++ US-BRIEFING 4/20: MoMA-Nackte halten New York in Atem


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# Milizen-Update: Dutzende Waffennarren versammelten sich in Virginia nahe der Hauptstadt D.C. in einer erschreckenden Zurschaustellung privater Waffengewalt zu einer Demo für die Aufrechterhaltung des 2. Amendments, dem Recht der US-Bürger auf Waffenbesitz. Ein zweite, unbewaffnete Gruppe marschierte in einem Protestzug zum White House. Ausgerechnet am 15 Jahrestag des Oklahoma-Terrors befanden sich zahlreichen Milizen unter den Protestgruppen.
+ Obama hält am Donnerstag große Rede zur Wall-Street-Reform in New York: In der „Cooper Union“, wo einst Abraham Lincoln sprach, will Obama der Finanzindustrie die Leviten lesen und den Kongress unter Druck setzen, sein Reformpaket rasch zu verabschieden.
+ Goldman-CEO gibt Durchhalteparolen aus: Am Wochenende nach der SEC-Klage hinterließ Llyod Blankfein seinem Stab aufmunternde Anrufbeantworter-Nachrichten. Darin verteidigte er die Haltung der Firma und nannte die exzessive Medienberichterstattung in dem Fall wegen des „Zornes“ unter der Bevölkerung „als nicht verwunderlich“. Blankfein wollte vor allem auch die Moral seiner Banker-Truppe stärken. Doch der Druck auf die einstige Parade-Firma steigt: Neben den eskalierenden Untersuchungen in Europa will Senator Carl Levin CEO Blankfein nächste Woche vor einen Kongress-Ausschuss zitieren. Es wären neue Dokumente aufgetaucht, die Goldmans Rolle im Finanz-Kollaps in noch schieferem Licht erscheinen lassen könnten. Details wurden noch keine genannt. Auch die SEC weitet ihre Untersuchungen in die Subprime-Deals der Großbanken aus: Im Visier sind jetzt auch Deutsche Bank, UBS und Merrill.

# IPad-Update: Apple will die 3G-Versionen des Touchscreen-Hits am 30. April in den USA verkaufen. Schwerer Rückschlag hingegen für Apple auf Unis: Viele Institutionen verbannten das iPad aus den Hörsälen, da das Gerät wegen der WLAN-Probleme lokale Netze instabli macht.

# 100-Jähriger Kinderschänder wieder hinter Gittern: Er ist vielleicht der älteste, inhaftierterte Sextriebtäter der Welt – und nach einer kurzen Freilassung auf Bewährung wurde Theodore Sypnier jetzt wieder in die Haftanstalt zurückgeschickt. Offen erzählte er dem Leiter eines Kirchenheimes, wo er untergebracht war, dass er weiter Kinder missbrauchen wolle.

# MoMA-Nackte sorgen für Erregung: Die beiden splitternackten „Türsteher“ einer provokanten MoMA-Exhibition sind längst Tagesgespräch in New York. Zuerst gab es Ärger, da einige Besucher die nackten Models begrappschten. Jetzt wurden, so die „NY Post“ als „wachsendes Problem“ Erektionen bei Darstellern gesichtet.

# Lindsay Lohan pleite: Zuletzt wäre sie wegen Mieten-Rückstand beinahe aus ihrer L.A.-Villa geflogen, jetzt soll sie 600.000 Dollar an Kreditkarten-Schulden angehäuft haben, so US-Medien. Lohan hat derzeit keinerlei Einkünfte, doch wirft das Geld weiter mit vollen Händen raus, so Insider.

# Sandra Bullock ohne Ehering: Die Sendung „Entertainment Tonight“ zeigte gestern das erste Foto der betrogenen Oscar-Siegerin her – 33 Tage nachdem die Lawine bizarrer Sex-Enthüllungen über ihren Gatten JesseJames losbrach. Das Bild entstand in Nordkalifornien, als sie sich – fast ungeschminkt – Kaffee bestellte.

# Versöhnung? Larry Kings Scheidung vorerst auf Eis gelegt, das Paar traf sich mit einem Eheberater.

# Gibson-Ex Okasana Grigorieva nimmt erstmals zur Trennung Stellung: In einer Pressekonferenz in Moskau äußerte sich die Sängerin kryptisch zum Aus ihrer Romanze mit Gibson, bezeichnete die Seperation als „unerwartet“ und „plötzlich“ – und deutete an, dass die wahren Gründe bald ans Licht kommen würden.

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