Jetzt braut sich für Obama auch noch ein handfester Skandal zusammen….
Euphorisch hatte Obama die Solar-Panelen-Firma “Solyndra” als Ökofirma der Zukunft gepriesen – jetzt ist der Laden pleite und Obama hat neben den Katastrophen-Jobwerten vom Freitag (Null Jobs geschaffen im August!) einen möglichen U-Ausschuss im Kongress am Hals. Es könnte sich der erste Skandal seiner Amtszeit zusammenbrauen.
Republikaner-Abgeordeter Fred Upton hat mit den “Investigations” bereits begonnen. Tatsächlich stinkt die Story augenscheinlich ordentlich: Obama hatte Werksanlagen der Firma, die Dach-Solaranlagen herstellte, mehrmals besucht, nannte Solyndra als bestes Beispiel, wie “Grüne Jobs” Amerika in eine neue Boom-Phase katapultieren könnten. Dazu erhielt Solyndra einen Kredit von Obamas Energieministerium in der Höhe von $500 Mio..
Jetzt wurde die Firma dicht gemacht, 1.100 Arbeiter auf die Straße gesetzt. Und heikle Fragen häufen sich. Besonders am Geschäftsplan: Die Solarpanele kostete der Firma $6 in der Herstellung, sie verkauften sie um $3, doch wären nur bei einem Preis zwischen $1,50 und $2 konkurrenzfähig gewesen, so Branchenanalyst Peter Lynch zu ABC. Kurz: “Die hatten keinen überlebensfähigen Business-Plan”.
Doch wie kamen sie zu dem Riesenkredit, dessen Verlust nun Steuerzahler zu tragen haben? Verdächtig scheint, dass einer der Solyndra-Hauptinvestoren, Oklahoma-Milliardär George Kaiser, auch $50.000 einst in die Wahlkampfkasse von Obama zahlte. Die Untersuchung soll nun klären, ob das White House eine Rolle spielte bei der Vergabe des Kredits durch das Energieministerium. Als eine Art “Thank you” für Kaiser.
Für Obama ist der Fall nicht nur eine Riesenblamage – die drohenden Hearings treffen ihn zur kritischsten Zeit seiner Amtszeit. Gewinnen die Amerikaner nicht rasch das Vertrauen zurück, dass er glaubhafte Pläne zur Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit hat, droht die Abwahl 2012. Und der potentielle Solyndra-Skandal ist nicht unbedingt vertrauensfördernd.

