Ok, West-Küste, wir habens kapiert! Aber habt ihr Erdbeben und Hurrikan in einer Woche?


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Das Gelächter von der bebengeprüften Westküste sorgt nach dem historischen US-Ostküstenerdstoß für weitere Nachbeben und Vibrationen. Klar, für Menschen in echten Bebenzonen war die Panik – die Dienstagnachmittag die gesamte US-Küste lahmlegte und sogar den Fall von Tripolis aus den Nachrichtensendern verdrängte – wohl zum Zerkugeln: Da strömten Zehntausende aus ihren Bürotürmen in Manhattan (obwohl prompte Evakuierungen bei Erdbeben wegen der Gefahr fallender Gebäudeteile kaum das intelligenteste sind…). Das Handynetz brach unter der Last all der aufregenden Erlebnisberichte zusammen. Flughafen wurden stillgelegt, alle Sehenswürdigkeiten in D.C. für Touris gesperrt. Ein Autohändler verkroch sich beim Filmen von Werbeaufnahmen unter seinem Drehlederstuhl, der ihn wohl kaum vor fallenden Objekten beschützt hätte.

Das Gekicher aus L.A. und San Francisco flutete Twitter und Facebook: Ein Spassvogel aus Kalifornien postete auf Twitter ein Foto mit einem umgestürzten Plastiksessel, titelte: „D.C. Earthquake Devastation“.

Ok, I get it! Aber vielleicht können die drohenden Ereignisse des kommenden Wochenendes den Kichererbsen an der Westküste doch noch späten Respekt abringen: Monsterhurrikan Irene soll durch die Bebenzone rasen – letzte Berechnungen halten sogar einen Treffer New Yorks noch für möglich. Und ein Erdbeben und einen Hurrikan innerhalb nur weniger Tagen bringt ihr dort drüben nicht zusammen!

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