Oscars 2012: Triumph eines Stummfilmes, Gold für eine Legende – und „Nipplegate“ bei JLo


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84. Oscar-Gala in L.A.: Der Favorit „The Artist“ triumphierte als „bester Film“, der Filmhund Uggie durfte mit auf die Bühne zur Danksagung. Jean Dujardin heimste für den Stummfilm dazu den ersten Oscar als bester Schauspieler für einen Franzosen ein, Michelle Hazanavicius nahm die Goldstatue als bester Regisseur entgegen, schlug damit „Hugo“-Schöpfer Martin Scorsese. Meryl Streep gewann bei der 17. Nominierung ihren dritten Oscar, den ersten seit 1982: „Amerika muss denken, warum schon wieder die?“, scherzte sie überglücklich in einer tränenreichen Rede. Wie erwartet gewann Octavia Spencer für ihre bewegende Rolle im Südstaatendrama „The Help“: „Ich flippe aus“, platzte es ihr heraus, dann stockte sie unter Tränen bei der Dankesrede. Christopher Plummer wurde mit 82 Jahren der älteste beste Nebendarsteller aller Zeiten.

Weitere Highlights der Hollywood-Show des Jahres: Sandra Bullock überraschte mit einer akzentfreien Botschaft in ihre zweiten Muttersprache Deutsch. Veteran Billy Crystal bewährte sich mit Film- und Sang-Persiflagen auf die Nominierten als Moderator, sorgte gelungen für Heiterkeit durch den ganzen Abend. Jennifer Lopez zeigte in einem kleinen „Nipplegate“ mehr Brust als vermutlich beabsichtigt. Komödiant Sasha Baron Cohen sorgte für Aufregung am Roten Teppich, als er in voller Montur als „The Diktator“ die „Asche von Kim Jong Il“ aufs Haupt von Kommentator Ryan Seacrest streut. George Clooney scherzte neben seiner Freundin Stacy Keibler im Goldkleid: „Ich habe schon meine Goldstatue“. Angeline Jolie zeigte unter dem Gejohle der Fans im gewagten Samtdress viel Bein.

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