++ US-BRIEFING 6/19: AEG did it!


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# Krimi in New York um angeblichen Selbstmord von Geschäftspartner von Austro-Tycoon Martin Schlaff! Die „Daily News“ enthüllt in einer explosiven Story mysteriöse Hintergründe des Todes des Geschäftsmannes Solomon Obstfeld. Der hatte sich am 9. Juni aus einem seiner Apartments im „Essex House“ am Central Park aus dem 19. Stock gestürzt. Die Polizei spricht noch von Selbstmord, doch die Familie hat Zweifel. Vor allem wird gefragt, wie er es vor dem Sturz geschaffte haben soll, eine drei Meter hohe Mauer zu überqueren. Obstfeld war ein enger Geschäftspartner von Schlaff, Schlaffs Bruder James und dessen Sohn Nachum. Konkret ging es um ein Immobilien-Projekt in Brooklyn: Obstfeld half zunächst einem Freund, Eli Karp, bei der Finanzierung ultramoderner Condos am „Prospect Park“. Dafür holte er auch die Schlaffs an Bord, die 30 Millionen Dollar in das Projekt steckten. Doch bald klagten die Investoren Developer Karp wegen „Diebstahl“. Der Streit um die Luxuswohnungen, bei dem auch die ersten Käufer auf der Strecke blieben, sorgte für Schlagzeilen in New York, die New York Times beschrieb das Drama in einem Dossier im Februar. Welche Rolle die Condo-Turbulenzen bei Obstfelds Tod gespielt haben könnten, ist unklar. Mysteriös scheint vor allem: Gerade hatte sich der Finanzmann in dem Rechtskrieg durchgesetzt. „Warum sollte er sich umbringen, gerade als er siegte?“, fragt ein Insider. Schlaffs Verwandtschaft ist jedenfalls tief in das „Prospect Park“-Projekt verwickelt: Sein Neffe wurde sogar zum Verwalter bestellt.

# Jacko-Todestag-Update: Joe Jackson behauptet in einer 162 Seiten langen Klagsschrift, dass der Konzertveranstalter AEG „Blut an den Händen“ hätte. Denn die hätten Jacko am 18. Juni des Vorjahres gedroht, so die Klage, den Popstar aus der Mietwohnung zu werfen und Dr. Murray zu entlassen. Murray sei angewiesen worden, Jacko fitzuspritzen, kurz darauf hätte er prompt die Dosen erhöht, so sein Dad.

# Ölpest-Update, Day 61: BP saugt jetzt 25.295 Barrel aus dem Leck ab, mehr als die 16.000 davor. Dennoch: Bis zu 60.000 Barrel sollen insgesamt täglich ausströmen. Ein Teil des abgepumpten Öls wird dazu auf offener See verbrannt – was zu zusätzlicher Umweltverpestung führt. Wissenschaftler warnen, dass auch das austretende Methan-Gas enorme Gefahren für das Ökosystem der Region darstelle – vor allem könnte das Gas das Marineleben ersticken.
+ Öl-„Telethon“ mit Hollywood-Stars: Cameron Diaz, Lenny Krawitz, Sting bis Tim McGraw sammeln am Montag für die Opfer der Ölpest.
+ Tony Hayward abgesetzt: BP drängt seinen Unglücks-CEO Tony Hayward nach der Skandal-Performance beim Kongress-Hearing zur Seite. Das Krisenmanagement bei der Ölpest übernimmt US-Manager Robert Dudley, die PR Chairman Carl-Henric Svanberg (trotz ebenfalls heftigem Fettnapftreten). „He get´s his life back“, ätzte die „HuffPost“ über Haywards Exit.

# Droht Lindsay doch Haft: Zuerst hieß es laut TMZ, dass das Bewährungsamt Lohan nach dem Alarm ihres Alk.-Monitors entlastet hätte. Doch neue Reports beschreiben den Alkspiegel nach Lohans Teilnahme bei den MTV.-Movie-Awards mit 0,4 Promille, was ein klarer Verstoß gegen die Bewährungsauflagen wäre.

# „Saint Jolie“: Hollywood-Diva besucht Flüchtlingslager in Ecuador.

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