Afghanistan-Rückschlag: US-GIs töten Zivilisten bei Bus-Beschuss, Kandahar-Offensive in Gefahr


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Ausgerechnet vor der möglichen Entscheidungsschlacht um die Taliban-Hochburg Kandahar und dem Ringen für lokale Unterstützung unterlief den US-Truppen wieder eine tödliche Panne: Die GIs nahmen vor Kandahar einen Reisebus unter Maschinengewehrfeuer, töteten fünf Zivilisten und verletzten 18 Reisende teils schwer, so die NYT. Lokale Stammesführer, deren Unterstützung die USA und ihre Alliierten so dringend im Afghanistan-„Surge“ benötigen, sind außer sich über das „Massaker“. Hunderte Demonstranten entluden prompt ihren Zorn vor einer Bus-Station, brüllten antiamerikanische Slogans. Die US-Militärs gaben den Zwischenfall zu, doch behaupteten, der Busfahrer hätte Befehle zum Anhalten missachtet.

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