++ US-BRIEFING 4/2: Auf zur Weltrettung!


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# Showdown am G20-Gipfel: Jetzt will die Welt von Obama Taten sehen! Er ist hochpopulär, füllt die Titelseiten, doch hat er auch das Geschick und die Power, eine zerstrittene Welt beim wichtigsten Gipfel seit 76 Jahren aus der Krise zu führen? Bemängelt wurde bisher, dass er wenig konkretes zu bieten hatte und die Kluft herunterspielen will. Er beließ es bisher eher bei Warnungen: „Andere Staaten sind auch gefordert – und könnten sich nicht nur auf den US-Konsumenten verlassen“, sagte er. Und: „Die Zeiten, wo Amerika der alleinige Anker der Weltwirtschaft ist, sind vorbei“. Sowohl Die Obama-Kontrahenten Sarkozy und Merkel nagelten hingegen ihre Forderungen fest: Sarkozy drohte, keinen Deal ohne strikte Kontrollen für die Finanzmärkte zuzulassen. Merkel hielt eine Debatte um mehr Staatsausgaben für „sinnlos“. Beide ließen durchblicken: Es sei jetzt Zeit für Amerika, dem europäischen Modell zu folgen. Immerhin saß Obama beim „Arbeitsessen“ neben Merkel, eine gute Gelegenheit, das Eis zu brechen.
+ Obamas neuer diplomatischer Profi-Stil gefällt: Anders als Bush, der jeden Weltführer inklusive damals Putin zu seinem Kumpel machte, tief in die Seelen äugte und Spitznamen verteilte, agiert Obama weit trockener. professioneller und mehr businesslike. Die Russen waren jedenfalls begeistert –und Obama konnte mit dem Abrüstungsversprechen seinen ersten Coup landen.
+ Geithner setzte inzwischen in einer Serie an TV-Interviews auf Zeckoptimismus: Es ortete „Mut machende Signale“ und einen historischen Grad an internationalem Willen zur Zusammenarbeit.

# Attackiert Israel den Iran? Obama telefonierte mit Israels neuem Hardline-Premier Netanjahu freundschaftlich, doch Top-General David Petraeus warnt: „Isreal könnte jederzeit gegen Teheran losschlagen!“

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