Demokraten gehen gegen „Goldman-Sachs-Praktiken“ vor


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Eine Gruppe an Demokraten-Senatoren arbeitet an neuen Gesetzen, die Banken „Wall-Steet“-ähnliche Praktiken verbieten sollen, vornehmlich den Handel mit ihren Securities für eigenen Profit – während diese Einlagen durch US-Steuerzahler versichert sind und sie Zugriff auf billiges Geld von der US-Notenbank haben. Die Gesetze sollen die in den Neunzigern abgerissene Mauer zwischen normalen Banking und Spekulationsgeschäften von Investmentbanken á la Goldman Sachs wieder errichten. Auch die engen Bande zwischen Banken und Hedge Fonds sollen gekappt werden. Am Ende des elfseitigen Entwurfes geht es um den Kern der umstrittendsten Wall-Street-Geschäfte, dem Zusammenschnüren und Verkaufen von Securities-Paketen. Berühmt das Beispiel Goldman Sachs: Die verkauften am Höhepunkt des Immo-Wahnsinns faule Hauskredite an Investoren rund um die Welt, während sie gleichzeitig bereits auf einen Kurssturz wetteten.

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