Wutrede bei Konservativen-Treffen: Trump neuerlich im Nahkampf mit den Medien


Medien
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US-Präsident Donald Trump lancierte eine neue Barrage an Kritik gegen die US-Medien – nur Stunden nach dem Platzen einer weiteren Bombe im Skandal “Kreml-Gate”. CNN hatte berichtet, dass Trumps Stabschef Reince Priebus vom FBI verlangt hätte, die Bundespolizei solle Medienberichte über angebliche Verbindungen von Team Trump nach Russland dementieren. Das FBI lehnte ab, da die Untersuchungen noch andauern würden.

Trump nützte einen Auftritt beim Konservativen-Treffen APAC wohl auch deshalb für eine neue Runde an Prügel für die Medien. Er regte sich auf, dass ihn Journalisten – zu unrecht – vorgeworfen hätten, er hätte die Presse als “Feinde des Volkes” bezeichnete – obwohl er genau das tat.

Dann beklagte er – wieder inkorrekt -, dass behauptet werden würde, er könne die Medien nicht kritisieren wegen dem “First Amendment“, das die Pressefreiheit garantiert.

Vor den wirren Aussagen bei der Konferenz hatte sich Trump nach der CNN-Story neuerlich über “Leaks” beschwert. Er kritisierte das FBI, unfähig zu sein, die undichten Stellen zu finden. Die ganze nationale Sicherheit sei bedroht, so Trump.

Chefstratege Steve Bannon hatte am Donnerstag die Marschrichtung des Trump-White-House beim Kampf gegen die Presse vorgegeben: Er nannte die Medien die “Oppositionspartei” und kündigte einen “harten Kampf” an.

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