++ US-BRIEFING 1/17: Attentatsopfer rastet aus…
Tucson-Opfer wegen Bedrohung eines Tea-Party-Politikers verhaftet: James Eric Fuller wurde beim Amoklauf vor einer Woche von Todesschützen Loughner ins Knie und in den Rücken getroffen. In einer ABC-Sondersendung sollte er an einer Diskussion teilnehmen, als er aufstand, ein Foto des Gründers der Tucson-Tea-Parrty machte und schrie: “Sie sind tot!” Jetzt landete er für 72 Stunden selbst in der Psychoklinik zur Beobachtung.
+ Jared Loughners verrückte letzte Nacht: Er wanderte wirr mit einer schwarzen Kapuze am Kopf durch die Nacht, so neue Reports, holte sich Fotos ab, wo er im G-String posierte, kaufte bei drei Trips zu zwei Walmart-Läden Munition.
+ Giffords Genesung: Ärzte setzten kleinere Beatmungshilfe ein, bald soll klar sein, ob sie sprechen kann; ihr Zustand wurde auch von “kritisch” auf “ernst” aufgewertet
+ Totes Mädchen gibt anderem Kind Chance auf Leben: Die Eltern der erschossenen Christina Taylor Green (9) gaben bekannt, dass eines ihrer Organe bei einem Mädchen in Boston implantiert wurden.
# Wieder mysteriöses Tiersterben: Jetzt verendeten auf einer Farm in Pennsylvania 200 Kühe, ein verschneites Feld war übersät mit ihren Kadavern. Tierärzte nannten eine Viruserkrankung als mögliche Ursache, weitere Tests wurden angeordnet. (wsaw)
# Aktienhändler wegen Morddrohungen gegen US-Behörden angeklagt: Vincent McCrudden, ein rabiater Fonds-Händler, wurde nach seiner Rückkehr aus Singapur in Newark verhaftet, nachdem er 47 Beamten der Regulierungsbehörden mit dem Tod bedroht hatte. Einem Behördenanwalt schickte er etwa eine Email: “Ich werde diese Sache nach meiner Art regeln, Sie korruptes Stück Scheiße”. Der Trader verglicht die Finanzaufsicht in anderen Zornausbrüchen mit Al-Kaida.
# US-Stratege prognostiziert explosivste Krisenherde für dieses Jahrzehnt: Der Chef des privaten Geheimdienstunternehmens STRATFOR (genannt auch “Privat-CIA”) stellt in einem neuen Buch provokante Thesen über die wichtigsten geostrategischen Herausforderungen der nächsten zehn Jahre auf: Demnach werde Russland versuchen, Deutschland auf seine Seite zu ziehen – um damit einen Keil zwischen die USA und Europa treiben zu können. Washington könnte sich, so Experte George Friedman, auch vom Nahost-Friedensprozess zurückziehen und sein Verhältnis zu Israel abkühlen. Die Sorgen über den Aufstieg Chinas halten die Strategen für übertrieben, 80 % seiner Bürger lebten in ähnlicher Armut wie Menschen im Subsahara-Afrika.
# Häme um Gwyneth Paltrows “Muttertips”: Die Oscar-Gewinnerin dokumentierte kürzlich auf ihrer Website als “Ermutigung” für andere Mütter beim Finden der Balance zwischen Kindern und Karriere einen ihrer wirklich “stressigen Tage”. Alles gut gemeint, doch augenscheinlich wird ein schier obszöner Luxus, der in den USA für eine Debatte sorgt: Paltrows Tag beginnt mit einer nicht funktionierenden Kaffeemaschine um $2,000, es umgeben sie ständig persönliche Trainern, Stylisten oder sonstige Assistenten. Sie stärkt sich mit Vanilla-Shakes um $57. ABC errechneten die Kosten für Paltrows Tag mit $3.600.

