Geiseldrama: Irrer Obama-Hasser hält seit drei Tagen Kindergartenkind in Bunker als Geisel


Print Friendly, PDF & Email

Ein unvorstellbares Geiseldrama entsetzt die USA: Seit Dienstag hält ein Geiselgangster einen Fünfjährigen in einem kleinen Bunker gefangen. Das FBI verhandelt seit drei Tagen nonstop mit dem ehemaligen LKW-Fahrer und Vietnam-Veteranen Jimmy Lee Dykes (65). Die Lage wird immer brenzliger: Wie lange hält der Junge, der an Autismus leidet, das Martyrium noch aus? Seine Familie durchlebe einen „Albtraum“, sagte ein Freund zu NBC: „Ihre Nerven hängen an einem seidenen Faden“.

Das Drama: Am Dienstag hatte Dykes – der für Mittwoch wegen Schüssen auf seine Nachbarn vor Gericht erscheinen hätte sollen – in Midland City (US-Staat Alabama, 2300 Einwohner) einen Schulbus überfallen. Er forderte die Übergabe von zwei Kindern. Als sich Busfahrer Charles Albert Poland Jr. (66) in den Weg stellte, erschoss er ihn. 22 Kinder wurden zu Augenzeugen des Grauens. Der Fahrer wird als Held gewürdigt: Er wollte sogar den Retourgang einlegen, um den Angreifer aus der Balance zu bringen. Dykes schnappte den Fünfjährigen, der wegen dem Schock in Ohnmacht fiel, verschleppte ihn in einen 1,8 mal 2,4 Meter großen, 1,2 Meter unter der Erde gelegenen Bunker vor seinem Haus. An den hatte er monatelang gebaut, verbrachte oft bis zu acht Tage unter Grund.

Die Polizei verhandelt mit Dykes seither durch ein PVC-Plastikrohr. Mit kruden Taktiken sollte er eingeschüchtert werden: „Gib auf! Leg deine Waffen nieder! Wir werden hier nicht abziehen!“, rief ein Polizist durch ein Megafon. SWAT-Teams belagern nun seit Tagen das Anwesen in dem aufwühlenden „Stand-Off“. Gefunden wurde auf dem Grundstück auch eine Bombe.

Der Geiselgangster erlaubte wenigstens, dass dringend benötigte Medikamente durch das Rohr geschoben werden durften. Die Kindergeisel erhielt auch Schreibblöcke und Buntstifte. Der Bunker hat Elektrizität, das Kind kann Fernsehen, hieß es. Das Motiv ist unklar. „Dykes kennt den Jungen gar nicht“, sagte Pastor Michael Senn: „Er schnappte ihn, um ein Geiseldrama zu provozieren“.

Nachbarn beschrieben Dykes als paranoiden, gewalttätigen Regierungshasser, der sich besonders über US-Präsidenten Barack Obama abfällig geäußert haben soll. Er fürchte auch Entführungen durch Aliens. In der Nacht patrouilliere er vor seinem Haus mit einem Gewehr und einer Taschenlampe. Gesehen wurde einmal, wie er einen Hund mit einer Eisenstange erschlug. Er schoss auf Nachbarn, drohte Kindern, sie zu er schießen, sollten sie nicht von seinem Grund verschwinden.

Previous 1/30: Hillary rüstig...
Next 1/31: Obama bei 60 % Popularität!