Showdown: Google stoppt Zensur in China, Gegenschlag Pekings erwartet


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Der Krieg zwischen dem Internet-Infogiganten Google und der Fernost-Supermacht China dürfte dramatisch eskalieren: Ohne jegliche Ankündigung scheint Google auf seiner China-Site „Google.cn“ die vom KP-Regime vorgeschriebenen Zensurfilter abgeschaltet zu haben. Laut einem brisanten Report eines NBC-Korrespondenten in Peking lieferten „verbotene Suchbegriffe“ plötzlich Resultate: Zu finden war das berühmte Bild des Chinesen, der nach dem Massaker am Tiananmen Square eine Tankerkolonne stoppte. Abrufbar sind nun auch offenbar Infos zur tibetischen Widerstandsbewegung und anderen Oppositionsgruppen. Die KP drohte zuletzt Google mit dramatischen Konsequenzen bei Verstößen gegen die Zensur. Der Showdown begann, als chinesischer Hacker in Googles Gmail-Server einbrachen und sensible Informationen von Dissidenten absaugten.

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