion Dollar teuren Gesundheitsreform, durch die 30 Millionen weitere US-Bürger eine Versicherung erhalten sollen. Der Senat einigte sich auf einen Kompromiss, die Abstimmung dürfte in den nächsten Tagen erfolgen. Doch linke Demokraten toben: Durch massive Zugeständnisse an Parteikonservative sei die Reform “total verwässert worden”.

# 20. Dezember: Blizzard legt Washington lahm

Tote, Chaos und Stromausfälle durch den Monster-Blizzard an der US-Ostküste. Die Rekordmenge von fast einem halben Meter Schnee brachte die US-Hauptstadt Washington D.C. zum Erliegen. Der Notstand wurde ausgerufen, Flughäfen gesperrt. Die Opferbilanz: Fünf Tote. Noch dramatischer die Lage im Umland: 66 Zentimeter Schnee fielen im US-Staat Virginia, 120 eingeschneite Autofahrer mussten gerettet werden. Einige waren 27 Stunden lang gefangen. 4.000 Autounfälle wurden gezählt. Im US-Staat New Jersey raste ein Zug in einen, zuvor evakuierten Bus, der am vereisten Bahnübergang feststeckte. Chaos auch in der Weltmetropole New York, wo ausgerechnet zum wichtigsten Advent-Einkaufswochenende 30 Zentimeter Schnee fielen. Windböen von fast 100 Stundenkilometer fegten die Flocken waagrecht durch die Hochhausschluchten des weltberühmten Times Square.

# 19. Dezember: Obama platzt der Kragen

Ein zorniger Obama erzwang – in einer außerordentlichen Szene auf der Weltbühne – ein Treffen mit Chinas Premier.
Kopenhagen. So hatte die Welt US-Präsident Barack Obama noch nie gesehen: Zornig, frustriert, betrogen. Über Nacht zum UN-Klimagipfel nach Kopenhagen gejettet, lief er in eine „chinesische Mauer”, so Zeugen, aus Widerstand und Verzögerungstaktiken. Obama traf zwar China-Premier Wen Jiabao zunächst zu einem ersten Gespräch. Doch das Treffen verlief ergebnislos. Dann wollte er China bei einer Runde aus 26 Nationen am Tisch haben. Pekings Delegation brüskiert ihn mit der Entsendung niederrangiger Delegierter.
„Come on!“ Um 19:30 platzt Obama der Kragen. Er sollte Wen nochmals treffen, doch der parliert seelenruhig mit den Staatschefs aus Indien, Südafrika und Brasilien. Obama nimmt das Heft in die Hand. Die resultierende Szene wird in der Welt der internationalen Diplomatie unvergessen bleiben: Obama drängt sich durch den Kordon chinesischer Delegierter und Reporter in den Raum. “Mr. Premier”, ruft er von der Glastüre aus, seine Stimme eiskalt, schneidend: „Sind sie bereit mich zu sehen? Es liegt an Ihnen! Come on! Sind sie bereit?“ Obama Körpersprache illustrierte den totalen Frust. Er nimmt am Tisch Platz.
Doch das Drama eskaliert weiter: Die Chinesen wollen das US-Pressekorps nicht durchlassen. Obama-Sprecher Robert Gibbs tobt: „Machen Sie den Weg frei – oder das Treffen ist vorbei“. 45 Minuten lang verhandelte Obama mit Wen dann einen „Kompromiss“, der zumindest ein wenig das Gesicht der Beteiligten des Chaos-Gipfels wahrte.

# 19. Dezember: Elin geht eigenen Wege…

Elin Nordegren, gedemütigt durch Affären ihres Gatten Tiger Woods mit 14 Geliebten, wird durch ihre geplante Scheidung zur Frauen-Ikone.
New York. Der Moment signalisierte das Ende der Ehe zwischen Golfstar Tiger Woods (33) und Ex-Bikinimodel Elin Nordegren (29): Die blonde Schweden-Beauty trat plötzlich vor die Paparazzi, hielt zärtlich Tochter Sam (2), ein Helfer trug Baby-Buben Charlie. Kein Ehering. Ihr selbstbewusster Auftritt – alles kein Zufall: „Ich bin stark, jung und schön, sorge um meine Kinder”, so laut US-Experten ihre Botschaft.
Sex-Inferno. Mit 14 Mätressen (siehe rechts) betrog er sie: Tägliche Enthüllungen über immer neue Geliebte, flotte Dreier mit Prostituierten sowie hochnotpeinliche Details des Tiger-Sex halten Amerika seit drei Wochen in Atem. Jetzt erhält er den Fußtritt. Elin will die Scheidung.
Dabei wirkte alles bis vor kurzem noch wie ein Märchen. Die Tochter einer Politikerin und eines Reporters posierte knackig in Bikinis für Modemagazine, half als Nanny für einen Schweden-Golfer aus. Er stellte sie Woods vor. 2004 wurde geheiratet, mit den zwei süßen Kids war die Familien-Idylle rasch perfekt. Doch während sie den Nachwuchs großzog und am Golfplatz lieb in die Kameras lächelte, betrog sie Woods mit einem Harem aus Unterwäschemodels, VIP-Hostessen und Cocktail-Kellnerinnen.
Heldin? Doch wie sie mit dem Albtraum umgeht, macht sie für Frauen zur Heldin: Sie demolierte ihm die Zähne mit einem gekonnten Handy-Wurf, jagte ihn mit dem Golfschläger. Sie weigert sich, artig bei der Rettung seiner Karriere behilflich zu sein. Lieber bastelt Elin an der eigenen: Sie erhielt ein Angebot der Sportmarke Puma als Sprecherin, so TMZ.
Kühl werkt sie an der Scheidung. „Sie lässt sich Zeit“, so Insider zu People: Jede neue Enthüllung wäre Munition im Scheidungsdrama. Sie engagierte Staranwalt Sorrell Trope, der schon halb Hollywood trennte – von Nicole Kidman bis Hugh Grant. Sie schielt auf bis zu 500 Millionen Dollar. Bei Stockholm kaufte sie eine Insel samt Villa um 2,5 Millionen.
Schweigegeld. Woods kämpfe um seine Ehe, so TMZ: Helfer sollen mit Cash Mätressen zum Schweigen bringen. Er stünde, so Freunde, „an der Kippe“. Er schaue stundenlang Cartoons im TV, drischt nächtens auf Golfbälle ein.

# 19. Dezember: Cruise Missiles gegen Al-Kaida im Jemen

Schlag gegen Al-Kaida-Terroristen im Afrika-Staat Jemen: US-Raketen abgefeuert.
Washington. US-Präsident Barack Obama soll einen Raketenschlag mit „Cruise Missiles“ gegen zwei Al-Kaida-Ziele im Afrika-Staat Jemen angeordnet haben, so der US-Sender ABC. Zerstört wurde ein Trainingslager nördlich der Hauptstadt Saana. Dort wäre eine „unmittelbar bevorstehende Terrorattacke gegen US-Ziele“ vorbereitet worden, so Geheimdienste.
Eskalation. Experten bezeichnen den Raketenangriff als „dramatische Eskalation der USA im Kampf gegen Al-Kaida“. Die Aktion sollte geheim bleiben, so ABC: Offiziell schob das White House die Verantwortung der Jemen-Luftwaffe zu. Obama hätte sogar dem jemenitischen Präsidenten Ali Abdallah Salih zum „Erfolg“ gratuliert. Bestätigt ist, dass die jemenitischen Streitkräfte an den Angriffen beteiligt waren. 120 sollen getötet worden sein.

# 18. Dezember: Kehrt Arnie zum Film zurück?

Vor dem letzten Amtsjahr als Kalifornien-Gouverneur ist Arnie nun so unpopulär wie Ex-Präsident George Bush. Kehrt er zum Film zurück?
Los Angeles. Auf der Weltbühne in Kopenhagen gefiel sich Arnold Schwarzenegger als Klimaretter, in der Kraftkammer demonstrierte er, 62-jährig, Rüstigkeit – doch zu Hause ist Arnie unten durch: Mit 27 Prozent Zustimmung stürzte er in der Umfrage des Public Policy Institute auf ein neues, blamables Popularitätstief.
Jobkrise. Triumphal 2003 zum „Governator“ gekürt, geriet der schillerndste US-Staat unter der Führung des Hollywood-Muskelmannes zuletzt an den Rand des Abgrundes: Die Arbeitslosigkeit liegt bei 12,5 Prozent, nach dem Stopfen eines Budgetlochs von 24 Milliarden Dollar durch tiefe Einschnitte ins Sozialnetz klafft das nächste Loch (20,7 Milliarden). Im Jänner 2011 muss Arnie nach den maximal zwei Amtsperioden abtreten. Seine Politkarriere erklärte er dann für „beendet“.
Film-Comeback? Heftig wird über eine Rückkehr ins Filmgeschäft spekuliert: Star-Regisseur James Cameron, der die Arnie-Hits Terminator drehte, sagte: Arnie wolle „neue Filme drehen“. Kalifornien dürfte genug von Polit-Quereinsteigern haben: Die für die Arnie-Nachfolge favorisierte Ex-EBay-Chefin Meg Whitman liegt in Umfragen hinter dem Demokraten Jerry Brown zurück.

# 18. Dezember: Hollywood-Stories

Es waren die erstaunlicheren Filmmomente des Jahres: Ikone Michelle Pfeiffer, mit 51 Jahren erotischer als oft weit jüngere Sexbomben, wälzte sich im Bett mit dem um 23 Jahre jüngeren Britenstar Rupert Friend, Freund des Jungstars Keira Knightley (Pirates of the Caribbean). Umgesetzt hat das gewagte Drehbuch Meisterregisseur Stephen Frears in Cheri, der jetzt im Kino anläuft (Frears letzt e Kollaboration mit Pfeiffer in Gefährliche Liebschaften, 1988, gewann drei Oscars). Die gewagten Szenen sorgten selbst im abgebrühten Hollywood für Gesprächsstoff – zementierten Pfeiffers Image als Ikone zeitloser Schönheit ein.
Sexsymbol. Die Kalifornierin spielt in dem Meisterwerk, angesiedelt im Paris des ausgehenden 19. Jahrhunderts, eine alternde Kurtisane, die eine Affäre mit einem jungen Mann (Friend) unterhält. Der Film Cheri ist neben opulenter Szenerie und den wallenden Kostümen der Belle Époque nicht ohne Komik: Der junge Mann Cheri läuft gerne höchst unerotisch mit Pyjamas herum, während Pfeiffer als Léa stets, obwohl weit älter, mit Perlenkette klares Sexsymbol des Streifens ist.
Was ist das Geheimnis ihrer Schönheit? Sie gibt offen zu: „Disziplin und Willenskraft“. Und: Viel Bewegung und eine gesunde Diät. Pfeiffer ist erstaunlich skandalfrei verheiratet mit TV-Produzenten David Kelley (53). Doch nach dem Dreh von Cheri hatte sie ganz andere Sorgen: Ihr beiden Kinder, Claudia Rose (16) und John Henry (15), musste sie erklären, warum sie an der Brust eines um so viel jüngeren Mannes herumknabbert. „Das ist wohl kein ideales Vorbild für Teenager”, sagte sie trocken.

Vielleicht liegt es an der friedlichen Adventzeit: Nach dem annus horribile voller Trennungsgerüchte scheint es bei Angelina Jolie (34) und Brad Pitt (45) wieder etwas harmonischer zuzugehen. Zum fünften Jahrestag ihrer Beziehung mietete Brad, trotz Zottelbart weiter ganz der alte Romantiker, eine Suite im LA-Luxushotel Chateau Marmont: Privatzeit ohne dem Tohuwabhu der sechsköpfigen Kinderschar (drei adoptierte, drei leibliche). „Heftig geturtelt“, so Zeugen, hätte das Paar auch bei der Premierenparty des neuen Filmes (Up in the Air) von Pitt-Kumpel George Clooney.
Weltreise. Jetzt sollen sie gar an einer Tour durch die Herkunftsländer ihrer Adoptivkinder für die Weihnachtsferien planen – wohl auch um das Image des Brangelina-Verbundes als engagierte, globale Wohltäter aufzufetten: Eine Monsterreise, denn zu besuchen wäre Kambodscha (Adoptivkind Maddox), Vietnam (Pax) und Äthiopien (Zahara). Aber auch näher zu Hause warten dringende familiäre Reparaturarbeiten: Jolies Vater, Hollywoodstar Jon Voight, wünscht sich, zum ersten Mal in seinem Leben die eineinhalbjährigen Zwillinge Vivienne und Knox sehen zu dürfen. Offensichtlich: Jolies Beziehung zu ihrem Dad ist nicht die beste. Laut Skandalbuchautor Ian Halperin dürfte es das letzte Merry Christmas werden: Beim nächsten könnte „alles vorbei sein”.

Fast ist es die skurrilste Weihnachtsversöhnung des Jahres: Playboy Jude Law (36) und seine Ex, Filmsirene Sienna Miller (27), sollen wieder ein Herz und eine Seele sein – mehrmals wurde sie bereits beim Verlassen seines New Yorker Apartment abgelichtet. Erstaunlich: Law hatte Miller 2005 mit einer Nanny betrogen. Jetzt heißt ihr Weihnachtswunsch: Zusammen nach London ziehen.

Für steinreiche Familien, die alles haben, scheint die Suche nach ausgefallenen Weihnachtsgeschenke oft schwierig. Die Beckhams, Superkicker David (34) und Pop-Frau Victoria (35), haben es dennoch geschafft: Victoria schenkt ihrem Göttergatten Schweine! Laut Britenblättern sind es Mikro-Schweine, auf Haustier getrimmte Rassen, die süßer – und vor allem sauberer sind.
„Elton“, „David“. Sogar Namen hat Victoria, einst das „Posh Spice“ der Spice Girls ausgewählt: Die süßen Grunzer sollen „Elton“ und „David“ heißen – nach dem guten Freund, Musikikone Elton John, und Beckhams Partner David Furnish. Er nennt sie jedoch „Pinky“ und „Perky“. Die Tiere kosteten 2.000 Dollar das Stück. Was plant das Starpaar noch zu den Feiertagen? Victoria organisiert eine Hochzeit für ihre Schwester Louise. Sie scheuen weder Kosten noch Mühen. Und auch die neuen Schweinchen feiern mit.

Hotel-Erbin Paris Hilton (28) schwelgt – mitunter im knallroten Santa-Kostüm (etwa für die Präsentation ihres neuen Perfume), in der festlichen Adventzeit. Und sie hat große Pläne für das frohe Fest: Steht gar eine Verlobung mit Boyfriend, Reality-TV-Star Doug Reinhardt (24) auf dem Programm? Obwohl sie sich bei regelmäßigen Wutanfällen mit ihm auf der Straße prügelt, vertraute sie Freunden an: Er wäre der Mann, der sie zum Traualtar führen könne.
Maui. Und was macht eine von materiellen Sorgen befreite Erbin sonst zu Weihnachten: Gut Essen, Skilaufen in Aspen, Sonnen in Maui und Neujahr am Traumstrand von Sidney.

Zunächst wirkten sie tatsächlich wie ein Odd Couple: Die Hollywood-Süße Kate Hudson (30) und der Baseball-Hallodri Alex Rodriguez (34). Erstaunlich dann die Romanze: Hudson wurde auf der Stadiontribüne zum Maskottchen der New York Yankees, hätte “A-Rod”, wie Fans den Prügelschwinger verehren, sogar zu Höchstleistungen beflügelt, die den Titel brachten. Zuletzt wurde nur mehr spekuliert, wann Hudson vor dem Traualtar landet. “Praktisch verlobt”, nannten Insider das Paar.
Und jetzt plötzlich: Alles ist aus, die Romanze kaputt, so US-Medien. Am Wochenende wäre es zum fatalen Krach gekommen: Rodriguez hätte in einem der schicken Nightclubs Miamis mit mehreren Blondinen geflirtet – während sie sich durch Interviewfragen über ihre Beziehung bei der PR-Tour für den Musical-Film Nine quälte. Hudson hatte allem Grund zur Vorsicht: Rodriguez erste Ehe mit der Psychologie-Uniabsolventin Cynthia Scurtis, mit der er zwei Kinder hat, scheiterte: Bei einem Auswärtsspiel in Toronto hatte er Sex mit einer Stripperin, weitere Treffen mit Prostituierten flogen auf.
Auch Hudsons erste Ehe scheiterte: 2007 ließ sie sich vom Rockmusiker Chris Robinson scheiden, ihr Sohn Ryder ist heute fünf. Hudson hielt sich nicht lange mit Liebeskummer auf: In einem Fitnessstudio brachte sie sich in Form.

# 17. Dezember: Shooting in New York

Entsetzliche Bluttat in einer Nobelgegend Manhattans – nur wenige Blocks vom Central Park entfernt: Ein Bewaffneter eröffnete in Apartment Nr. 3S eines Wohnhauses an der Amsterdam Avenue (Höhe 83. Straße, Upper West Side) das Feuer: Ein Großvater, sein Sohn und ein Enkelkind starben im Kugelhagel. Der Amokläufer kam ebenfalls ums Leben: Er rutschte bei der Flucht auf der Feuerleiter aus, stürzte zu Tode. Eine Frau (49), die Mutter des jüngsten Opfers, wurde in der wilden Schießerei – die den sonst friedlichen Wohnbezirk aufschreckte – verletzt. Sie hatte dem Täter die Türe geöffnet. Er schlug sei mit der Pistole nieder. Das Motiv des Massakers ist unklar. Der Killer war kürzlich aus der Haft entlassen worden, so die “New York Post”.

# 17. Dezember: Aufständische knacken Drohnen-Codes

Blamage für die US-Militärs: Irak-Aufständische knackten Code für Aufklärer-Drohnen.
New York. Aufständische und Al-Kaida-Terroristen überlisteten die Funkübertragung der von Aufklärungsdrohnen gesendeten Luftaufnahmen. Eine Billig-Software namens SkyGraber machte es möglich, so das Wall Street Journal. Die Kosten: 25,95 Dollar (19 Euros). Die Militärs hatten den Coup der Irak-Rebellen bereits letzten Juli entdeckt, als sie die Drohnen-Bilder am Laptop eines gefassten Kommandanten entdeckten.
Verschlüsselt. Besonders alarmierend: Ferngesteuerte, mit Raketen bestückte Drohen sind die effektivste Waffe gegen Al-Kaida-Verstecke in Pakistan. Techniker arbeiten nun an der Verschlüsselung der Funkbilder. Doch die ist aufwendig und teuer.

# 15. Dezember: Tiger verwweifelt

„Sex“-Golfer Tiger Woods ist praktisch am Ende. Zwei weitere Geliebte tauchten auf.
Miami. Woods stünde knapp vor dem Durchdrehen, so ein Freund zur New York Post: „Alles kracht um ihn zusammen, seine Karriere, seine Familie“. Er lebt getrennt von Frau Elin Nordegren, die zuletzt ohne Ehering für Paparazzi fast stolz posierte. Sie weigere sich, „mit ihm zu reden“. Woods soll bei Freunden untergetaucht sein. Zwei weitere Geliebte, Nr. 13 und Nr. 14, tauchten auf: Die Kellnerin Julie Postle (25) gabelte er in einer Bar auf. Der gefallene Golfer überlegt die Flucht nach Frankreich. Der Grund: Mehr Privatsphäre.

# 14. Dezember: Jetzt reichts Elin

Immer schlimmer die Lage für „Sex“-Golfer Tiger Woods: Seine Frau Elin Nordegren, die er mit Geliebten und Prostituierten betrog, hat genug.
Miami. Ehefrau Nordegren (29) wolle nach Weihnachten die Scheidung einreichen, so Britenblätter: Den beiden Kleinkindern, Tochter Sam (2) und Baby Charlie (10 Monate), zuliebe solle der Schein die Festtage über noch gewahrt werden, doch dann Anwälte die Scheidung im Eiltempo durchboxen, hieß es.
Paparazzi gelang das erste Foto des Ex-Schwedenmodels, als sie beim Tanken nahe der Florida-Millionenvilla ohne Ehering fotografiert wurde. Sie wolle ihn „nicht mehr sehen, hasse ihn richtig“, so Insider. Nordegren kaufte kürzlich ein Haus samt Insel vor der Schweden-Kapitale Stockholm um 2,5 Millionen Dollar als Fluchtort. Oder ist sie schon getürmt? Tigers Gulfstream-Privatjet war am Wochenende am Flughafen in Göteburg gesichtet worden. Der Druck steigt in Florida: Beamte der US-Fürsorge statteten ihr einen Besuch ab, um zu sehen, ob die Kinder nicht in Gefahr seien.
Woods kämpft verzweifelt um seine Ehe: Bis zu 80 Millionen Dollar soll er ihr für weitere sieben Ehejahre angeboten haben. Jetzt wollte er sie, hieß es, auf eine romantische Kreuzfahrt auf seiner privaten Luxusjacht einladen. Ein neues Baby soll dazu die Familie wieder zusammenschweißen.
Sex im Ehebett mit Geliebter als Vater starb.
Doch Woods Karriere – der mit 14 Majors-Siegen zum ersten Sportler wurde, der über eine Milliarde Dollar verdiente – kollabiert rasant: Nach der Verkündung einer unbefristeten Auszeit vom Golfspielen sprangen die Top-Sponsoren Gillette und Accenture ab (ÖSTERREICH berichtete). Jetzt überlegt der US-Telekomgigant AT&T ein Ende der Werbedeals.
Die Details der Sex-Umtriebe werden ekeliger: Ex-Freundin Nr. 4, die Kellnerin Jamie Jungers, enthüllte, dass sie Sex mit Tiger im Ehebett hatte – in der Nacht als sein Vater Earl starb. Dazu berichtete eine Hollywood-Madame, bei der Woods Edelnutten bestellte, über seinen Geschmack: „Blond, College-Mädchen, süß, unter 25, nur kleine Brustimplantate“. Mit dem ruinierten Ruf kommt Woods seine offensichtliche Sexsucht teuer zu stehen: Golfpause und Sponsorenflucht sollen ihm 150 Millionen kosten. Und fünf Millionen, wie jetzt bekannt wurde, zahlte er an Mätresse Nr. 1, Rachel Uchitel, als „Schweigegeld“.

# 14. Dezember: Prof. Obama gibt sich selbst „gute Zwei“

Im „Weihnachts-Interview“ blickt US-Präsident Barack Obama zurück: Er gab sich gute Noten, doch gestand ein, bereits ergraut zu sein.
Washington. Obama bewertete seine Performance in den ersten elf Amtsmonaten mit einem „soliden B-Plus“, ein guter Zweier. Obama strich in dem Interview für die Sendung Christmas At The White House mit Talkqueen Oprah Winfrey seine Verdienste bei der Stabilisierung der US-Wirtschaft, den Exit aus dem Irak sowie die Image-Politur für Amerika heraus. Obama: „Wir haben dazu den bestmöglichen Plan für Afghanistan“. Er habe „die größten Herausforderungen” seit Franklin D. Roosevelt (1933 – 1945) geerbt.
Ergraut. Bisher nicht geschafft habe er die Gesundheitsreform. Obama, bereits sichtlich ergraut, führte die Talkdiva durch das festliche Weiße Haus, erklärte die Ehrfurcht vor dem Schreibtisch im Oval Office: „Viele Hoffnungen und Träume beruhen darauf, was hier passiert“, sagte Obama. Das White House erachte er als „Haus des Volkes“. Er trat aber auch in den Fettnapf. „Ich gebe bessere Geschenke als ich erhalte“, sagt er. Gattin Michelle war wenig angetan.
„Daddy“. Er zeigte seinen Lieblingsort her, ein Fenster, wo er die Töchter Sasha (8) und Malia (11) beim Herumtollen am Spielplatz beobachtet. Obama: „In unserer Familie hat sich nichts geändert – ich bin immer noch Daddy“.

# 12. Dezember: Woods Karriere ist zu Ende

Der Druck war zu groß: Die Karriere des Golfstars Tiger Woods (33) ist vorerst zu Ende. Nach einer Tsunami hochnotpeinlicher Enthüllungen über Sex-Seitensprünge mit 12 Mätressen und mehreren Prostituierten schrieb Woods auf seiner Website Tigerwoods.com: “Ich bin mir zutiefst bewusst über die Enttäuschungen und den Schmerz, den meine Seitensprünge bei so vielen verursachten – vor allem bei meiner Frau und seinen Kindern”.
Bemerkenswert: Erstmal gibt Woods zu, Gattin Elin Nordegren (29) betrogen zu haben. Zuvor faselte er bloß über “Fehltritte”. Nach reiflicher Überlegung, so Woods weiter, wolle er eine unbefristete Golfpause einlegen: “Meine ganze Aufmerksamkeit gilt nun, ein besserer Ehemann, Vater und Mensch zu sein”. Woods hat zwei Kleinkinder: Tochter Sam Alexis (2) und Baby-Boy Charlie Axel (10 Monate).
Woods Notbremse kommt nach dem größten Sex-Skandal seit Bill Clintons “Monicagate”: Am 27. November, zwei Tage nach der ersten Enthüllung über eine Affäre mit VIP-Hostess Rachel Uchitel (34), war Woods nach einem mysteriösen Autounfall im Spital gelandet. In einem Eifersuchtsanfall soll ihm Elin das Golfeisen drübergezogen und mit dem Handy einen Zahn ausgeschlagen haben. Dann eine Flut an Sex-Details: Er trieb es mit Kellnerinnen, Unterwäschemodels, Club-Hostessen, Pornostars. Gegen die Wand, mit zwei Girls auf einmal. Er vergnügte sich in der Nacht vor seiner Hochzeit, ausgiebig, als Elin schwanger im Florida-Zuhause hockte.
Besonders heftig: Für ein Wochenende mit mehreren Edelnutten zahlte er 28.000 Euro, so die Hollywood-”Madame” Michelle Braun: Auf ein Sortiment von 25 Call-Girls hätte Woods insgesamt zurückgegriffen. Der Boulevard bebt: Im US-TV tischen Geliebte über Sexakte und Drogenkonsum auf, Tabloids drucken liebestolle SMS, spekulieren über geheime Babies und Sex-Tapes. Oder AIDS, da Woods Kondome oft in der Packung ließ.
Dennoch: Elin, so eine Freundin zum Magazin “People”, wolle ihm verzeihen. Sie selbst litt unter dem Trauma der Scheidung ihrer Eltern, als sie sechs Jahre alt war, wollte ähnliches ihren eigenen Kindern ersparen. Doch ihr Ultimatum war glasklar: “Ich oder Golf!” Kolportiert wurde auch, dass Woods samt Familie vor der Paparazzi-Belagerung in Florida in Elins Heimatland Schweden fliehen wollte. Auf einer Insel vor Stockholm kaufte sie kürzlich ein Prachthaus um 1,7 Millionen Euro. Über einen “sicheren, privaten Hafen für eine Zeit der persönlichen Heilung”, schwadronierte Woods.
Sein Sponsoren hatten zuletzt in Scharen das Weite gesucht. Zuletzt sprang der Consulting-Riese “Accenture” ab. Woods Popularität unter Konsumenten stürzte von Rang sechs auf 24 ab. Mit 71 Tourniersiegen erhielt er 93 Millionen Dollar Preisgeld, eine Milliarde die Werbedeals hinzugerechnet. Damit wird er für eine Weile auskommen müssen.

# 11. Dezember: Christmas mit den Paungger-Poppes

Es ist ein fast perfekter Tag für die Weihnachts-Vorbereitungen der Familie der Bestsellerautoren (15 Millionen verkaufte Bücher und Kalender seit 1991) Johanna Paungger-Poppe und Thomas Poppe. Vor der zweistöckigen Villa in White Plains, eine halbe Zugstunde nördlich von New York City, fallen gerade dicke Flocken, der erste Schnee der Saison. Drinnen knetet Johanna mit den Töchtern Daniela (14) und Martina (12) den Teig für die Vanille-Kipferl. Andy, der seit kurzem an der Pace-Uni studiert, lebt im Studentenheim in Manhattan und ist auf Wochenendbesuch, er paukt in seinem Zimmer.

Offensichtlich ist beim MADONNA-Besuch: Nach 16 Monate in den USA ist der erste “Kulturschock” verflogen, die weltbekanntesten Mondexperten haben sich gut eingelebt. Und sie haben Neuigkeiten: Im März kommt im deutschsprachigen Raum Buch Nr. 9 heraus. Der Titel: “Fragen an den Mond” (Verlag: Random House-Mosaik). Das Mond-Duo beschreibt auch ihre Liebe zu den “freundlichen Amerikaner”, was sie dennoch nervt – und wie sie die Hoffnung nicht aufgeben, den US-Bürger doch noch ihr Mondwissen vermitteln zu können.

Sie sind jetzt seit Sommer 2008 hier. Heimweh?
Johanna Paungger: Nein, wir fühlen uns hier sehr wohl. Pläne für eine Rückkehr in naher Zukunft gibt es keine. Wir betrachten das auch deshalb als unser Zuhause, da sich an unserem Familienleben und unserer Arbeit nichts änderte. Geografisch sind wir an einem anderen Ort, doch wir schreiben Bücher, erstellen die Mondkalender, stehen in Kontakt zu unseren Geschäftspartnern, alles wie gehabt. Und besonders zu Weihnachten halten wir uns an unsere Tradition, von Vanille-Kipferl übers Adventsingen und Baumschmücken bis zum Räuchern.

Thomas Poppe: Es ist erstaunlich: Seit wir hier sind, gab es tatsächlich kein Abebben des Interesses an unserer Arbeit. Verkäufe in unserem Mondshop blieben konstant, sogar während der Rezession. Unsere Verkaufsleiter kommen jetzt einmal pro Jahr zu uns, New York ist ja kein unattraktives Reiseziel: Dann beraten wir die Aktualisierung des Katalogs mit neuen Produkten. Wir geben die Zügel keinen Millimeter aus der Hand: Die Kontinuität ist uns enorm wichtig. Und im März kommt unser nächstes Buch, wo wir aus bisher insgesamt 150.000 Zuschriften die gängigsten Antworten nun komprimiert als neuen Ratgeber präsentieren.
Paungger: Trotz all der Bestseller stehen wir aber nicht unter Erfolgsdruck, auch wenn sich der Verlag manchmal mehr wünscht, als nur alle zwei Jahre ein neues Buch. Wir schreiben aber nur, wenn wir uns sicher sind, dass es zeitgemäß ist und vor allem ein Gewinn für unsere Leser.

Was gefällt euch besonders an den USA? Und was nervt?
Paungger: Ich bin vor allem, und das klingt bei einem Wohnort nahe New Yorks sicher verwunderlich, besonders erstaunt über die Weite des Landes, die Tatsache, dass ich hier eine halbe Stunde lang durch eine Parklandschaft gehen kann – und keine Menschenseele treffe. Fast gespenstisch. Nach wie vor ärgert mich, dass Kinder hier ständig überwacht werden, sie nichts alleine dürfen, fast entmündigt werden. Überall muss ich sie hinchauffieren. Freunde sind fast entsetzt, dass wir vor dem Betreten der Kinderzimmer anklopfen. Wir zeigen unseren Kindern gegenüber Respekt, den amerikanische Eltern offenbar nicht haben. Und dann sind sie furchtbar gestresst, nie pünktlich. Doch unsere Kinder sind hier extrem glücklich: Daniela muss jetzt sogar Extra-Deutschstunden belegen, da sie die Sprache bereits verlernt. Erstaunlich.
Sie haben sich bei der Fahrt hierher über die Autofahrer beschwert…
Poppe: Nervig, allerdings: Die machen was sie wollen, agieren völlig wankelmütig, bleiben grundlos plötzlich stehen. Den Blinker verwenden nicht mal die Cops. Vielleicht ist es gut, dass hier allgemein langsam gefahren wird: Sonst gäbe es ein Massaker auf den Straßen. Mich begeistert hier sonst die generelle Freundlichkeit: Jeder Tankwart, Ladenbesitzer, Supermarktkassier kennt dich, wünscht dir einen schönen Tag. Ist das oberflächlich? Natürlich. Doch sicher besser als ehrlicher Grant.

Die Hoffnungen, den amerikanischen Markt mit eurem in Europa so erfolgreichen Mondwissen rasch erobern zu können, wurden bisher enttäuscht.
Poppe: Internationaler Erfolg ist hier in Amerika irrelevant. Verlage suchen nach Autoren, die bereits eine US-Stammleserschaft mitbringen. Aber wir bleiben dran, bauen Kontakte auf. Das kleine Anfangen, wie wir es in Europa machen, ist hier aber fast aussichtslos. Es heißt: Alles oder nichts! Und wenn es einen solchen Erfolg gäbe, wäre unsere gewohntes Leben gelaufen: Dann heißt es Buch-Tours, Medienpräsenz, 16-Stunden-Tage…
Paungger: Unser Erfolg begründet sich darin, dass wir uns immer treu blieben, nie was aufbauschten, uns keiner Modeerscheinung anpassten, einfach unser Wissen ehrlich vermittelten. Deshalb haben wir auch eine derart treue, solide Fangemeinde. Und ich will hier bei US-Verlagen sicher nicht Klinkenputzen gehen. Für ein US-Buch ist es ohnehin noch zu früh. Wir brauchen die Zeit für die Kinder, ich muss auch mein English noch verbessern.

Dabei könnte euer Mondwissen hier auf besonders fruchtbaren Boden fallen…
Paungger: Es bricht mir jedes Mal das Herz wenn ich sehe, dass sie kurz vor Vollmond etwa beim Bio-Supermarkt “Whole Foods” eine Riesenladung an Bananen hineinkarren – und ich weiß, dass sie nach vier Tagen alle verdorben sein werden. Ich könnte denen eine Menge Geld sparen…

Der Begeisterungssturm nach der Angelobung Barack Obamas hat sich gelegt: Seid auch Ihr ein wenig enttäuscht?
Poppe: Die Erwartungshaltungen waren nach dem Mega-Egoismus der letzten Jahre viel zu hoch bei vielen Obama-Fans. Ich sah das von Anfang an realistischer: Ein Mann kann Fehlentwicklungen, die vor vielen Jahrzehnten begannen, nicht in ein paar Monaten korrigieren. Mehr muss allerdings getan werden, um die Banken, deren Aktivitäten teilweise als verbrecherisch zu bezeichnen sind, viel strenger zu kontrollieren. Die Banken verkaufen hier ungestraft Roulette-Produkte an Pensionäre, ohne auch nur im Geringsten auf das Risiko zu verweisen.

Paungger: Ich würde mir wünschen, dass Obama sich nicht darauf konzentriert, allen zu gefallen. Dadurch blockiert er viele wirklich gute Absichten und Vorhaben. Er sollte einfach seine große Chance nützen, ohne links und rechts zu schauen. Wir konzentrieren uns im Kleinen vor allem darauf, dass unser eigenes Familienleben klappt und lassen uns zu nichts verleiten, was uns später auf den Deckel fallen könnte. So ging es leider vielen Amerikaner: Die kauften Aktien, was eher einem Gang ins Kasino entspricht als einer soliden Anlage. Oder sie schafften sich Häuser an, die sie sich nicht leisten konnten. Mit mehr Selbstverantwortung hätten Abzocker keine Chance.

# 10. Dezember: Hollywood-Stories:

Jetzt hat Sarah Jessica Parker (44) sich tatsächlich übernommen: Die Babyzwillinge Tabitha und Marion schreien nach Milch und Windelwechsel, Sohn James (7) brütet über Hausaufgaben, Gatte Matthew Broderick (47) paukt Broadway-Rollen. Und dann die 14-Stunden-Drehtage für die Sequel von Sex and the City (SATC), samt Trips nach Marokko. Zusätzlich promotet sie mit Briten-Star Hugh Grant die Komödie Did You Hear About The Morgans.
Reue. Im offenherzigen Interview mit Glamour zeigt sie Reue: „Die Herausforderungen beim Aufziehen der beiden Mädchen sind überwältigend – vor allem, da zwei in einem Stück ja nicht geplant waren“, sagte sie. Parker hatte zum Austragen eine Leihmutter beschäftigt. Sie beharrt, dass sie ihren Beruf liebt und stolz auf ihre Arbeit sei: Dazu wird sie nach der US-Premiere im Mai 2010 allen Grund haben, wenn das SATC-Damenquartett mit Kostars Kim Cattrall, Kristin Davis und Cynthia Nixon im Kino wieder Frauenherzen höher schlagen lassen wird (Einnahmen bei SATC I: 415 Millionen Dollar).
„Shoppe kaum“. Doch offen räumte sie ein, manchmal ihr Leben als „arbeitende Mutter“ zu bereuen. „Ich habe wegen meinem hektischen Arbeitsalltag einfach nicht genug Zeit für meine Kinder“, sagt sie. Immerhin hat sie das nötige Kleingeld, Nannys zu beschäftigen – und sie bewundere Mütter, die es ohne Personal schaffen. Freunde machen sich Sorgen um ihre Gesundheit: Total abgemagert sei sie. Ein Insider: „Sie zerbricht unter dem enormen Druck“. Fans, die ihren SATC-Charakter Carrie nachahmen, schockierte sie: „Ich shoppe wenig, und kaufe nie etwas trendiges – ich will mein Gewand lange haben”.

Als Beine spreizende Sex-Bombe wurde Filmstar Sharon Stone (51) in Basic Instinct berühmt – doch jetzt zeigt sie auch ein großes Herz: Sie holte ihren an Krebs erkrankten Vater Joe (79) und ihre Mutter zu sich nach Hollywood. Stone legte sogar ihre Karriere auf Eis, um ihn pflegen zu können. Laut Tabloids-Report bleibe ihm nur mehr „kurze Zeit“. Sie wolle deshalb jede frei Minuten mit ihm verbringe. Das Getobe der drei adoptierten Kinder soll Opa ebenfalls aufheitern.
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Ist es ihr bloß rausgerutscht? Briten-Beauty Keira Knightley (25), sonst wenig gesprächig über ihr Privatleben, schwadronierte plötzlich über „Parallelen“ in ihrem Leben und jener „jungen Hollywood-Schauspielerin“, die sie im Londoner Theater-Stück The Misanthrope gerade mimt. „Erkenne ich mich selbst wieder, wenn meine Rolle eine bekannte, junge Schauspielerin ist?“, fragte sie – und bejahte. Sie fuhr fort: „Lebt sie in der Gesellschaft von Menschen, die viel älter sind? Absolut. Und hat sie Probleme mit ihrem Boyfriend?“ Sie lachte: „Kein Kommentar…“
Prompt wurde spekuliert: Ist ihre vierjährige Beziehung zu Landsmann und Schauspielerkollegen Rupert Friend (28) kaputt? Auffällig scheint jetzt: Nie hatte sie Pläne für Eheschließung und Familiengründung erwähnt.
Knightley, die mit Bend It Like Beckham entdeckt, in Pirates of the Caribbean den Durchbruch schaffte und jetzt im TV mit Tatsächlich… Liebe (2003) zu bewundern ist, kann ihren Redeschwall kaum im Zaum halten: Einst behauptete sie, dass sie sich nie in einen Filmkollegen am Set verlieben könnte – obwohl sie FreundFriend beim Dreh von Pride und Prejudice aufgabelte. Dann fiel sie plötzlich über die Hollywood-Männer her: „Wo sind die starken Typen?“, fragte sie entrüstet. Nur mehr „Bürschchen“ würden auf der Filmleinwand herumlaufen.
Als ihr das Blatt Daily Mail bei der Premiere des zweiten Teiles des Piraten-Blockbusters wegen eines schockierenden Haut-und-Knochen-Auftritt unterstellte, sie leide an Magersucht, klagte sie. Zugegeben, die Vorwürfe waren brutal: Da sie ihre „Essstörungen“ nicht eingestanden habe, sei Knightley für den Tod eines Mager-Mädchens verantwortlich. Kein Wunder, dass die Londonerin Tabloids hasst und sich als Star „entmenscht“ fühlt.
Eine Sucht gab sie zu: Als „Workoholic“ hätte sie so viel gearbeitet, dass sie begann zu hassen, was sie einst „so liebte“. Immerhin stimmt das Geld: 2007 scheffelte sie laut Forbes 32 Millionen Dollar.
Angetrieben von den Vorschusslorbeeren als eine der großen Hollywood-Hoffnungen, drohe sie „zu verglühen“, so Branchenkenner. Doch sie lässt sich nicht bremsen: 2010 erscheinen wieder fünf Filme.

Wenn das nicht Geschmack auf Wodka macht: Filmsirene Kate Beckinsale (36) verzückt in verschiedenen Werbesujets für mehrere Absolut-Marken. Einmal präsentiert sie ihre endlos langen Beine im knappen Leoparden-Bikini, dann hockt die Aktrice (Underworld) in einer psychodelisch inspirierten Aufnahme mit strohblonder Marilyn-Mähne und giftgrünem BH inmitten ebensogrüner Kreise.
Filmerfolg. Sie vermittelt das Motto des Wodka-Produzenten betörend: „Jeder Drink ist eine außergewöhnliche Erfahrung“. Freuen kann sich die Britin gerade auch über den Erfolg ihrer jüngsten Familienkomödie Everybody´s Fine an der Seite von Robert De Niro und Drew Barrymore, die positive Kritiken erhielt. Wie in vielen ihrer Filme spielte auch ihr zehnjährige Tochter Lily von Ex Michael Sheen mit.

Noch im Sommer hatte Schockrocker Marilyn Manson (40) Fantasien, wo er den Schädel seiner Ex-Freundin Evan Rachel Wood (2) mit einem Schlaghammer zertrümmerte, wie er der Website Spin.com erzählte. Umso überraschender: Jetzt ist er mit der um 19 Jahren jüngeren Schauspielerin und Sängerin wieder zusammen, so Manson.
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Hoffentlich lässt Hollywoods Trunkenbold Mickey Rourke (57) die Hände vom Wodka. Ausgerechnet in Russland wurde der nur leicht geläuterte Raufbold bei seiner Frauensuche fündig: Im April will er in Moskau das Model Elena Kuletskaya (24) heiraten. Gerade hatte er um die Hand der Blondinen-Beauty angehalten. Sie sagt „Ja“ und er überhäuft sie mit Diamanten.

# 10. Dezember: Obama erhält Friedensnobelpreis

Der gerade in Oslo offiziell zum Friedensnobelpreisträger gekürte US-Präsident Barack Obama legte in 36-Minuten-Rede seine “Doktrin”, seine Vision einer friedlicheren Welt vor – doch verteidigte Waffengänge als “letztes Mittel” zur Verteidigung unserer Zivilisation. “Ich stehe hier vor Ihnen mit dem vollen Bewusstsein der menschlichen Kosten bewaffneter Konflikte”, begann Obama – der ausgerechnet vor neun Tagen mit 30.000 Zusatztruppen eine massive US-Offensive im Afghanistankrieg befahl – vor 1.000 Festgästen im Prunksaal des Osloer Rathauses. Sein Einmarsch war von Trompeten-Geblase untermalt worden. First Lady Michelle Obama im Goldkleid und Hochsteckfrisur hielt Augenkontakt. Gebannt lauschten Hollywood-Stars wie Will Smith. Zuvor erhielt Obama Urkunde, Goldmünze und 1,4 Millionen Dollar.
Die Preisvergabe war umstritten: Obama, erst elf Monate im Amt, erhielt sie für gute Absichten, nicht Errungenschaften. Der US-Präsident verwies auf die Friedensvisionen von Legenden wie Martin Luther King (der vor 45 Jahren hier seine Dankesrede hielt) oder Mahatma Gandhi: “Wegen meines Amtseides, meine Nation zu beschützen, kann ich mich nicht nur von deren Vorbild leiten lassen” sagte er. Und energisch: “Das Instrument des Krieges hat seine Rolle bei der Bewahrung des Friedens”. Nur Waffengewalt hätte Hitlers Armeen besiegt, Al-Kaida-Terroristen wäre kaum mit Diplomatie beizukommen, argumentierte Obama.
Fast “martialisch” klang die Rede, staunte NBC-TV-Kommentator Chuck Todd: Es setzte auch Seitenhiebe auf Europas, wo 77 Prozent der Bürger die Eskalation in Afghanistan ablehnen. Amerika hätte, “oft mit seinem eigenen Blut”, so Obama, die Sicherheit des Kontinents garantiert. Er prangerte jedoch Exzesse unter Vorgänger George W. Bush an: Wenn Amerika seine Ideale aufweiche, für deren Verteidigung es sonst kämpfe, unterminiere es seine Rolle als “globale Kraft des Guten”, so Obama. Er verwies auf die geplante Schließung des Terrorlagers in Guantanamo Bay, das Folterverbot, eine diplomatische Offensive, den Kurswechsel der USA in der Klimapolitik oder seine Pläne für atomare Abrüstung.
Es war ein Tag voll Prunk: Er trug sich in das Gästebuch ein, traf sich mit Norwegen-König Harald V. Das in den USA nur 27 Prozent glauben, er verdiene den Preis, begegnete mit Humor: “Da zähle ich mich hinzu”.

# 10. November: Tiger, verliebt

Der Sexskandal um Supergolfer Tiger Woods mit bisher elf Mätressen wächst weiter. SMS zeigen. Bei vielen tat er so, als sei er in sie verliebt.
New York. Freundin Nr. 1, die VIP-Hostess Rachel Uchitel (34), will sich jetzt für eine mögliche HIV-Infektion testen lassen, so der Webdienst TMZ. Sie sei „schockiert“, dass es ihr Tiger mit derart vielen Frauen ohne Kondom machte. Dabei dachte sie, in einer Liebesbeziehung mit dem verheirateten Zweifachvater zu sein: „Verdammt, ich wünschte ich hätte dich früher in meinem Leben getroffen“, schrieb er in einer Email: „Ich habe eine echte Verbindung mit dir – mehr als zu Hause“.
„Immer zusammen“. Ähnliche Hoffnungen machte er Mätresse Nr. 2, Kellnerin Jaimee Grubbs (24). Er hätte nie seine Frau Elin Nordegren (29) erwähnt, sagte sie im ersten TV-Interview: „Er tat so als wäre ich die einzige…“ In einer SMS: „Wir werden immer zusammen sein“. Pornostar Holly Sampson (36) plauderte über ihre Woods-Affäre schon im Mai in einem Internetvideo: „Er wollte aufs Zimmer, es war richtig gut“. Die Diagnose von US-Experten: Sexsucht.

# 9. Dezember: Woods am Ende?

Der liebestolle Supergolfer Tiger Woods versinkt immer schneller im Skandal-Sumpf. Amerikas Presse überschlägt sich seit Tagen: Die Zählung der Mätressen liegt bisher bei elf. Bekannt wurde die Affäre mit einer weiteren Porno-Darstellerin: Veronica Sawiki-Daniels, “Künstlername” Joslyn James, die. Woods wollte “freaky Dinge” im Bett, sagte sie. Klar ist, dass es ihm bei der Wahl seines Harems kaum um anregende Gespräche ging: Er hatte Sex mit Kellnerinnen, Disco-Managerinnen, Unterwäschemodells und Pornostars.
Ernster war nur mit 9/11-”Tränenmädchen” Rachel Uchitel (34): “Ich liebe dich”, hätte er ins Handy gehaucht, schickte SMS, selbst als die Affäre aufflog.
Das Sponsor-Imperium, das Woods ein Jahressalär von 100 Millionen Dollar beschert, kollabiert: Der Getränkehersteller Pepsico nahm den “Gatorade”-Drink “Tiger Focus” vom Markt. Bei der NBC-TV-Übertragung des “Chevron World Challenge”-Golftourniers wurde keine Woods-Werbungen gezeigt.
Dabei könnte der Super-GAU noch bevorstehen: Denn seinen gedemütigte Frau Elin Nordegren (29) scheint Vorbereitungen zur Flucht aus der Millionen-Villa bei Orlando zu treffen. Bereist im September, so “US Weekly” reiste die bildhübsche Blondine mit den beiden Kleinkindern in ihr Heimatland Schweden, kaufte bei Stockholm ein Haus um 2,1 Millionen Dollar. Woods ist im Kaufvertrag mit keinem Wort erwähnt. Verzweifelt will er die “heile Ehewelt” für die Sponsoren aufrechterhalten: Er bot ihr 80 Millionen Dollar für weitere sieben Ehejahre. Elin, die Woods einen Golfschläger ins Gesicht gedroschen haben soll als sie von den Affären erfuhr, sei bereits in eine Haus in der Nachbarschaft umgezogen, hieß es.
Elins Mutter, Ex-Schweden-Ministerin Barbro Holmberg (57), und ihre Zwillingsschwester Josefine sind ihr bereits in Florida zu Hilfe geeilt. Prompt gab es gleich das nächste Spitals-Drama (nach Woods bizarrem Autounfall Ende November). “Oh mein Gott”, ist Elin Dienstag Nachts panisch bei einem 911-Notruf zu hören: “Meine Mum ist im Badezimmer kollabiert, was soll ich nur tun?” Im Hintergrund ist das Schreien der Kinder zu hören. Eine Ambulanz raste mit Holmberg ins Spital. TMZ berichtete über eine Lebensmittelvergiftung.
Und dann gleich die nächste Enthüllungen: Einer Geliebten, Dessous-Model Jamie Jungers (26), zahlte er “tausende Dollar”, so die “New York Post”: Sie ließ sich mit dem Tiger-Cash Fett an den Hüften absaugen. Bereits fragen US-Medien aufgeregt: Gibt es sogar ein Kind aus den Affären? Immerhin verwendete der Sex-Tiger ungern Kondome, berichteten zwei Damen.

# 9. Dezember: Oslo-Bound

Der Präsidenten-Jumbo “Air Force One” hob Mittwoch Abends ab zum Transatlantikflug für die bisher heikelste Missionen von US-Präsidenten Barack Obama: Heute erhält er in Oslo den Friedensnobelpreis. Der Zeitpunkt ist pikant: Erst in der Vorwoche hatte Obama eine Offensive mit 30.000 neuen Soldaten in Afghanistan verkündet. “Obamas Krieg”, titelten US-Medien.
Während Obama bei der Feier im Osloer Rathaus Goldmünze, Diplom und 1,4 Millionen Dollar Preisgeld entgegennimmt, attackieren 8.000 Elite-Truppen der “Marines” Taliban-Stellungen rund um Kandahar. Obama wolle den Widerspruch eines in Kürze insgesamt 100.000 US-GIs am Hindukusch kommandierenden Kriegspräsidenten, der zugleich den höchsten Friedenspreis erhält, in seiner Rede nicht aussparen, so Sprecher Robert Gibbs. Der Tenor: Um den Frieden zu sichern, seien Waffengänge oft unvermeidbar.
Offiziell war Obama der Preis – den zuvor wahre “Friedensapostel” wie der Dalai Lama oder Mutter Teresa erhielten – wegen seinem Fokus auf internationale Diplomatie, der Versöhnung mit Muslimen und dem Streben nach einer atomwaffenfreien Welt zugesprochen worden.
In den USA flammte wieder die Debatte auf, ob Obama den Preis als Oval-Office-Neuling und ohne nennenswerte Errungenschaften bei der Lösung der Weltkrisen überhaupt verdiene: Laut “Quinnipiac”-Umfrage lehnen zwei Drittel (!) der US-Bürger die Entscheidung des Nobel-Komitees ab.
Auch in Oslo macht sich Ärger Luft: Die Lokalpresse nannte Obama “arrogant”, da er sich vor üblichen Ritualen und Zeremonien drückt. Sogar den Lunch mit Norwegen-König Harald V sagt er ab. “Er benimmt sich wie ein Elefant im Porzellanladen”, schäumte ein norwegischer Politiker.

# 8. November: Flüchtet Elin nach Schweden?

Flüchtet die betrogene Gattin des Sex-Golfers Tiger Woods zurück nach Schweden?
Miami. Showdown in der Florida-Millionenvilla des Supergolfers Tiger Woods (33) nachdem die Sex-Enthüllungen durch Affären mit bisher zehn gezählten Mätressen immer schriller werden: Die Mutter seiner betrogenen Frau Elin Nordegren (29), die Schweden-Politikerin Barbro Holmberg (57), war ihrer Tochter zu Hilfe geeilt. Elin zog in ein Anwesen in der Nachbarschaft um. Ihre Mutter tröstet sie dort. „Der Schmerz ist unvorstellbar“, so Elins Freundin, Tennisprofi Lindsay Davenport (33): „Sie versucht eine Lösung zu finden“.
Notruf. Der Zorn könnte für die Schwiegermama zu viel geworden sein. Denn am Dienstag, 2:36 Uhr Ortszeit, ging ein 911-Notruf aus der Woods-Villa ein. Eine Frau mit blond-grauen Haaren, Reporter tippten auf Holmberg, wurde ins nahe Spital eingeliefert . Es folgte ihr, so die TV-Station WESH, eine junge, blonde Frau, „am ehesten Elin“, so Reporter, in einem der Woods-SUVs, einem Cadillac Escalade.
Hauskauf? Doch flüchtet die betrogene Elin gar zurück nach Schweden? Laut dem Britenblatt Daily Express kaufte sie vor Tagen ein Haus um 2,29 Millionen Dollar bei Stockholm. Neue Details auch zu Woods mysteriösem Autounfall: Der Golfer hätte heftig getrunken und Schlafmittel geschluckt.

# 8. Dezember: Obamas Klimawechsel

Hoffnung beim Kopenhagen-Gipfel, nachdem sich die totale Kehrtwende von Amerikas Klimapolitik unter Präsident Barack Obama immer stärker herauskristallisiert. In einem strategischen Coup hatte Obamas Ökobehörde EPA – zeitgleich mit dem Beginn der 195-Nationen-Konferenz zum Kampf gegen den Klima-GAU – CO2 und sieben weitere Abgase als gesundheitsgefährdende Gifte eingestuft. EPA-Chefin Lisa Jackson: “Wir müssen regulieren”.
Der Clou: Obama hat damit freie Hand, auch ohne Zustimmung des Kongress – wo sein Reformpaket im Senat feststeckt – Klimaziele in Kopenhagen zu verhandeln. Sollte der Kongress zögern, kann Obama per EPA-Reglementierungen Amerikas CO2-Ausstoß selbst begrenzen. Delegierte jubelten über diesen “Plan B”. Da nun Obama plötzlich zum Finale des Gipfels nächste Woche kommt , gilt als Signal, dass ein Deal in Greifweite ist. “Obama würde die Blamage eines Scheiterns nicht riskieren”, so NBC-Reporter Chuck Todd.
Dennoch ist das US-Angebot noch mickrig: 17 Prozent weniger CO2-Ausstoß als 2005 bis zum Jahr 2020. Die EU fordert weit dramatischere Ziele. Doch insgesamt wurde die USA unter Obama vom Bremser zum Vorreiter: Angeordnet wurden neue Abgasregeln für Autos, bis zu 40 Prozent soll der Spritverbrauch bis 2011 fallen. Die US-Autoindustrie investiert Milliarden in neue Hybrid- und Batterien-Technologien. Richtig in Fahrt geraten, könnte Detroit bei der Entwicklung der Autos der Zukunft sogar Europa im Staub zurücklassen, glauben Experten. Dazu promotet Obama “Green Jobs” als Zugmaschine für die Schaffung neuer US-Arbeitsplätze. Per Obamas 787 Milliarden Dollar teuerem Konjunkturpaket werden 70 Milliarden Dollar für die Modernisierung des Stromnetzes, den Ausbau von Solar- und Alternativenergien, bessere Wärmedämmung von Häuser bis zur Sequestrierung (Speicherung) der CO2-Emissionen von Kraftwerken ausgegeben.

# 7. Dezember: Tiger am Weg zum „Dreckigen Dutzend“

Der liebestolle Supergolfer Tiger Woods ist bei seiner Sex-Gate-Affäre am Weg zum „dreckigen Dutzend“ recht draller Mätressen.
New York. Neun Sex-Gespielinnen wurden bisher gezählt. Die Lawine peinlicher Reports rollt, während Woods sich weiter mit seiner Frau Elin Nordegren (29) in der Florida-Millionenvilla verschanzt.
Nachdem bis zum Wochenende bereits sechs Damen Details über Woods außereheliche Einlochqualitäten verrieten, folgten jetzt neue Enthüllungen :
# Nr. 7 ist eine Kellnerin, die im Orlando-Nachtclub Roxy Cocktails servierte. Sie war 20, als Tiger sie aufgabelte. Ihr Name ist noch unbekannt. Ihr Anwalt jedoch: „Woods hätte ihr anvertraut, dass seine Ehe eine Farce ist – und nur für PR taugt“.
# Affäre Nr. 8 gab es mit einer britischen TV-Moderatorin, mit der er sich bei Überseetrips vergnügte –
# und Nr. 9 soll die Ex-Pornodarstellerin Holly Sampson (36) sein.
„Großes Ding?“ Der Rest des Harem: New-York-VIP-Hostess Rachel Uchitel (34), die bis zu drei Millionen Dollar Schweigegeld erhalten soll; LA-Kellnerin Jaimee Grubbs (24); Las-Vegas-Hotelmanagerin Kalika Moquin (27); Unterwäschemodel Jamie Jungers (26); Kellnerin Mindy Lawton (33), die über Woods „großes Ding“ schwärmte, ihn als Sexkanone lobte, doch auch enthüllte, dass er nie Kondome verwendete – und Ex-Unterwäsche-Model Cori Rist (31), die er in New York in der Hotel-Präsidenten-Suite empfing.
Karriere kaputt. Tigers Karriere steht vor dem Abgrund, TV-Sender stoppten seine Werbungen. Experten: „Je länger er schweigt, desto schlimmer“.

# 7. Dezember: Fetter Passagier

Skandal bei US-Luftlinie: Ein extrem fettleibiger Mann versperrte den Gang.
New York. Das Foto, das am Webportal Flightglobal.com auftauchte, war so schockierend, dass die Echtheit geprüft werden musste: Ein extrem übergewichtiger Passagier hockte da kurz vor der Start in einer Boeing 757 der US-Fluglinie American Airlines am Gangsitz, sein Körper so gigantisch, dass eine Hälfte des Gesäßes den ganzen Sitz ausfüllte – der Rest fast komplett den Gang blockierte.
Regelverstoß. Exaktes Datum, Airport oder Flugplan sind unbekannt. Eine Stewardess hatte das Bild geschossen, um für ihre Manager Probleme mit extrem fettleibigen Passagieren illustrieren zu können. Normalerweise müssen laut neuen Reglement der US-Luftfahrtindustrie übergewichtige Passagiere zwei Sitzplätze kaufen. Wie der Mann nur einen ergatterte, ist bisher ungeklärt – auch, ob der Jumbo tatsächlich mit dem Broken an Bord abhob.

# 6. Dezember: USA wütend wegen Knox-Urteil

Die Wut in den USA über das „Skandalurteil“ gegen US-Studentin Knox steigt.
Washington. Die Amerikanerin Amanda Knox (22) war im italienischen Perugia am Freitag gemeinsam mit Ex-Geliebten Raffaele Sollecito wegen der angeblichen, bestialischen Tötung ihrer Mitbewohnerin Meredith Kerchner zu 26 Jahren Haft verurteilt worden. Die geschockte Knox weint, so ihre Familie, „ganze Nächte“ durch.
Politiker-Proteste. Nun schalten sich US-Politiker ein: Die Senatorin aus Knox´ Heimat-US-Staat Washington, Maria Cantwell, will prüfen lassen, ob „latenter Antiamerikanismus“ eine Rolle bei dem Schockurteil spielte.
US-Rechtsexperten zeigten sich entsetzt über die Italo-Justiz: Die Anklage konnte keinerlei handfeste Beweise präsentieren, dass Knox und ihr Lover tatsächlich am Tatort waren. In den USA wäre ein Freispruch mangels an Beweisen „praktisch gegeben gewesen“. Dazu sei Knox von Polizisten geschlagen, 14 Stunden ohne Anwalt verhört und zu einem Teilgeständnis genötigt worden. Jetzt soll sogar Außenministerin Hillary Clinton eingeschaltet werden: Sie wolle mit einer Intervention jedoch „noch abwarten“, sagte sie im US-TV.

# 6. Dezember: Gesucht, Bin Laden!

Die USA tappen bei der Suche nach Terrorchef Bin Laden weiter komplett im Dunkeln.
Washington. Blamables Eingeständnis von US-Pentagon-Chef Robert Gates: Acht Jahre nach der Terrorattacke des 11. September (3.000 Tote) haben Militärgeheimdienste komplett die Spur des Al-Kaida-Superterroristen Osama Bin Laden verloren – und das trotz weiter ausgelobten 50 Millionen Dollar Kopfgeld.
In Afghanistan? „Ich erhielt keine brauchbaren Hinweise über seinen Aufenthaltsort“, so Gates: „Seit Jahre nicht…“ Er konnte deshalb Medienreports, Bin Laden sei kürzlich in Afghanistan gesichtet worden, nicht bestätigen.

# 5. Dezember: Der unglaublichen Abenteuer des Tiger Woods

Noch vor Tagen war Tiger Woods (33) noch der beste Golfer der Erde, ein Superstar mit dem lupenreinen Image eines rührenden Familienvaters samt zwei süßen Kleinkindern, Tochter Sam (2) und Baby Charlie, glücklich verheiratet mit dem bildhübschen Schwedenmodel Elin Nordegren (29). Doch jetzt hockt Woods plötzlich belagert von US-Tabloids in seiner Florida-Prachtvilla, sein Gesicht blutverkrustet und zerfurcht, sein Image zerstört, befindet sich in ständiger, “intensiver Eheberatung” mit seiner Frau.
Es war wahrlich eine Woche zum Vergessen: Das Drama begann, als ein US-Magazin eine Affäre mit der New Yorker VIP-Club-Hostess Rachel Uchitel (34) enthüllte. Seit Juni hatte er Sex mit der drallen Brünetten. Als tragische Trauerende nach dem Tod ihres Verlobten im 9/11-Horror hatte Rachel der Welt noch das Herz gebrochen. Doch zuletzt genoss sie eher den Ruf eines sexbesessenen Vamps, der mit reichen, verheirateten Männern schläft, darunter TV-Star David Boreanaz.
Woods gabelte sie auf bei einer Party des Baseballstars Derek Jeter, mit dem sie auch eine Affäre gehabt haben soll. Er ließ sie zu Sextreffen in aller Welt einfliegen, zuletzt im Vormonat nach Melbourne (Australien). Sie tauschten hunderte, feurige SMS aus. In einer Email, so “US Weekly”, offenbarte Woods seine Phantasien: “Ich träumte, dass ich nach Hause komme und dich im Schlafzimmer finde, wo dich Derek und David ficken”.
Dann erwischt ihn die alarmierte Frau Elin, wie er mit Rachel textet. Sie entreißt ihm das Handy, ruft Uchitel an, rastet aus. “Sie schlug ihm ein Golfeisen ins Gesicht”, so die “Chicago Tribune”, “zertrümmerte das Mobiliar”. Woods flüchtet aus der Villa in seinem “Cadillac Escalade”-SUV, kracht nahe dem Nachbargrundstück in einen Hydranten und Baum. Prompt werde nach der Notbehandlung im Spital die Fragen nach seinem amourösen Privatleben lauter. Woods mauert.
Doch dann meldet sich Geliebte Nr. 2, Cocktail-Kellnerin Jaimee Grubbs (24): Sie legt 300 schlüpfrige SMS vor — und eine Aufzeichnung eines panischen Woods-Anruf auf ihrem Handy, wo er warnt, dass ihn seine Frau ertappte. Er musste “Fehltritte” zugeben. Inzwischen tauchte eine dritte Sex-Partnerin auf, “dutzende weitere könnte es geben”, so US-Medien.
Top-Sponsoren, die für ein Jahressalär von 100 Millionen Dollar sorgten, warten noch zu. Woods will mit viel Geld seinen Ruf retten: Uchitel soll über eine Millionen Dollar Schweigegeld angeboten worden sein, heißt es. Frau Elin offerierte er 80 Millionen, dass sie sieben Jahre lang nicht die Koffer packt. “Allein dadurch ist das Image ruiniert”, so Szene-Reporterin Courtney Hazlett: “Er bezahlt Mätressen, die Klappe zu halten – und seine Frau, dass sie ihm nicht wegläuft”.

# 3. Dezember: Bank of America zahlt zurück

Knalleffekt bei der “Bank of America” (BoA): Der in der Finanzkrise vor allem durch die Übernahme der desolaten Investmentbank Merrill Lynch schwer angeschlagene US-Bankgiganten zahlt jetzt den Regierungs-Rettungskredit in der Höhe von 45 Milliarden Dollar zurück. 26,2 Milliarden sollen aus “überschüssiger Liquidität”, so die Bank, kommen, 18,8 Milliarden durch einen Aktienverlauf. Die Börse reagierte euphorisch: Die BoA-Aktien kletterten um 3,7 Prozent. Doch der wahre Grund für die riskante Transaktion: Der Finanzgigant will die strengen Auflagen für die Manager-Bezahlung abschütteln, die das US-Finanzministerium Banken mit laufenden Notkrediten aufzwingt. Damit dürfte sich die fieberhafte Suche nach einem neuen CEO nach dem Rücktritt von Kenneth D. Lewis vereinfachen, da jetzt ein lukratives Bezahlungspaket für den neuen Boss geschnürt werden kann.

# 3. Dezember: Hollywood-Stories

Eigentlich wollte Eva Mendes (35) als Kind Nonne werden. „Das war mein ultimativer Traum”, sagte sie. Rasch verwarf sie den Gedanken als sie realisierte, dass die Gottesdienerinnen ohne irdisches Salär bleiben. Entschieden hat sie sich genau zum Gegenteil: Sexbombe.
Sex in Soho. Doch jetzt trieb es Mendes – auf Pro 7 in Ghost Riders – mit der Plakatserie für Calvin Kleins Unterwäschelinie fast zu weit: Verschwitzt ruht sie auf der Brust eines Models, ihre Hand die Unterhose abstreifend. Der im Manhattan-Stadtteil Soho auf mehrere Stockwerke aufgeblasene, erotische Großangriff sorgte für Fastunfälle auf den Straßen. „Pornografie“, tobten sogar abgebrühte New Yorker.
Mendes macht kein Hehl aus ihrem Hang zur Freizügigkeit: „Ich setze meine Sexualität ein, um Filmrollen zu bekommen“, gibt sie zu. Und weiter: “Ich zeige mich nackt, wenn ich es für richtig halte – ich fühlte mich deshalb noch nie ausgebeutet“.
Karriere-Hoch. Die resultierenden Top-Rankings in den Hitparaden begehrenswerter Frauen sind der Laufbahn tatsächlich nicht abkömmlich. Die dampft aus allen Zylindern: 2010 landen zwei weitere Mendes-Filme im US-Kino, darunter The Other Guys mit Samuel L. Jackson und Will Ferrell. Nur für die Antipelz-Kampagne der Tierschutzgruppe PETA wollte sie sich nicht ausziehen – wie etwa Twilight-Star Christian Serratos. Mendez setzte eher auf den Schockeffekt: Sie verlieh ihre Stimme einen Video, wo Tiere abgeschlachtet werden. Auch im Privatleben gibt sie sich zugeknöpft: Seit sechs Jahren lebt sie still mit dem peruanischen Filmemachers George Augusto Gargurevich zusammen.
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Schwanger, wie bereits vermutet, ist Penelope Cruz (35) nicht. Dafür steht die Hochzeit mit ihrem spanischen Landsmann und Schauspielkollegen Javier Bardem (40) unmittelbar bevor. Nachdem die Oscar-Preisträgerin (Vicky Cristina Barcelona) zu ihrem Privatleben stets eisern schweigt, müssen Indizien herhalten. Zuerst gab es Alarm um einen Saphir am „Verlobungsfinger“ bei einem Auftritt bei Talker David Letterman.
Traumbrautkleid. Doch jetzt folgte der bisher schlagendste Hinweis: Der Hollywoodstar soll beim spanischen Modehaus Balenciaga ein Hochzeitskleid in Auftrag gegeben haben, so das US-Magazin In Touch. Die Modeschöpfer waren für Cruzes beste Freundin Salma Hayek bereits im Einsatz bei ihrer Traumhochzeit zu Franzosen-Milliardär Francois-Henri Pinault. „Salmas Kleid wurde vom Chefdesigner Nicolas Ghesquiere entworfen – und war einfach umwerfend”, so der Insider: Nun soll er bereits an Penelopes Altar-Ensemble tüffteln.
Kinogesang. Die Hochzeitsgerüchte über Cruz – tanzend und mit einer seltene Sangeseinlage zu hören im starbesetzten Musical-Film Nine – überraschen wenige: Seit 2007 turtelt sie heftig mit ihrem Beau. Nur einmal gab es Krach, als sie einen ganzjährigen „Liebesurlaub“ plante – doch sein hektischer Drehkalender in die Quere kam. Cruz will auch Kinder, stellte sie klar, doch neigt bisher zur Adoption. Wann ist die Hochzeit? Vielleicht sogar schon zu Weihnachten, so Insider.
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Verwirrung zuletzt um den Zustand einer der heißesten Hollywood-Beziehungen: Jake Gyllenhaal (28), berühmt durch das Drama Brokeback Mountain, und Legally-Blonde-Star Reese Witherspoon (33) sollen sich getrennt haben, berichtet People. Doch dann hagelt es gleich Dementis von beiden Sprechern.
Beim Dreh verliebt. Die Hollywood-Hoffnungsträger verliebten sich am Set des Folter-Thriller Rendition. Witherspoon hatte da bereits ihre erste Scheidung hinter sich: An ihrem 21. Geburtstag heiratete sie 1997 den Schauspieler Ryan Phillippe, brachte zwei Kinder zur Welt. 2006 zerbricht die Ehe, Witherspoon bezeichnete das Drama später als „Angst einflößende Erfahrung“. Mit Gyllenhaal schien sie jedoch wieder ihr Glück gefunden zu haben: Verliebt spazierte das Paar letzten Sommer durch Paris. Jetzt berichteten Freunde von Witherspoon, dass es über Thanksgiving zum finalen Krach kam.
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Neuer Alk-Exzess des Baywatch-Stars David Hasselhoff (57) – diesmal mit lebensbedrohlicher Dramatik: Als er nahe seiner Kalifornien-Villa aufgefunden wurde, rollte er die Augen in einem Anfall nach hinten. Im Spital soll er unter psychiatrischer Beobachtung gestanden haben. Freunde: „Der Alkoholismus bringt ihn noch um“.

Sie gilt als Beauty, die Schwerenöter George Clooney (48) gezähmt haben soll: Seit dem Sommer weicht das Italo-Model Elisabetta Canalis (31) dem gleich zweimal von People zum „Sexiest Man Alive“ gekürten Traummann nicht von der Seite. Sie schmusten am Strand, begrapschten sich am roten Teppich. Insider überschlugen sich mit Ehe- und Kindergerüchten.
Affäre? Doch hat sie ihn betrogen? Sie soll dem „AC Milan“-Fußballstar Clarence Seedorf (33) bei einer Londoner Modeschau nahe gekommen sein – sogar ins Hotel hätten sie sich verdrückt. Doch entweder hat Clooney ihr verziehen, oder die Episode ist eine Ente: Denn bei der LA-Premiere seines Filmes Up in the Air tauchte er mit Canalis – und seiner Mutter Nina auf. Und bis zur Vorstellung bei Mamma kam noch kaum eine.

Am ersten Verkaufstag das Tellalls „Brangelina“, wo Autor Ian Halperin ein Ende der Beziehung für 2010 prognostiziert, tauchten Angelina Jolie (34) und Brad Pitt (45) gut gelaunt vor dem Italiener La Dolce Vita in Beverly Hills auf. Pitt mit seinem neuen Zottelbart hielt Jolies Hand, die in gelber Seidenbluse leuchtete. Beide schweigen eisern zu den Enthüllungen. Der Autor behauptet, dass sie die Öffentlichkeit manipulieren: Das gut getimte Dinner-Date scheint ihm recht zu geben.

# 3. Dezember: Elin vor der Scheidung?

Nach der Sex-Beichte des Golfsuperstars Tiger Woods (33) platzten die nächsten Enthüllungen: Die New Yorker Club-Hostess Rachel Uchitel (34) wolle nach anfänglichen Dementis ihre Affäre mit dem geilen Golfer eingestehen, hieß es in L.A.. Eine geplante Pressekonferenz wurde jedoch abgesagt: Um noch größere Image-GAUs zu vereiteln, verhandelte Woods, so der Webdienst TMZ, mit Uchitel über ein “Schweigegeld”. Kolportierte Höhe: Eine Million Dollar. Eine halbe Stunde hätte sie deshalb mit ihm telefoniert.
Enthüllt auch: Der Eifersuchtsanfall seiner Frau Elin Nordegren (29) – die Woods angeblich mit einem Golfschläger aus der 2,4-Millionen-Florida-Villa jagte und den bizarren Autounfall letzten Freitag auslöste – sei durch einen SMS-Austausch mit Uchitel provoziert worden. Was passierte? Elin entriss ihm das Handy, sah Uchitels SMS, rief sie an. Das Telefon ging zu Bruch. Sie attackieret ihn, zertrümmerte die Villa, so Insider.
Neben Uchitel soll der Vater zweier Kleinkinder Sex mit zwei weiteren Geliebten gehabt haben: Die Kellnerin Jaimee Grubbs (24) hätte, wie sie angab, seit 2007 20 Mal mit ihm geschlafen, 300 schlüpfrige SMS tauschten sie aus (ÖSTERREICH berichtete). Erotische Treffen soll es auch mit der Las-Vegas-Klubmanagerin Kalika Moquin gegeben haben.
Die betrogene Elin lasse den 300-Millionen-Dollar-Ehevertrag bereits nachverhandeln, so US-Medien: Sie soll mit Millionenbeträgen überzeugt werden, bei ihm zu blieben. Denn Woods Sponsoren, die 100 Millionen pro Jahr zahlen, würden bei einer Scheidung wohl abspringen. Woods hätte sich, so Freunde der möglichen Mätresse Moquin, über sein miserables Sexleben zu Hause beschwert: “Der Sex mit Elin ist ausgetrocknet”, sagte er.

# 2. Dezember: Tigers Sex-Beichte

Supergolfer Tiger Woods (33) versinkt im Affärensumpf. Nach einer Barrage immer neuer Tabloid-Enthüllungen über Sex-Affären mit gleich mehreren Mätressen gestand der Star-Golfer (Jahresverdienst: 100 Millionen Dollar) via seiner Website seine “Sünden” ein: “Ich habe meine Familie im Stich gelassen und bedauere meine Fehltritte zutiefst”, schrieb er zerknirscht. Und: “Ich habe nicht nach den moralischen Werten gelebt, die meine Familie verdient”. Mit seiner Frau, dem schwedischen Ex-Kindermädchen Elin Nordegren (29) hat er zwei Kleinkinder.
Bombenenthüllungen ließen ihm keine Wahl: Der Webdienst TMZ publizierte am Mittwoch eine dramatische Nachricht, die er am Handy einer seiner Geliebten, der Cocktail-Kellnerin aus L.A., Jaimee Grubbs (24), hinterließ. “Hi, hier ist Tiger”, ist sein Stimme unmissverständlich zu erkennen. Er klingt panisch, gehetzt. Seine Frau habe sein Handy durchstöbert, sagte er, Grubbs Nummer gefunden. Sie wolle anrufen. Woods bat, dass seine Geliebte in ihrer ”Voice Mail”-Begrüßung ihren Namen entfernt, damit der geheim bleibt.
Woods Image-Absturz vom Saubermann zum Serien-Seitenspringer begann vor einer Woche, als das Magazin “National Enquirer” eine Affäre mit der New Yorker Club-Hostess Rachel Uchitel (34) enthüllte. Uchitel, die auch durch ihr Trauer um den Tod ihres Verlobten beim 9/11-Terror berühmt wurde, dementierte. Doch inzwischen wurde bekannt, dass der Golfer ihr im Vormonat sogar einen Flug nach Australien bezahlte. Uchitel sagte, ihr Aufenthalt dort zur gleichen Zeit wie Woods wäre ein “Zufall gewesen”.
In der Nacht zum Freitag eskalierte das Drama in seiner 2,4-Millionen-Villa, als ihn Elin wieder zur Rede stellte: Woods flüchtet, kracht mit seinem SUV-Schlitten in einen Baum, landet im Spital. US-Medien sofort: Die Furchen im Gesicht stammten eher von seiner rasenden Frau als von der Kollision. Jetzt flog auf: Nordegren hatte tatsächlich Rivalin Grubbs am Telefon konfrontiert, so TMZ. Als Grubbs, die 20 Sextreffen mit Woods in den letzten 31 Monaten zählte, abhob und wissen wollte, wer dran ist, schnappte Elin: “Du weißt genau wer das ist, immerhin fickst du ja meinen Mann…” Noch peinlich für Woods: Grubbs veröffentlichte einige der 300 anzüglichen SMS, die der geile Golfer verschickte. In einer: „Ich werde dich erschöpfen…”.
Woods hat sich in der Villa eingebunkert, wird von Paparazzi belagert. Und die Namensliste seines geheimen Harems wird länger: Auch mit der Las-Vegas-Clubmanagerin Kalika Moquin soll es Sextreffen gegeben haben.

# 2. Dezember: Woods im Wald

Der Skandal um mögliche Sex-Affären des Golfers Tiger Woods weitet sich aus.
Orlando. Die Florida-Polizei ließ Supergolfer Tiger Woods nach dem mysteriösen Autounfall zwar mit einem „Strafzettel“ laufen. Doch die Ehe mit der Schwedin Elin Nordegren dürfte sich verdüstern: Die New Yorker Club-Hostess Rachel Uchitel dementiert zwar eine Affäre. Doch es meldeten sich zwei weitere Frauen mit schlüpfrigen Details über Seitensprünge des Golfchamps, der bisher mit blitzblankem Image als Familienvater (zwei Kleinkinder) 100 Millionen Dollar pro Jahr durch Werbedeals lukriert.
20 Mal Sex? Die Cocktail-Kellnerin Jaimee Grubbs (24) etwa berichtete über eine 31 Monaten lange Affäre: 20 mal hätten sie Sex gehabt, zuletzt im Oktober. 300 erotische SMS schickte ihr Woods aufs Handy: „Ich werde dich erschöpfen”, tippte er unverfroren. Doch in der Vorwoche wurde Woods panisch: Frau Elin hätte sein Telefon geknackt, textete er ihr: „Sie sitzt mir im Nacken, sie wird dich vielleicht anrufen..“

# 2. Dezember: Surge-Time!

Schnell rein, schnell raus, so lautet der neue Afghanistan-Kriegssplan von US-Präsidenten Barack Obama: Er fordert auch NATO-Hilfe.
Washington. Bereits im Juli 2011 soll der Abzug der US-Truppen beginnen, überraschte Obama bei der TV-Rede mit einem rapiden Zeitplan. Doch zuerst will er Taliban- und Al-Kaida-Kämpfern mit einer massiven Offensive das Genick brechen: 30.000 zusätzliche Soldaten sollen innerhalb von sechs Monaten ins Kampfgebiet, die ersten Elitesoldaten der „Marines“ bereits zu Weihnachten kämpfen. „Es war keine leichte Entscheidung”, wandte sich Obama an eine kriegsmüde Nation (nur 35 Prozent sind laut Gallup für sein Afghanistan-Politik): Doch „Amerikas Sicherheit steht am Spiel“, sollte den Al-Kaida-Terroristen das Operationsgebiet in Afghanistan und Pakistan überlassen werden.
Afghanen sollen Wiederaufbau übernehmen
Obama erinnerte an den Terror-Horror des 11. September (3.000 Tote), den Osama Bin Laden von dort aus plante. Rasch soll Kabul Verantwortung übernehmen, in nur 18 Monaten der Transfer der Sicherheitsoperationen an eine hastig aufgebaute Afghanen-Armee beginnen. Obama: „Letztendlich werden die Afghanen verantwortlich sein für ihr eigens Land“. Übersetzt: Amerika wird nicht auf ewig den Wiederaufbau übernehmen.
Obama deutete eine Eskalation von Luftschlägen gegen Al-Kaida-Stellungen auch in Pakistan an, verlangt von der dortigen Armee ebenfalls eine verstärkte Offensive. 10.000 Zusatztruppen will Obama auch von der NATO: Die Führung beriet hektisch in Brüssel, doch es hagelte bisher eher Absagen.

# 1. Dezember: Beben um Brangelina-Buch

Hollywood bebt nach dem US-Verkaufsstart des Skandalbuches “Brangelina” über Angelina Jolie (34) und Brad Pitt (45) des Starautors Ian Halperin. Vor allem: Halperin, der fünf Jahre recherchierte und mit 900 Zeugen sprach, dokumentiert, dass die Tage des Traumpaares gezählt sind (ÖSTERREICH druckte die besten Passagen). Gegenüber der “New York Post” zieht der kanadische Aufdecker, der zuletzt auch mit einem Jackson-Bestseller für Furore sorgte, nochmals Bilanz.
Nachdem sie Pitt seiner Frau Jennifer Aniston eiskalt am Set des Thrillers “Mr. & Mrs. Smith” ausspannte, wäre anfangs der Sex “elektrifizierend” gewesen: “Es war der unglaublichste Sex den Brad jemals hatte, bis zu 18 Stunden lang”, so Halperin. Doch die pure Lust wich brutalem Zank: “Sie streiten wie Hund und Katze”, so Halperin. Ein Freund: “Ich hoffe sie trennen sich bald, seiner Sicherheit zu liebe”. Ein Limofahrer erzählte: “Sie bedrohte ihn so brutal, dass es unvorstellbar scheint, mit so jemanden zusammen zu sein”. Nachsatz: “Sie hat ein Temperament wie eine Cobra”. Andere erzählten: Sie hätten sich schon so oft getrennt, “dass einem schwindelig wird”. Es komme ständig zu Schreiduellen, “wo sie für den Großteil des Schreiens verantwortlich ist”.
Pitt soll Zuflucht beim sudanesischen Model Amma gefunden haben, die er bei einer “Darfur”-Hilfsgala 2007 kennenlernte. Es soll nicht seine einzige Affäre sein, so Insider: Auch ein Grund für den ständigen Zoff. In Rage bringe Jolie dazu sein exzessiver Marihuana-Konsum. “Schon seine Ehe mit Aniston verbrachte er meist stoned”, sagt Halperin: Doch Jolie mache ihm deshalb – trotz ihre eigenen Drogenvergangenheit (Heroin, Kokain, LSD und Ecstasy) ständig die Hölle hieß. Sie könnte ihm damit auch elegant die Schuld für eine Trennung in die Schuhe schieben, so eine Halperin-Zeugin: “Ich sehe schon die Stories, wo sie es einfach wegen seines ständigen Saufen, Feiern und Kiffen – auch den Kindern zuliebe – nicht mehr aushielt”.
Denn Jolie sei auch, so der Autor, meisterhaft im Manipulieren der Öffentlichkeit: Als sie sich nach Billy Bob Thornton mit Pitt den bereits zweiten liierten Mann aufriss, befürchtet sie den Image-GAU als “männerstehlende Schlampe”. Prompt streute sie eklige Gerüchte über Aniston: Die hätte angeblich aus Karrieresucht Pitt seinen sehnlichen Wunsch nach Kindern verwehrt. Dabei hatte Aniston damals sogar ein Kinderzimmer eingerichtet. Eine Farce seien auch die lancierten Bilder der Traumfamilie: Beide sind derart auf Achse, dass Shiloh (3) ihre Nanny “Mammi” nennt.

# 1. Dezember: Tiger verletzt

Die Polizei ermittelt auch gegen die schwedische Frau des Supergolfer Tiger Woods.
Orlando. Die Verletzungen des Supergolfers Tiger Woods nach dem mysteriösen Autounfall vor seiner Florida-Millionenvilla sind so schwer, dass er die Teilnahme an dem von ihm gegründeten Wohltätigkeits-Golftournier Chevron World Challenge am Wochenende absagte. Die Polizei ermittelt nach dem Crash wegen möglicher Verbrechen: Sollte ihn seine Frau Elin Nordegren – wie kolportiert – in einem Eifersuchtsanfall wegen der angeblichen Affäre mit der VIP-Hostess Rachel Uchitel attackiert haben, droht ihr eine Anklage wegen Körperverletzung. Woods soll beim Unfall unter starkem Medikamenten-Einfluss gestanden haben, ebenfalls ein Vergehen.
Dementi. Sponsoren, die für ein Jahreseinkommen von 100 Millionen Dollar sorgen, halten weiter zu ihm. Uchitel dementierte gegenüber der New York Post die Affäre: „Das muss ja alles furchtbar sein für seine Frau”, sagte sie.

# 1. Dezember: Obama an USA: Weiter Krieg!

US-Präsident Barack Obama schwor die US-Bürger in einer TV-Rede auf Kriegskurs in Afghanistan ein: Abzug erst nach Sieg gegen Al-Kaida.
New York. Vor Offiziersanwärtern der West Point Academy erläuterte Obama in seiner TV-Rede die neue Offensive im Afghanistankrieg. Er zog 40 Minuten lang alle rhetorischen Register, rüttelte die US-Bürger auf, wonach 3.000 Tage nach dem 9/11-Terror weiter Afghanistan die vorderste Front im Kampf gegen den Al-Kaida-Terror sei – und ein Abzug, wie von Parteilinken verlangt, die „nationale Sicherheit“ bedrohen würde. Obama musste überzeugen: 54 Prozent lehnten vor der Rede seine Afghanistan-Politik ab.
Räumen, Halten. Mit 34.000 zusätzlichen Soldaten soll die US-Streitmacht auf 105.000 anschwellen. Die Zusatzkosten: 30 Milliarden Dollar pro Jahr. Trotz hektischer Telefonate mit Staatschefs dürfte die NATO jedoch nur 5.000 statt der verlangten 10.000 Kämpfer bereitstellen. Der Plan: Kampftruppen sollen mit neuer Feuerkraft Taliban- und Al-Kaida-Kämpfer „dezimieren“, ihre Territorien „räumen“ und dann „halten“. Eine aufgebaute Afghanenarmee soll 2013 US-Positionen übernehmen, das Kabul-Regime unter Hamid Karzai die Korruption bekämpfen.