Donnerstag, April 2 2020

Corona-Tagebuch New York, Day 16: Spitalszelte auf der East Meadow

Die nächsten Wochen würden „sehr hart werden“, legte Trump  wahre Horror-Prognosen vor.

Röchelnde Patienten in den Intensivstationen, Chaos auf den Gängen, ein Abtransport der Leichen in Kühllastwagen vor dem Gebäude.

Diese Horror-Bilder schockieren die ganze Welt: Arbeiter laden vor dem Brooklyn Hospital in New York City mit einem Gabelstapler Leichen in einen Kühlwagen, wie ein Amateur-Video zeigt.

Das Sterben in New York, dem „Hot Spot“ der US-Coronaepidemie, eskaliert, die Zahlen und Szenen werden immer schockierender.

Die Krankenhäuser sind voll. Die Zahlen erschütternd. In New York City allein gibt es mehr als 776 Tote durch das neue Coronavirus.

Sirenen, Sirenen, Sirenen. Immer öfter ist das durchdringende Geheule der Ambulanzen zu hören. Es ist schwer, nicht jedes Mal zu denken: Wieder ein Virus-Kranker.

Die Zahl der Fälle schießt nach oben, die Todesopferbilanz wächst dramatisch: Stand Montagmorgen wurden 142.630 Fälle gemeldet in den USA, 2500 Opfer sind tot.

Die Masken liegen jetzt nebeneinander am Fenstersims. Sie sind alle markiert mit dem Datum der letzten Verwendung.

Das Coronavirus hat New York im Griff, in der Stadt herrscht Todesangst! 612 Menschen starben allein in New York City (Stand 29. März, 9.11 Uhr).

Hinter dem Office of Chief Medical Examiner (Gerichtsmedizin) sind Dutzende Arbeiter beschäftigt, im Freien provisorische Leichenhallen zu errichten.

Mit mehr als 86.000 Infektionen – Stand Freitagmorgen – haben die Vereinigten Staaten nun China und Italien überholt.

Bei einem Live-Einstieg am Broadway gleich neben der Touristenattraktion „The Bull“ kommt ein Obdachloser auf mich zu.

Die Nationalgarde errichtete eine temporäre Leichenhalle unter Zelten hinter dem Bellevue-Spital. Im Big Apple sind bereits 290 Menschen gestorben.

Die einst pulsierende Fifth Avenue ist verwaist. Der weltberühmte Times Square, auf dem sonst Tausende Touristen aus aller Welt ein Selfie schießen – menschenleer.

Die meisten Nachbarn sind weg. Vor ihren Türen liegen die zahlreichen „Covid-19“-Infozettel, die die Hausverwaltung in den letzten Tagen haufenweise hinterlegt hat.

Die Coronavirus-Pandemie macht die ganze Weltwirtschaft krank – praktisch jedes Unternehmen rund um die Erde ist betroffen.

Trump will die USA zu Ostern wieder „aufsperren“ – riskiert er Menschenleben für seine Wiederwahl?

Gouverneur Cuomo hatte angekündigt, dass die Nationalgarde im Messezentrum „Javits Center“ ein Notspital mit 1.000 Betten errichten wird.

Trumps Performance als Krisenmanager-in-Chief ist bisher höchst umstritten – und andere stehlen ihm bei öffentlichen Auftritten längst die Show.

Die Befürchtungen sind eingetroffen, die Vereinigten Staaten werden zum neuen Hotspot der Coronavirus-Pandemie.

Die Produzenten des jüngsten James-Bond-Films hatten wohl eine gute Nase, als sie die Kino-Premiere von „No Time to Die“ für tot erklärten und auf den November verschoben.

Heute war eigentlich ein fast idealer Tag fürs Corona-Zuhausesein: Kalter und strömender Regen peitschte von Morgens bis Abends über das still gewordene New York.

New York City ist das neue Epizentrum der Virus-Epidemie in Amerika: 99 Menschen sind hier bereits gestorben.

Letztes Wochenende waren es in New York weniger als hundert Fälle, jetzt sind es mehr als 11.000, ein Drittel aller bisher getesteten Corona-Infizierten in Amerika.

Ein Toter pro Stunde, überfüllte Kliniken, gepanzerte Fahrzeuge der Nationalgarde auf den Straßen: Es scheint, als werde New York zum neuen „Hotspot“ der globalen Coronavirus-Epidemie.

Was für ein Traumtag  wäre es gewesen. Frühlingsbeginn, 22 Grad am Nachmittag, Sonnenschein, blühende Bäume. 

Die USA wollen laut einem Republikaner-Plan die Virus-Rezession mit einer Billion Dollar bekämpfen.

Die Menschenmassen am Times Square sind weitgehend verschwunden. Sonst drängen sich hier Zehntausende in der Glitzerwelt der „Crossroads of the World“. 

Verhängt Kalifornien bald das Kriegsrecht? Gouverneur Gavin Newsom hat die Bewohner des Westküstenstaates auf „harte Zeiten“ vorbereitet.

Gouverneur Gavin Newsom hat die Bewohner des Westküstenstaates auf „harte Zeiten“ vorbereitet.

Mittwoch. Es soll ein wirklich grimmiger Tag werden! Die Nachrichtenlage verdüstert sich fast stündlich.

Jetzt kommt es in den USA zu Hamsterkäufen, die beunruhigend wirken: US-Bürger decken sich mit Waffen ein!

City that never sleeps – eine Geisterstadt! Das übliche Menschengewühl im Big Apple ist ausgedünnt, eher sieht es jetzt aus wie sonst Sonntagmorgen um 5 Uhr…

Basecamp für mich und meine Familie während der Coronavirus-Krise ist unsere nicht gerade riesige Wohnung am Südzipfel Manhattans.

Die „Primaries“ der Demokraten gingen Dienstag in Arizona, Florida und Illinois weiter.

Zwingt das Coronavirus US-Präsident Donald Trump (73) in die Knie? Bisher tut sich Trump in seiner Rolle als Krisenmanager jedenfalls schwer.

Zuerst gab es ein Rennen auf die letzten Tickets für Flüge zurück in die USA für in Europa reisende Amerikaner – jetzt steckten die Heimgekehrten auf den Airports fest in endlosen Schlangen fürs „Screening“.

Donald Trump (73) spart auch in der Coronavirus-Krise nicht mit Eigenlob und Patriotismus.

Notstand in New York: Nach Tagen des Bangens hat die Coronavirus-Krise die Metropole mit voller Wucht erreicht.

Wochenlang hatte Donald Trump die globale Coronavirus-Seuche verharmlost. Er versprach,  der Erreger würde „einfach verschwinden“.

Nach dem Schuldspruch wegen zwei Sexualverbrechen im Vormonat in einem der spektakulärsten Promi-Prozesse seit Jahren wurde jetzt das Strafmaß in New York verkündet.

Donald Trump spielt die Coronavirus-Seuche weiter herunter! „Bleibt alle ruhig, es wird wieder verschwinden“, sagte der Präsident.

Die Aktienmärkte im freien Fall wegen der Explosion von Coronavirus-Fällen, Angst vor einer globalen Rezession – und sogar eine Debatte, ob das Virus bereits das Weiße Haus erreicht hatte.

Trump stürmte aus einer Pressekonferenz nach der Frage, ob er sich testen ließ. 

Mit dem Triumph am „Super Tuesday“ mit Siegen in elf US-Staaten wurde Joe Biden zum Top-Favoriten.

Es war die Nacht des Joe Biden – und eines der erstaunlichsten politischen Comebacks in der US-Politik aller Zeiten.

Joe Biden, dessen Wahlkampf fürs Weiße Haus noch vor Tagen abgeschrieben worden war, wurde zum strahlenden Sieger des Großwahltages „Super Tuesday“.

Die Opferzahl nach dem Durchzug eines verheerenden „Twisters“ durch die Tennessee-Metropole Nashville steigt dramatisch an.

„High Noon“ bei der Demokraten-Vorausscheidung zur Präsidentschaftswahl: Am „Super Tuesday“ strömen Millionen zu den Wahlurnen in 14 US-Staaten.

Der Großraum Seattle wird zur ersten heißen Krisenzonen in den USA bei der globalen Coronavirus-Epidemie.

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