Erster Hurrikan bedroht US-Küste: Trifft Irene als „Kat 3“-Sturm Florida?


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Warnungen gab es seitens der Wetterexperten heuer wieder recht schrille – doch die offiziell seit Juni laufende Hurrikan-Saison war bisher dominiert von oft durch hinderliche Luftströmungen zerschredderten, meteorologischen Rohrkrepierern. Das könnte sich jetzt mit Wirbelsturm Irene dramatisch ändern: Der erste 2011-Hurrikan im Atlantik krachte die Nacht auf Montag in die US-Insel Puerto Rico und zieht nördlich der Insel Hispaniola (Dominikanische Republik, Haiti) durch die extrem warmen Karibikgewässer in Richtung Florida-Halbinsel.

Dort könnte Irene, so die letzten Modelle, entlang der Ostküste des Urlauberstaates ziehen und sich in einen potentiellem Killersturm der Kategorie 3 (Dauerwinde über 177 km/h) intensivieren. Meteorologen warnen bereits: Die Bahn verläuft durch eine Wetterkonstellation, die eine Stärkung des Systems begünstigt. Dazu gibt es besonders rund um die Bahamas sehr warme Wassertemperaturen. Im möglichen Visier des Sturmes liegen die Millionenstadt Miami und die Urlauberparadiese nordwärts. Einige Modelle erwarten den Aufprall auf die US-Küste aber erst weit nördlicher  in den Carolinas oder dem US-Staat Georgia, wo das System noch mehr Zeit hätte, richtig Kraft zu tanken.

Der USA blieb seit Todessturm Katrina (1.800 Tote) eine Wiederholung einer ähnlichen Hurrikan-Tragödie trotz aller Warnungen lebhafter Saisonen bisher erspart.

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